Sonntag, 5. Juni 2011

Rosa Alba Semiplena






Es waren einmal die Herrenhäuser Gärten, in denen schon seit
vielen Jahren ein Gartenfestival stattfindet, von dem meine
Mutter uns bereits 1998 vorgeschwärmt hatte. Aber obwohl
Wolfgang und ich es schon häufiger wegen der faszinierenden
Stauden und Sträucher in den nahegelegenen
Bergarten geschafft
hatten, sollte es bis zum Mai 2005 dauern, bis wir endlich diese
Gartenmesse fast vor der Haustür besuchten. Und sie wurde uns
auch schnell zum Verhängnis: Denn dort präsentierte auf kleiner
Fläche die
Baumschule Schütt traumhaft üppige Containerrosen
zu erstaunlich günstigen Preisen. Wir bestückten uns mit
Rosa
Alba Semiplena
, Rosa Helenae und Lamberts creme-weißer noch
nicht blühender Oriole
, einer Empfehlung von Frau Preuß. Und
dann gab es noch dazu
eine Preisliste mit alten historischen
Rosen, Rambler- & Kletterrosen sowie einigen Wildrosen
in die
Hand. Und es stand fest, da müssen wir schnellstmöglich hin ...

Rosa alba Semiplena kam sogleich an die nördliche Grenze hinter
dem Efeu-Apfelbaum. Nach ihrer ersten prachtvollen Blüte brauchte
sie in unserem Garten ein paar Jahre, um sich mit ihrem recht halb-
schattigen Standort zu arrangieren. Doch inzwischen ist sie ein
etwa 1m breiter und ebenso hoher robuster Strauch. Sie soll wohl
sogar eine Höhe von 2,5m erreichen. Ihre Blüten sind halbgefüllt
und können bis zu 7cm im Durchmesser werden. Nur trägt sie bis
jetzt im Herbst leider immer wesentlich weniger
Hagebutten als
Blüten im Sommer. Aber wir haben Geduld!

Und eben habe ich
in einem meiner liebsten Rosenbücher gelesen,
dass sie keimfähige Samen ausbildet. In diesem Jahr werde ich
mich nicht wieder zu
Rosen-Experimenten hinreißen lassen, aber
vielleicht im nächsten Jahr ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Elke hat gesagt…

Hallo Silke,
hast du eigentlich noch einen Überblick über deine vielen Rosen? Das ist ja unglaublich. Ich staune täglich aufs Neue.
Lieben Gruß
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Das habe ich Dir eigentlich ziemlich genau unter dem Post von der Glamis Castle schon beantwortet, als Du Dich wieder einmal gewundert hast, dass so viele Rosen auch im Schattengarten überleben können ...

Ganz unten auf der Sidebar habe ich nun fast alle Rosen aufgeführt, die noch in unserem Garten leben.
Eine weitere Kategorie führt die auf, die in unserem Wildwuchsgarten nicht oder nicht mehr überleben konnten - bzw. ich sie durch Umpflanzen oder Zurücktopfen noch retten wollte und dabei leider scheiterte. Ganz vollständig ist diese Liste noch nicht, da ich nicht von allen verlorenen Rosen digitale Fotos oder Links besitze.
Ich werde die Listen jetzt aber laufend aktualisieren. Wir haben noch viele schöne fast aktuelle Bilder vom Juni und Posts aus den Sommern 2009 & 2010 auf Lager ;-)
Insgesamt waren es wohl mal 130 weiße Rosen, wobei es knapp über 100 Varianten gab - manche Rosen gefielen uns so gut, dass wir sie leider in der Anfangseuphorie 2 oder 3x für verschiedene Orte kauften. Bei dem Vielfältigen Angebot hätten wir das lieber nicht gemacht!
Als 2004 die Leidenschaft für weiße Rosen begann, hatte ich mit dem guten alten Karteikasten und Papierbildern begonnen ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ich würde mir das wohl auch nie im Leben merken ;-) Weiß auch hier nicht die genaue Anzahl. Aber vielleicht liegts auch an den fehlenden Namen ... Wie auch immer ...
Beim Gartenfestival in Herrenhausen war ich auch noch nie, da muß ich doch mal hin. Das soll da ja auch immer sehr schön illuminiert sein im Sommer.

Liebe Sonntagsgrüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Im Frühjahr, wenn wir einen sehr langen Winter hatten, dann stehe ich manchmal vor einer Rose und ihr Name fällt mir nicht ein. Aber meist habe ich die Namen spätestens beim Düngen wieder parat. Doch Schäfchen zählen brauche ich nicht. Da gehe ich gedanklich lieber die Rosen im Garten ab. Dabei vergesse immer mal den ein oder anderen Standort und fange wieder von vorne an. Bis zum Ende bin ich noch nie gekommen ...
Manche Rosen haben hier auch keine Namen da gibt es 'Schneeweißchen ohne Rosenrot' oder 'hinter 3er Buchs' oder eben 'Bettenbrock' - die sich nach über 10 Jahren erst als Alba Meidiland herausstellte, aber da hatte sie ihren Namen schon weg ;-)

In Herrenhausen waren wir 2007 das letzte Mal. Da kamen wir zwar gut bepackt zurück, aber eigentlich gab es uns damals schon zu viele Freßbuden und Bekleidungsstände. Auch war die Baumschule Schütt, soweit ich weiß, dann nicht mehr dort als Aussteller dabei.
In Remeringhausen - hinter Hannover war es im August auch mal ganz nett. Doch eventuell werden wir uns dann lieber irgendwann Life & Garden im Reden Park, Gehrden ansehen. Und vielleicht schaffen wir es doch noch in diesem Leben auch mal nach Ippenburg. Aber ich vermute, die Gartenfestivals ähneln sich überall ...

Elke hat gesagt…

Dan sag ich doch nochmal extra "DANKE" für die Antwort.
Lieben Gruß
Elke