Sonntag, 7. August 2011

Die Heckenschere war's ...







Vorbei sind die schönen Zeiten der grünen Grenze mit
Glyzinie & Co. Es lebe der gut begehbare Wirtschaftsweg!

Fotos: SchneiderHein


Kommentare:

Neuer Gartentraum hat gesagt…

Vielen Dank für deinen Kommentar.
Du hast Recht, mein Garten ist ganz anders als deiner. Bei dir wachsen so viele schöne Bäume und Büsche. Natürlich nehmen sie Licht und brauchen viel Wasser.
Bei mir wachsen nur einige sehr alte Obstbäume und Sträucher, die nicht älter als zwei Jahre sind. Dadurch ist der Garten Lichtdurchflutet und Staudenbeete sind kein Problem.
Die verwunschenen Sitzplätze und lauschigen Orte unter großen Bäumen kann ich leider nicht bieten. So hat jeder Garten seine persönliche Note und ist auf seine Art schön.
Einen großen Vorteil habe ich allerdings. Schnecken finde ich nur selten, zum Glück!
Liebe Grüße
Anette

SchneiderHein hat gesagt…

@ Anette
Ja, ich wünsche Dir, dass die Schnecken noch lange einen großen Bogen um Deinem Garten machen! Das ist jedoch nicht ganz uneigennützig - so kann ich mich noch oft an Deiner Staudenpracht erfreuen ;-)

Herz-und-Leben hat gesagt…

Hat auch seine Vorteile, so ein Wirtschaftsweg. An einen Zaun muß man doch von beiden Seiten drankommen können. Genauso wie an einem Haus (sehe ich auch hin und wieder, Häuser an denen eine Seite total wildüberwuchert ist mit Brombeeren & Co. ;-) Irgendwann muß man doch mal dran. Zu dicht am Haus mag ich so eine Wildnis jedenfalls nicht.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Leider haben wir zur Ostgrenze einen solchen Weg nur teilweise bei der Bepflanzung anlegen können - die zwei Apfelbäume standen damals schon etwas zu weit an der Grenze. Aber ich finde so eine miteingeplante Freizone sehr sinnvoll, wenn die Grundstücksgröße dafür genug Platz bietet. Obwohl dieser Weg unserer Nachbarn ja eigentlich aus einem Nachbarschaftsstreit heraus entstanden ist.
Unser Weg am Zaun hätte auch ruhig etwas größer ausfallen können, denn teilweise muss ich nun nach 15 Jahren die Sträucher an den Stämmen fast kahl schneiden, um dort noch langgehen zu können. Aber auch da waren die Obstbäume auf der linken Gartenseite dran 'schuld' sonst hätte das Schattenbeet auf der Südseite noch schmaler werden müssen oder die Betonfläche kleiner ...

Leider hatten die 'Erblasser' im Vorgarten reichlich immergrüne Gehölze direkt ans Haus gepflanzt und davor Rasen und Hecke.
Das ist im braunschweiger Garten besser gelöst. Da gibt es rund um das Haus einen Natursteinplatten-Weg und daran grenzt der wilde weiße Vorgarten. Das ist auch sinnvoll, wenn es mal Fassadenarbeiten gibt oder etwas an Fenstern oder Fensterbänken nicht funktioniert. Wegen der Insekten & Schnecken ist es egal. die kommen auch trotz solcher Freizonen ins Haus!

Herz-und-Leben hat gesagt…

So ist das, wenn man einen eingewachsenen Garten übernimmt. Ich kann da auch nicht immer alles roden. Im Vorgarten wachsen bei uns vorm Küchenfenster auf der einen Vorgartenseite auch Rosen. Aber die könnte man zur Not radikal stutzen. Wir hatten aber auch schon anderes erlebt, wie hohe Bäume unmittelbar vorm Fenster ;-)

Wie manche Leute, die - ohne mit der Wimper zu zucken - einen Garten ganz plattmachen, wie mit dem Garten meiner Kindheit geschehen. Wenn man ihn kannte, danach gesehen hat und wie er heute ausschaut - grauslich, ganz grauslich! Nur Rasen und sonst fast nix! :ol

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ganz extrem war es mal bei einem Bekannten von uns: Der hatte ein Haus mit Garten gemietet und sich einen sehr schnen Teich angelegt. Der neue Bewohner hatte dann wohl fast alles im Garten an Pflanzen rausgerissen und noch dazu Abwasser in den Teich geleitet. Wenig später wunderte er sich, warum plötzlich Fische oben auf der Wasseroberfläche schwammen - 'Ach, da waren Fische drin!?'

Als wir im Herbst 1995 noch nicht wussten, was mit dem geerbten Haus & Grundstück geschehen sollte, wurden die Fische aus dem kleinen Betonteich am Haus in einen Teich in der Nachbarschaft gebracht. Und zwei große Goldfische, die wir erst nach der Umsiedelungsaktion hinten im Aluteich - damals noch unter den Obstbäumen - gesehen hatten, fing Wolfgang dann sogar nachts mit einer Taschenlampe (anders entwischten sie immer), damit sie besser über den Winter kamen ...
Es gibt eben eine enorme Bandbreite, wie der Mensch mit der Natur umgeht!