Montag, 7. März 2011

Gestern war ein herrlicher Tag!


Denn als ich am Sonntag eigentlich nur einen kurzen Spaziergang
mit der Kamera durch den Garten machen wollte, ergab sich ein
kurzer Plausch über den Zaun mit meinem Nachbarn. Der war
gerade dabei sein restliches Laub- & Nadelgemisch vom Rasen
und aus den Beeten zusammenzurechen und in große Taschen zu
verpacken. Das wertvolle Material wollte er tatsächlich wieder
zur Deponie bringen! Bald darauf wanderten die 5 großen Säcke
ganz schnell über den Zaun unter die Zwetschge & Mirabelle
vor die Ligusterhecke, um auch diesen Bereich noch gleichmäßig
zu mulchen. Und während er noch weiter in seinem Garten auf-
räumte,
griff ich mir den Besen und verteilte das Nadel-, Laub-
und Fallobstgemisch
von der Betonfläche über dem ehemaligen
Erdbeerfeld
und unter dem Efeu-Apfelbaum. Nun sind die ver-
trockenten Blätter und Ausläufer von Walderdbeeren, Steinsame,
Beinwell & Waldmeister gut abgedeckt und die frischen Blättchen
können sprießen. Der Waldmeister steht nämlich schon in etwas
sonnigeren Bereichen in den
Startlöchern! Und heute früh bot
sich mir dann dieser aufgeräumtere Gartenanblick:

Nun stören mich vorerst nur noch die zu hochgewachsene Snow Ballet
und die
unermüdlich blühende Aspirin auf der linken Seite des Weges.
Aber jetzt schon Rosen zurückschneiden?

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Martina hat gesagt…

Manchmal sind Nachbarn ja doch ganz praktisch ;-)
Ich hab meine Rosen schon geschnitten, das mache ich immer so früh und bisher hat das nicht geschadet. Bei der `Aspirin´ hätte ich ohnehin keine Bedenken. Die ist doch unverwüstlich.
LG Martina

Herz-und-Leben hat gesagt…

Schön sonnig war's ja gestern, bei uns aber sehr windig und durchdringend kalt. Nachts hatte es sogar -6 Grad. Aber die Sonne scheint auch heute ...

Solche Nachbarn hatten wir früher auch - Rasenkanten mit der Nagelschere und der Garten komplett ausgefegt - da fragten wir uns, warum nicht gleich betonieren?? ;-) Und so ähnlich tun das einige heute auch schon, wenn es nicht aus rein optischen Erwägungen geschieht ... bestehen manche Gärten schon komplett aus großen Kieseln ;-) Wäre mir persönlich viel zu trist, auch optisch ...

Liebe Grüße
Sara

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ach so - der Waldmeister - also bei euch ist ja wirklich alles sehr früh! Den sieht man nicht mal bei uns im normalen Wald. Das Einzige, was man da jetzt entdecken kann, ist der Aronstab, der hervorsprießt ...
Ist schon eine sehr kalte Gegend hier ...

HaBseligkeiten hat gesagt…

....nein, die Rosen schneide ich erst wenn die Forsythien blühen, (es kommt halt doch aufs Klima an)....da muss ich mich noch ein wenig gedulden. Nächste Woche hab ich Urlaub :)) ich hoffe auch auf Sonnenschein und milde Temperaturen....und dann nichts wie in den Garten :)

Sonnige Grüße schickt Dir, Heidi

Elke hat gesagt…

Ich bin voll am Rosen schneiden. Bei mir werden die Forsythien schon gelb.
Lieben Gruß
Elke

Frauke hat gesagt…

meine Nachbarn kratztn auch schon alles weg, aber zu ihrem Kompost, nur meine Pflanzen haben alle noch ihre Bettdecke aus Laub und trockenen Zweigen und Grasschnitt vom letzten Jahr
dazwischen die vielen Zwiebelblüher, und die ersten Stauden treiben

die Amseln freut es und der Boden gedeiht darunter prächtig

mit dem Staubwedel fehlte nur noch!!!
viele können es nicht liegen sehen und mir fehlt etwas, wenn kein Mulch da ist

mit dem Rosen war ich in diesem Jahr zu früh, ich hoffe, sie nehmen es nicht übel, aber mit der Forsyhtie kenne ich es auch

genieße den Sonnenschein,
Sturm und Regen ist im Anmarsch
Frauke

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Martina
Diese Nachbarn mit ihrem Garten sowieso. Beim Plausch über den Zaun stellten wir mal wieder fest, dass wir wohl die einzigen Biotope zwischen den beiden Siedlungsstraßen haben - soweit wir das bei Google feststellen konnten. Und auch im Rest der Siedlung wird es immer weniger alten Baumbestand. Da gibt es den schönen Spruch 'Bei mir wächst kein Baum mehr in die Baumschutzsatzung'. Ob das der gewünschte Erfolg ist? Und wenn ich ihm immer so schön das Laub der beiden Buchen abnehme, dann dürfen sie vielleicht noch etwas stehen bleiben. Ich kann jedenfalls kaum genug Material haben ...

