Mittwoch, 1. Juni 2011

Traumhafter Duft ...




... entfaltet sich jetzt wieder, wenn wir uns in der Nähe
des Stegpodestes am Haus aufhalten.
Hedi Grimm von
Lens Roses ist seit einigen Jahren unsere liebste und
dankbarste Rose. Und auch wenn sie im Halbschatten
am Wiesenrand steht, so hat sie sich seit Juni 2007
prächtig entwickelt.


Doch auch hier lauert nun die Gefahr: Am Vormittag,
als die Wiese noch im Schatten lag, holte ich innerhalb
einer Minute mit meinem Socken 50 Zeckenlarven und
Nymphen aus dem Bereich zwischen Betonplatten und
Tischgruppe hervor. Am Mittag kamen im besonnteren
Wiesenbereich nur 1 Zecke und 14 Vorstadien an den-
selben 2qm zum Vorschein. Doch, als ich um 20 Uhr
noch einen Test startete und meinen Socken dabei
etwas länger unter der Hedi Grimm bewegte, konnte
ich erst nach 100 Tierchen mit dem Absammeln aufhören.
Dabei waren es nur etwa 10 kleine Nymphen - der Rest
winzige Larven.

Dort, wo im letzen Sommer
ein Igelherr stundenlang
unter der Rose die Igeldame umwarb
, haben wir jetzt
garaniert ein Zeckennest. Das haben wir nun davon,
dass wir an
dieser Stelle das überzählige Futter von
Maus & Allegra
den Tieren zur Verfügung stellten!

Nun geht es wahrscheinlich nicht mehr ohne Chemie.
Denn leider scheint die ökologisch vertretbare Forschung
mit
Pilzen, Fadenwürmern und Miniwesepen seit 2007
nicht recht weiter zu kommen. Vielleicht fehlen seitdem
auch die finanziellen Mittel. Der letzte Text, den ich
zu diesem Thema finden konnte, ist
vom 10. Juni 2008.
Wir werden uns nun also das Neudorff-Mittel besorgen
müssen. Zumindest, um unter der Hedi Grimm, aber wahr-
scheinlich noch viel mehr Wiesenfläche umgehend und
mehrfach damit einzusprühen.

Eigentlich wäre es sinnvoll die Wiese komplett zu mähen
und das Material in Säcken im Hausmüll zu entsorgen, damit
es in der Müllverbrennungsanlage vernichtet wird. Denn
in der Biotonne würden unsere Zeckenlarven vielleicht
demnächst in einigen anderen hannoveraner Grünflächen
bzw. Gärten verteilt werden ...


Allerdings tue ich mich noch sehr schwer, den kleinen
Sauerklee
, den letzten Wiesenkerbel, die beiden weißen
sowie
das himmelblaue Kaukasus-Vergißmeinnicht und den
breitblättrigen Sumpfwurz
nun einfach abzuschneiden,
damit die Wiese eine rasenähnliche Höhe zur Behandlung
mit dem Zecken- und GrasmilbenKonzentrat erreicht ...


Kommentare:

carola hat gesagt…

Hallo Silke,
au weia. das liest sich ja wirklich schrecklich.
mir fällt dazu eine andere list ein: wie wäre es wenn ihr eine kleine schüssel, flachen teller, mit blutigem fleischsaft aufstellt?
Fleischsaft lässt sich schnell produzieren und wenn du es einige sekunden in der mikrowelle anwärmst, bekommst du auch die gewünschte wärme. es wäre doch einen versuch wert – ist billiger und garantiert unschädlich – mal vom geruch bei längerem stehen lassen abgesehen -.
das entsorgen würde ich dann über einen dickwandigen plastikbeutel (für vakumierer) oder fest verschließbare kleine plastikdosen ( salate u.ä.) via mülltonne vornehmen.
sicherlich sehr zeitaufwendig- aber auch nicht mehr als mit dem socken ;-)
wenn das erfolg bringt, sammeln sich die zecken doch wahrscheinlich an genau dieser vermeintlichen fleischquelle, und es könnte, wenn auch längerfristig, erfolg bringen, und vlt sogar die eiablage mit entsorgen ? das wäre besonders genial.

