Sonntag, 31. Juli 2011

In der Kübellandschaft



Vor dem Hochbeet am Ende der Betonfläche steht seit
ewigen Zeiten
der Rosenkasten. Ein paar Töpfchen befinden
sich noch in dem kleinen Gewächshaus, aber die Rosensaat
und die Rosenstecklinge vom letzten Herbst haben sich dort
nicht entwickelt. Doch ein paar Moose & Farne fühlen sich in
dem feuchtwarmen Klima besonders wohl. Und
den kleinen
Tigerschnegel
hatte ich da beim Fensterputzen entdeckt ...

dahinter die Hortensie Limelight und darüber eine
neue rötliche Ranke der Ramblerrose No Name.

Die verblühende Rose Alba Meidiland steht links auf
dem Hochbeet, aber sie nimmt gern mal Kontakt zur
Hortensie Limelight auf und versperrt mir häufiger
den Durchgang zu den anderen Pflanzen im Beet.

Fotos: SchneiderHein


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Ein ähnliches Häuschen hatte ich auch mal entdeckt. Leider hat es tatsächlich überhaupt nicht zu dem getaugt, für das es vorgesehen war. Moos und Farn, die mögen das sicher eher.

Doch ich finde, dass du sehr lauschige Plätze in deinem Garten hast. Und es gibt sehr viel zu sehen.

Einen lieben Gruß, Brigitte

SchneiderHein hat gesagt…

@ Brigitte
Inzwischen ist ein Scharnier vom Glaskasten abgerissen und auch sonst ist es eigentlich nur ein klapperiges Spielzeug. Aber dort vor dem Hochbeet steht es zusammen mit dem alten Tischchen von meinem Onkel einfach wunderschön. Und zu mir und meinem 'Aufzuchtprogramm' passt es sowieso. Ich bin und bleibe eben eine schlechte Töpfgärtnerin!
Aber gestern fühlte sich dort schon wieder ein Tigerschnegel im Häuschen wohl. Wenn das da eine Schnegelbrutstätte wird - auch gut :-)
Rosensaat werde ich in diesem Herbst wohl kaum dort reinstellen. Und wenn entwickeln sich zarte Pflänzchen erst im nächsten Jahr. Irgendwann hoffe ich ja mal wieder auf einen Ausflug nach Sangerhausen, um Hagebutten zu sammeln. Doch dann sollte ich auch mehr Zeit & Lust haben, um mich um die Pflänzchen zu kümmern ...

Eigentlich sollte der kleine Kasten ja mal zum Vorziehen von 'vergessener' Manufaktum-Gemüsesaat sein. Das fand Wolfgang vor Jahren sehr interessant. Aber, für sein Gemüse muss man auch etwas tun ;-) Und nun sind ja eh' zu viele Schnecken im Garten!

Herz-und-Leben hat gesagt…

Diese Art Hortensien mag ich ja zu gerne. Aber bei uns wollen Hortensien wohl nicht so, auch natürlich, weil ich nie sooo viel bewässern kann, wie es da wohl notwendig wäre. Da schaue ich sie mir anderswo eben lieber an.
Schade finde ich es um diese riesigen Sträucher auf dem Hauptfriedhof BS, die man vor ein paar Jahren dort weggenommen hat, da sie einer moderneren Friedhofsgestaltung weichen sollten. Sogar viele der hohen Bäume sollen angeblich aus versicherungstechnischen Gründen gefällt worden sein ... Nun denn ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Nach den Erfahrungen im Garten meiner Mutter, unseren gescheiteterten Versuchen im Wildwuchsgarten und unserer Limelight im Kübel brauchen zumindest in einem vollgestellten bzw. dicht bepflanzten Garten Hortensien wohl mehr Pflege und Aufmerksamkeit. Jedenfalls seitdem ich die Limeligt wieder mehr mit Wasser & Dünger versorge ist sie ein traumhafter Anblick.

Ja, an das Rispenhortensien-Rondell kann ich mich noch gut erinnern. Von dem war meine Mutter immer so begeistert, dass ich ihr deswegen auch eine besorgt habe.

Das mit der Baumfällung aus versicherungstechnischen Gründen auf dem Friedhof kam von mir. Das haben wir Ende Januar nach der Urnenbeisetzung meiner Großmutter erfahren, als der ständige Sägelärm in dem Moment doch etwas irritierend war ...