Aspirin, Snow Ballet, Virdiflora & noch eine üppige namenlose Baumarktrose hatte ich in die Schranken verwiesen. Aber falls es doch nochmals kalt wird, bleibt noch genug Material zum Zurückfrieren. Ansonsten ist die Forsythienblüte ein guter Anhaltspunkt. Aber nicht für alle Rosen. Ich mache es jetzt immer mehr vom Standort und dem Austrieb abhängig: Wenn eine Rose mir zeigt, wo sie noch Kraft hat - also gesund und energiegeladen ausschlägt, dann greife ich zur Schere. Es sei denn der Wetterbericht kündigt Frost an ...

@ Sara
Da hast Du etwas vollkommen falsch verstanden! Einen perfekteren Nachbar hätten wir für unsere Art von Garten gar nicht haben können. Zumal er auch ein Stückchen 'Wald' hinter unserem hat. Inzwischen fragt er mich teilweise, was sich bei ihm da ausgesamt hat. Nach Winterlingen blüht da Lerchensporn, Wiesenschaumkraut, Löwenzahn und Goldrute. Ab und an muss wegen seiner Nachbarn ein Baum weichen, da sie den nördlichen Nachbarn den Garten verschatten. Aber zu uns gibt es eine grenzüberscheitende Bepflanzung: Ich freue mich über das Pfaffenhütchen und den Winterjasmin, die zu uns abwandern. Und sie genießen unseren Bauernjasmin, die Rose Double Cream und Gruß an Zabern. Nur dem Hopfen & Girsch hat er den Kampf angesagt - vergisst es aber immer wieder im Laufe des Gartenjahres ;-)

Den Aronstab habe ich beim Schneiden in meinem weißen Vorgarten auch schon entdeckt. Den muss ich hier unbedingt auch mal ansiedeln! Vielleicht in diesem Frühjahr .... !?

@ Heidi
Hoffentlich macht Dir das Wetter die Freude!
Zu meinem Rosenschnitt habe ich noch etwas bei @ Martina geschrieben ...

@ Elke
Ihr habt wirklich ganz anderes Wetter/Klima! Aber ich entwickele allmählich meine eigenen Rosen-Schnittregeln - siehe @ Martina ...

@ Frauke
Und ich verpacke alles mit einer gleichmäßigen Laubschicht :-) Das macht wenig Arbeit und die Tierchen haben Rückzugsmöglichkeiten. Zwar leider auch Schnecken & Zecken, aber damit muss ich nun halt leben ...
Und auch die Vögel freut es, denn bei uns gibt es reichlich Baumaterial. Das finden sie in anderen ordentlichen Gärten ja kaum noch. So wird bei uns gesammelt und in nachbargärten gebaut - wegen unserer Maus ist das auch besser so. Nur, dass sie mir bei dem reichhaltigen Angebot nun auch noch Allegras Grasschale auseinander nehmen!

Zu dem 'ordentlichen' Garten unserer Nachbarn: Da hat Dich vielleicht Saras Kommentar in die Irre geleitet. Der ist ganz anders drauf - siehe @ Sara!

Und die Rosen werde ich jetzt entsprechend ihres Austriebs in Abhängigkeit vom Wetterbericht schneiden - siehe @ Martina ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ups, da will ich nichts gesagt haben, liebe Silke!! Mit dem Schreiben im Internet ist es leider so eine Sache, da alles andere nicht rüberkommt und man nicht unmittelbar die Möglichkeit hat, Mißverständnisse auszuräumen …
Ich habe das aus dem folgenden Satz geschlossen „Das wertvolle Material wollte er tatsächlich wieder zur Deponie bringen!"

Dieses „tatsächlich wieder….“ war es . . . aber letztendlich kann man „vieles“ daraus schließen …

So eine grenzüberschreitende Bepflanzung haben wir auch hier, auch auf einer Seite ohne Zaun (zum Nachbargrundstück)
Es geht doch nichts über eine angenehme Nachbarschaft.
Hast Du übrigens meine Mail mit dem Grundstück erhalten? Ich finde G.Maps wenig aufschlussreich, was das betrifft – wir sehen uns nur als „Grüne Hölle“ ;-)

Liebe Grüße
Sara

Borkergarten hat gesagt…

Hallo,
danke für deinen Kommentar. Als erstes muss ich klären, dass der Untergrund ein Unkautvlies ist, das Wasser von oben durchlässt und hoffentlich kein Unkraut von unten. Auf eine verdichtete Kiesschicht habe ich verzichtet, damit das Regenwasser versickern kann. VG Manfred

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Manfred
Sand oder Kies meinte ich auch nur als Untergrund, damit das Regenwasser schneller versickern kann. Das Vlies wird sicherlich das Kraut abhalten!