ich habe gar keine ahnung ob das funktioniert – aber wie gesagt, den versuch ist es wert, denke ich.

liebe grüße aus meinem zeckfreien gärtchen
carola

SchneiderHein hat gesagt…

@ Carola
Danke für Deine Überlegungen! Aber die Horrorstory geht leider noch weiter. Den Folgepost habe ich gestern bereits geschrieben ...

Allerdings möchte ich zwischendurch noch ein paar Blümchenbilder posten. Zumal wir uns nun fast nur noch zum Fotografieren im Garten aufhalten. Und ich eben häufiger zur mehrmaligen Zeckenjagd am Wiesenrand ;-)
Wie gut, dass unser Raumklima so sommerlich-luftig und angenehm ist. Und wir so einen traumhaften erhöhten Blick in den Garten haben. Sonst würde ich jetzt wohl wirklich nur verzweifeln. Beim schönsten Sommerwetter sind wir nun Stubenhocker ...
Auch unsere Maus überlegt sich ganz genau, wo sie sich noch im Garten aufhalten sollte. Allerdings ist sie zum Glück durch Frontline recht gut geschützt. Doch wird sie trotzdem von den Krabblern heimgesucht. Gestern sogar von einer männlichen Zecke im entzündeten Augenwinkel ...

Deine Idee ist nicht abwegig. Doch habe ich unbewusst diese Methode schon jahrelang in der Wiese angewendet - durch das bereitgestellte Katzenfutter. Und ab und an konnte ich da beim Anheben der fast leeren Futterschalen eine Zecke oder Nymphe aufnehmen. Wahrscheinlich wegen dem zu erwartenden 'Wildwechsel' an der Futterschale.
Keine Ahnung, wie so ein Zeckenlockstoff herzustellen wäre. Schließlich reagieren sie ja auf Bewegung, Kohlenstoffdioxid und bestimmte Bestandteile des Schweißes. Irgendwo hatte ich wohl mal etwas von Buttersäure gelesen!?
Ich hatte im Anfang gehofft, dass die hier verlinkten Zeckenrollen so ein Zeckenfang-Mittel wären. Aber bei unserer aktuellen Baumaterial-Auswahl für Mausenester kann ich es mir nicht vorstellen, dass sich genug Mäuschen für die Rollen interessieren.
Bis jetzt habe ich leider noch nichts über mögliche Zeckenfallen gelesen, die man in durchseuten Gartenbereichen aufstellen kann.

Nein, fest steht, ohne das Spray geht es wirklich nicht mehr. Dazu jedoch später mehr. Am Samstag wird es hoffentlich geliefert. So lange werde ich noch etwas Durchseuchungs-Statistik in der Wiese betreiben. Denn ich sollte versuchen das Mittel möglichst sparsam und ganz gezielt einzusetzen. Zumal Maus und Allegra ja dort am Wiesenrand ab und an mal Gras knabbern!

Zum Thema Abtöten: Wenn ich die Zeckentiere noch lebend in einem Beutel in der Mülltonne entsorge, ist mir die Gefahr ehrlich zu groß, dass der Beutel doch versehentlich aufgeschlitzt wird.
Hast Du unter dem Link Zeckenhärtetest - die Versuche unter Wasser gelesen?
Ebenso hatte ich eine vollgesogene Zecke einige Wochen in einer kleinen durchsichtigen Filmdose wohl 2009 unter Luftabschluß im Sonnenlicht auf dem Küchentisch liegen. Da schlüpften nach ein paar Wochen trotzdem Larven ...
Nein, abtöten muss sein. Gestern haben wir es aus Verzweifelung mit unverdünntem Chlorreiniger in einer gläsernen Saftflasche gemacht. Etwas milder als Nitro ist es im Geruch :-) Vorgestern bekam ich am Nitroglas echt Kopfschmerzen. Beim Chlorreiniger kann ich die Flüssigkeit vielleicht durch ein Sieb gießen und wiederverwenden. Und die Tücher kommen dann später in den Hausmüll.
Außerdem werde ich es demnächst mit Sagrotan versuchen. Alkohol verflüchtigt sich wahrscheinlich zu schnell ...

