Freitag, 4. März 2011

kleine Entdeckungen



Der Sommerflieder am Haus treibt munter durch.
Ihm hat der strenge Frost wohl kaum geschadet.

Neben dem Hochbeet erscheint eine
erste Blüte vom
hellblauen Gedenkemein.

Und genau im Eingangsbereich vom Igelbau neben
dem Stegpodest erscheint etwas
weißer Eisenhut!

Das Geißblatt begrünt schon wieder den Cornus kousa.
Und die
blaue Clematis ist noch nicht herausgeschnitten.

Die Spiere unter der Scheinakazie bekommt grüne Spitzen.

Und die weiße Waldaster im Topf wartet
noch im Hochwald auf wärmere Tage ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

schweizergarten hat gesagt…

Hei Sibille! Jetzt betrachtet man noch jedes Grün liebevoll - in der grünen Hölle des Hochsommers gehen dann die kleinen, aber feinen Details fast unter....

Ich war wieder mal auf ein paar eurer vielen Blogs, wie schafft ihr das nur diese regelmässig zu unterhalten? Toll auch dein Dekogerümpel, das Fenster mit den Ästen ist immer wieder schön anzusehen.
LG Carmen

schweizergarten hat gesagt…

ey, ich habs gerade jetzt gemerkt, ich dachte schon beim Schreiben da ist was falsch - liebe Silke natürlich! Gott wie peinlich....ich geb dem feinen Appenzeller Bier neben mir die Schuld...ja, das wars *hicks*
LG Carmen

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Carmen
Kein Problem. Das ist mir auch mal bei einem Kommentar mit zwei Vornamen mit 'R' passiert und mir erst 3 Jahre später aufgefallen!
Ich war zwar auch verwundert, aber mein Hauptproblem war, zu welchem Blog gehört denn Sibille. Doch wenn sie dann noch dazu mit 'y' geschrieben wird, dann habe ich sie auf meiner Gartenrunde gestern noch gefunden ;-)

Bei Dir kann ich mir gut vorstellen, dass in der Fülle Deiner Blüten im Sommer solche Details nur noch zu Randerscheinungen werden. Deine Bilder der üppigen Herbstanemonen im Sonnenschein gehen mir nicht aus dem Kopf! Doch bei uns hört die Hauptblüte schon im Juni auf. Da können wir dann nur noch Variationen von Grün unsere Beachtung schenken. Die sind allerdings oftmals sehr schwer zu fotografieren.
Bei der Durchsicht der älteren Frühjahrspost habe ich jedoch auch festgestellt, dass die frühen Blüten besser dokumentiert sind als die nachfolgenden Jahreszeiten im Gartenjahr. Da gibt es noch erstaunliche Lücken im Gartentagebuch. Und bei manchen Pflanzen muss ich mich ranhalten oder schnell noch nachposten, eh' sie ganz aus dem Garten verschwunden sind ...
Regelmäßig posten schaffe ich nicht - dafür sind wir zu fotoverrückt. Und irgendwann muss ja zum Beispiel auch mal neue Deko entstehen oder im Garten geräumt werden bzw. Zeit zum Katzenbeschmusen da sein! Aber ich gebe zu, im Moment lasse ich gern mal ein paar Aufgaben liegen, um hier zu posten - zB den neu behängten Zweig im Katzenfenster. Der hat vorerst noch andere blaue Blüten bekommen - die 'verlängerte' Kirschblüte kommt wohl erst zu Ostern ;-)

Brigitte hat gesagt…

Guten Morgen Silke,

es scheint fast, als sei bei euch alles weiter im Garten, als hier bei uns.

Ich bin schon gespannt, was alles so den Winter überlebt hat. Erfahrungsgemäß sind die Pflanzen ja ziemlich zäh und erscheinen im Frühjahr wieder frisch gestärkt.

Schönen Sonntag euch beiden mit einem lieben Gruss, Brigitte

Herz-und-Leben hat gesagt…

Bei Euch ist es doch wärmer als bei uns - hier ist noch fast gar nichts zu sehen - am Sommerflieder schon gar nicht ;-)
Aber das beobachtete ich hier von Anfang an, daß alles immer später kommt - da gibts schon einen deutlichen Unterschied auch zur Stadt und den umliegenden Ortschaften sogar ...

schweizergarten hat gesagt…

Hallo Silke
ich vermute auch mein Garten wir in ein paar Jahren zur grünen Hölle mutieren und dann die Beete mehr und mehr beschatten.
Ich finde "Grüne Gärten" wunderschön, und ganz ehrlich, manchmal wird es mir zum Ende des Sommers sogar zuviel an dem Blütengewirr und ich sehne mich nach den stilleren und leiseren Tönen.
LG Carmen

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Carmen
Genieße Deinen Garten solange er noch so üppig und vielfältig ist! In allen 4 Gartenbereichen, an denen ich seit Anfang der 80er mit Hand anlegen bzw. planen durfte, nahm im Laufe der Jahre die Vielfalt ab. Und vieles, was in den Anfängen noch wucherte, war nach ein paar Jahren verschwunden und ließ sich auch nicht mehr befriedigend ansiedeln. Aber darum mag ich Deine Garteneinblicke ja auch so gern, da sie mich an vergangene Zeiten erinnern, die bei uns nicht wiederkommen werden. Denn das, was nun daraus entstanden ist, möchte ich nicht mehr hergeben.
Rückblickend waren es etwa 10 Jahre, wo unser Garten noch handhabbar war - bis auf die gefräßigen Schnecken natürlich, die schon ab dem 5. Gartenjahr die Pflanzenvielfalt immer mehr reduzierten - besonders bei den Stauden & Zwiebelblumen.
Und nun verschwinden nach und nach auch empfindlichere Sträucher & Rosen, da sie anspruchsvollere Standortbedingungen brauchen, die wir ihnen nicht mehr bieten können. Doch dafür haben wir nun rund um den garten grüne Wände, die wir in den Anfangsjahren vermissten :-)