Sonntag, 5. Juni 2011

Penelope Hobhouse



Zur Zeit erscheinen mir die zierlichen Blüten
der Moschata-Hybride Penelope Hobhouse von
John Scarman aus dem Jahr 2003 noch weniger
gefüllt als im letzten Sommer
...

Im Juni 2007 kam sie mit 3 weiteren Scarman-Rosen im Container
in unseren Garten.
Bald darauf war sie voller Knospen und herrlicher
halbgefüllter Blüten
. Ihre Größe wird mit 1,5 x 1,5m angegeben.
Sie soll leicht zu pflegen sein, ist zum Klettern geeignet und öfter-
blühend. Also eigentlich ideal für unseren halbschattigen Teichrand.

Doch bis jetzt fürchten wir immer noch, dass sie uns auch eingehen
könnte. Denn vom Ettenbühler Glöckchen haben wir nie eine Blüte
gesehen - sie war nach einigen Jahren plötzlich vertrocknet. Und
die wunderschöne
Clematis Rose blieb nur einen Sommer. Lediglich
Donna's Rambler kämpft sich noch immer im Wald empor, leidet
dort aber häufiger unter Mehltau und zeigte im letzen Jahr nur
kurz einige wenige Blüten. Leider haben Scarman-Züchtungen an-
scheinend in einem Wildwuchsgarten einen sehr schweren Stand.
Oder sie brauchen zumindest in den ersten Jahren viel mehr
Entfaltungsfreiraum und Pflege.

Daher ist es uns bei der sehr weichen und höchstens 60cm hohen
Penelope Hobhouse im Moment nur wichtig, dass sie den Winter
wieder einigermaßen überstanden hat. Und nun muss sie sich neben
der üppigen Omi Oswald am Teichrand behaupten und ständig den
Angriffen der ausläufertreibenden Dünenrose standhalten ...

Fotos: S.Schneider


1 Kommentar:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Wunderschöne Rosen sind das! Ich könnte mir einen reinen Rosengarten vorstellen *lach* schon wegen des Duftes - aber das ist ein Fulltimejob. Habe heute schon genug von der Rosenschneiderei (das Abgeblühte) ...