Aber ich bin weiterhin für jede noch so abwegige Idee dankbar!

So, nun gehe ich auf Zeckenfang. Eigentlich wollte ich jetzt schon längst draußen sein - wahrscheinlich eine gute Fangzeit. Aber Dein Kommentar war diese Überlegungen wert :-)

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ohje - da wird man sprachlos!
Aber damals in L hatte meine Mutter auch mal mehrere Zecken am Arm. Und ab und zu hatten wir alle mal eine, jedoch nie so viel, wie Du es beschreibst.
Das ist ja der Horror pur!

Da hätte ich wohl auch drakonischere Maßnahmen ergriffen. Aber damals konnten wir keine Gifte versprühen wegen der noch kleinen Kinder ...

Apropos Buttersäure, wenn es das allein wäre, könntest Du ja einen Muskatellersalbei anpflanzen oder auslegen ;-) der riecht nach Schweiß und enthält diese Buttersäure ... allerdings glaube ich - was ja auch auf die Mücken zutrifft und ich schon an anderer Stelle schrieb - daß diese Lästlinge nur an Organismen gehen, deren Blut eine ganz bestimmte Zusammensetzung aufweist.

Bei Pflanzen kann man das auch beobachten. Stark von Blattläusen werden nicht alle Pflanzen befallen. Meist die, die ohnehin nicht sooo robust sind ...
Die Ernährung spielt dabei sicher auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vitamin B hat man sogar schon geraten einzunehmen, wenn es um Mückenstiche geht ...

Trotzdem - einen schönen Frühsommertag wünsche ich Dir/Euch, alles Liebe
Sara

- hier duftet es auch - immer noch ...

Gartenrot hat gesagt…

Mich kribbelt es ja schon beim Lesen!
Aber ich habe das gleiche Problem. Auf meinen Katzen kommen die Zecken ins Haus, sprich Sofa, Teppich , Bett! Die üblichen Mittel wie Frontline und Co. helfen nicht mehr.
Da unser Haus Alleinlage hat und quasi mitten im Zeckenland steht, nützt auch das Mähen nix mehr, denn dann kommen die Viecher von den uns umgebenden Wiesen.
Bei Dir scheint es aber besonders schlimm zu sein. Hast Du mal Neudosan ausprobiert?
Ok, Du must wahrscheinlich einen 5-Liter-Kanister kaufen, aber irgendwas ist ja immer.

Elke hat gesagt…

Du machst mich schon ganz hibbelig, obwohl es bei uns gar keine Zecken gibt. Aber ich habe mir vorgestern mal vorsichtshalber eine Zeckenzange zugelegt.
LG - Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Bis auf die 4 Nymphen, die wohl wirklich auf den nächsten, der zur Gießkanne griff gewartet haben, werde ich eigentlich recht selten von Zecken besucht. Aber wahrscheinlich auch, weil ich ganz bewußt bestimmte Bereiche meide oder dann zumindest die Kleidung bis zu den Oberschenkeln einsprühe und Wegwerfhandschuhe trage. Ohne Schutz hättest auch Du sicherlich selbst frisch geduscht die Krabbler auf der Haut. Mag aber sein, dass Dein Öl -? hilfreich ist. Vor kurzem hatte ich über ein Kokosöl gelesen, dass ev auch etwas schützen kann.

