Freitag, 26. August 2011

durstig




Es ist immer eine Gradwanerung, ob eine Kübelpflanze
nun durstig ist, oder mal wieder viel zu lange mit den Füßen
im Wasser steht. Hier zeigt ein junger Trieb von
der Rose
Zigeunerknabe
nun eindeutig, dass es Zeit zum Gießen ist!

Foto: S.Schneider


Kommentare:

luna hat gesagt…

Du hast also auch Rosen als Kübelpflanze. Ja, man sagt ja, einmal viel und dann lange nichts mehr.
Wobei, wie Du richtig geschrieben hast, das bei Kübelpflanzen schon mal eine Gradwanderung sein kann.
Wobei ich selber sehr viele Rosen in Kübeln habe, da sie erstaunlicherweise dort besser gedeihen als in den Beeten (man sagt den Rosen nach, daß sie lehmig sandige Erde gerne haben...die hätten wir hier ja...dennoch ist es so nicht)....
Dieses Jahr mehr denn je, was mich im Winter bzw davor noch ziemlich Kopfzerbrechen machen wird.
Denn ich grabe die Kübeln gerne bis zur Hälfte ein....das wird heuer schwierig bis unmöglich.
Die Folienverpackung hat mir auch schon Rosen gekostet...das ist in extrem kalten Wintern, wie die beiden letzten, schon sehr sehr heikel.
Nochmals zurück zu den durstigen Kübelrosen(und Deiner Geschwindrose):
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Mulchen gemacht...seit in den Kübeln Gras aufliegt, muß ich sie nicht mehr so oft giessen.
(Und wir hatten bis heute mittag viele viele Hitzetage).
LG von Luna
PS: Bist Du zufrieden mit Deiner Geschwindrose Zigeunerknabe?
Ich habe die "Erinnerung an Schoß Scharfenstein" seit kurzem, sie hat bereits nochmals remontiert, aber nun scheint ein gewissen Stillstand eingetreten sein.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Luna
Eigentlich waren Rosen im Kübel in der Form nicht beabsichtigt! Alle purpur-violetten Rosen sollten früher einmal in den Vorgarten. Aber inzwischen finde ich diese Farbinsel am Haus zusammen mit dem Sommerflieder so reizvoll, dass sie wohl nochmals im Hochwald eingebuddelt werden und einen weiteren Sommer im Kübel bleiben. Wir graben die Töpfe im Spätherbst ganz ins Erdreich ein und decken sie mit einer Laubschicht ab. Der Wald bietet zusätzlich reichlich Wetterschutz. Das reichte bisher ...

Die Zigeunernabe habe ich als einmalblühende Rose eingestuft. Und da sie wunderschöne Hagebutten ausbildet, würde ich sie auch nicht wegen einer eventuellen Nachblüte zurückschneiden. Obwohl sie im Topf nun fürchterlich unhandlich wird. Ich habe sie nicht gemessen, aber sie ist wohl über 1,5m breit und inklusive Topf erreicht sie mühelos 2m. Die Blätter sind erstaunlich gesund und bei mir sitzen Walderdbeeren mit im Rosencontainer.