Dienstag, 30. August 2011

Grenzzaun im Morgenlicht



Hier entstand nun mitten in unserem schattigen Südbeet
un
beabsichtigt ein Wirtschaftsweg von der Betonfläche
zum Zaun. Denn zuerst vertrocknete rechts neben den
beiden blauen Wachholdern vor einigen Sommern der
Schneeglöckchenbaum und im Folgejahr ein Spierstrauch
gleich dahinter. Rechts davon befindet sich zum Glück der
ausladende
Mix aus Hibiskus, Holunder und Rubus Tridel
Benenden
. Der verbliebene kleine Wachholder mitten im
Weg, steht dort auch schon lange zu dunkel & trocken und
wird diese Lücke wohl kaum füllen können. Aber solange
der Holzzaun unserer Nachbarn noch üppig bewachsen war,
und Nachbars Pflanzen schon teilweise in unser Beet ein-
wanderten, so dass wir auch ein rotblühendes Geißblatt
und
Fortsythienranken im Garten hatten, gab es noch keinen
Grund zum Auffüllen der Lücke. Aber jetzt, mit freiem Blick
auf ein rotes Stromkabel und den gelben Gartenschlauch
sollten wir versuchen das Beet bald wieder aufzufüllen. Nur
welche Pflanzen können an solchen Standorten bestehen?
Denn mit der restlichen Beetstruktur sind wir immer noch
sehr zufrieden und wollen sie im Laufe der Jahre nur
wieder etwas niedriger halten ...

Und hier sieht man deutlich den Grund, warum wir auch
die Felsenbirne im nächsten Jahr wieder auf 2,5 bis maximal
3,5m einkürzen sollten. Sie wird uns im unteren Bereich viel
zu
transparent. Denn jetzt leuchtet die Partylichterkette am
Zaun für uns sogar schon morgens beim ersten Sonnenstrahl.
Doch eigentlich hatten wir die Felsenbirne mit der strauchigen
Wuchsform im Frühjahr 1997 als mittelgroße Grenzbepflanzung
eingegeplant. Und das soll sie zukünftig auch wieder werden.
Dann haben wir vielleicht auch irgendwann wieder mehr von
den herrlichen Blüten der Clematis alpina, die wir hoch oben
im Gegenlicht bisher nur selten erkennen konnten!

Fotos: S.Schneider


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