Wenn ich mich nach den Beschreibungen von Harald W. nicht bewußt auf die Suche nach den Tierchen machen würde, hätte ich bis jetzt immer noch viel weniger Zecken in der Wiese erwartet.
Aber da wir ihnen nun mal günstige Lebensbedingungen bieten, haben sie die Chance sich rasend schnell zu vermehren - bei den 500 bis 3000 Eiern, die ein Weibchen legt. So gesehen macht mir nicht die eine oder andere Zecke oder Nymphe Kummer, die mich hier oder da im Garten aufsucht, sondern die Mengen, die sich in den nächsten Jahren daraus entwickeln werden, bzw. schon entwickelt haben und jetzt im Nymphenstadium irgendwo warten. Und wie schnell sich die eventuell noch krankheitserregerfreien Zecken, Mäuse und Igel mit Borelien und Co. infizieren können ...
Und im Gegensatz zur Schneckenplage 2002, wo ich wochenlang jederzeit mit meiner gläsernen Saftflasche irgendwo spontan durch die Beete streifen konnte, um sie einzusammeln, muss ich für das Zeckensammeln nun schützen. Und trotzdem wird sich hier und da ein Tierchen an mir festsetzen. Sie gehen ja sogar auf unsere mit Frontline behandelten Katzen - selbst wenn das Mittel nach 3 bis 4 Tagen überall auf der Haut verteilt ist!

Beim Fangen der Tiere ist anscheinend Bewegung sehr wichtig. Ich habe gestern mal ein paar Versuche gestartet: Mit einem von mir 'bedufteten' Papiertaschentuch, das ich in einem durchseuchten Bereich einfach hingelegt habe; einem Papiertaschentuch, das ich am Besenstielende in der Wiese hin und her bewegt habe und einem Putzlappen auf dem Besenstielende. Es scheint, dass sie Stoffe bevorzugen, aber viel wichtiger ist dabei die Bewegung. Lege ich in dem gleichen Bereich ein Tuch nur hin, kann ich viel weniger Tiere anlocken, als wenn sich das Tuch dicht über dem Boden bewege. Den Test mit dem liegenden Tuch hatte ich natürlich zuerst versucht. Selbst am nicht verhüllten Griff des Besenstiels versammelten sich bei dem bewegten Objekt dann einige Larven und Nymphen ...
Also ist der auf Zecke.de gezeigte Test sehr unzuverlässig. Zumindest bei uns in der Wiese!
Ich werde also vorerst in der Wiese weiter experimentieren und mich dann erst nach diesen Erkenntnissen in andere mir schon bekannte durchseuchte Gebiete im Garten begeben. Am Wiesenrand kann ich wenigstens noch in Sandalen testen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Gartenrot
Ja, Frontline schützt nur etwas. Meist liefern Maus & Allegra ihre Zecken dann bei uns ab. Schon oft krabbelte von einer müden Maus, die auf dem Bett am Fußende auf der Decke schlief eine Zecke geradewegs auf mich zu. Schade, dass diese Möglichkeit überall verschwiegen wird. Nur so kann ich mir nämlich erklären, warum bei uns im Haus sogar mal eine Zecke am Waschtisch im Badezimmer saß. Zu der Zeit wärmte sich unsere Katze gern nach dem Gartenspaziergang unter der 100 Watt Glühlampe auf dem Badezimmer-Waschtisch auf.
Auch scheint Frontline nur etwa 14 Tage eine zeckenabtötende Wirkung. Der Schutz darf aber eigentlich erst nach 28 Tagen erneuert werden. Je nach Witterung verkürzen wir die Zeiten jedoch auf 23 bzw. 25 Tage.

Wie geht Ihr denn bei Eurer Gartenlage mit dem Thema um? Richtet Ihr Euch deswegen jetzt bestimmte Schutzzonen für Euch ein und betretet den Rest des Gartens nun wie bei einem Waldspaziergang im Zeckengebiet?
Wir werden versuchen uns nach und nach bestimmte Bereiche zurückzuerobern. Das bedeutet sie auch für Mäuse, Igel & Vögel weniger attraktiv zu gestalten. Auch werden wohl Akeleien und Co. vom Wegrand weichen müssen, damit die Wege etwas breiter werden. Ich bin froh, dass wir damals eine 50qm große Betonfläche im hinteren Bereich angelegt haben. Aber selbst da müssen nun leider die Pflanzen in den Fugen weichen ...
Den Teichbereich in der Überschwemmungszone werden wir wohl nie zeckenfrei bekommen, da dort ja eine Art 'Wildwechsel' stattfindet. Denn dort kommen Igel, Eichhörnchen und Vögel zum Trinken.
Von daher vermute ich, dass schon viel mehr Gärten Zeckenpopulationen haben, es aber noch nicht so sehr auffällt. Zumal ja meist nur vor Zecken und nicht vor den kleineren Nymphen in den Medien gewarnt wird. Bis jetzt wissen viele ja gar nicht, wie eine Nymphe aussieht. Ich vermute, wir sind durch unsere Gartengestaltung nur wieder früher dran - wie damals bei den Schnecken ...

Neudosan habe ich mir mal angesehen. Wenn Du Dir den Zeckenhärtetest auf Zecke.de ansiehst, dann ist es eigentlich unwahrscheinlich, dass Neudosan helfen kann. Aber vielleicht werde ich mal Neudorff anschreiben. Bzw. mal selbst mit dem Mittel testen. Zecken zu Testzwecken müsste ich ja reichlich finden ;-)

Heute bekomme ich nun hoffentlich das andere Mittel, da werde ich mal vorsichtig in einigen Bereichen testen ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Das Kribbeln kenne ich. Aber es wird besser, je mehr ich über die Gefahren und das Verhalten der Tierchen informiert bin. Ebenso bietet der reiche Fundus an Zeckenentfernungsmitteln in unserem Haushalt auch eine gewisse Sicherheit.

Aus Interesse habe ich eben mal bei Zeckenwetter.de Deine Postleitzahl eingegeben. Dort wird Eure Region auch schon als Lyme-Borreliose-Gebiet angegeben. Und auch bei Euch soll es schon Einzelfälle von FSME geben. Die Zeckenaktivität wird bei Euch heute als mittel angegeben. Bei uns ist sie weiterhin sehr hoch.
Wie und wo diese Daten zustandekommen, so weit habe ich mich noch nicht damit auseinandergesetzt. Ob dafür nun wirklich in den Gebieten Zecken gesammelt und getestet werden?. Stammen die Tiere aus Wäldern, Parks oder Gärten. Oder gibt es Schmutzeffekte, da die Erkrankungen nur von Ärzten gemeldet werden? Dann kann sich der mobile Mensch ja auch im Urlaub oder beim Ausflug infiziert haben ...

Fest steht, dass Tierliebe im Garten das Auftreten von Zecken wohl begünstigen kann. Das ein Teich ein perfekter 'Wildwechsel' ist, ist mir erst in den letzten Tagen bewußt geworden. Dort an Binsen und Co. habe ich mir schon vor einigen Jahren mal Zecken und Nymphen mitgenommen ...
Und das Vögel füttern kann wohl leider auch ungeahnte Konsequenzen haben, wenn sich unter dem Futterhaus Mäuse bedienen :-(
Ich denke mir, all' diese möglichen Risikofaktoren sollte man bei der Gartengestaltung in Zukunft zumindest im Hinterkopf haben.
Denn das, was jetzt bei uns los ist, verleidet mir jegliche Freude an der Gartenarbeit. Bzw. vertreibt uns zeitweilig sogar ganz aus dem Garten. Und jegliche Spontanität - hier mal schnell zupfen, da mal ins Beet treten und was gießen oder eben mal mit der Schere den Rosenstrauch frisieren, heißt immer danach auf Zeckensuche gehen. Und trotzdem erwischt mich dann ab und an mal eine.
Gartenarbeit macht mir eigentlich nur noch an Tagen unter 5 bis 7 Grad Spass ...