Freitag, 25. Februar 2011

Was davon wohl übrig bleibt?


In den letzen Tagen gab es einige Nächte bis -10 Grad
ohne eine schützende Schneedecke. Und auch am Tag
blieb das Thermometer oftmals weit unter 0 Grad.
Nun wird es allmählich milder, die Sonne lockt und
auf geht's zum Kontrollgang mit der Kamera:

Braune Spitzen an der Baumpäonie? Ich bin mir
noch nicht sicher, ob der Frost an ihren jungen
Trieben Schaden angerichtet hat ...

Die drei Krokusse aus dem Garten meiner Mutter
werden wohl nicht mehr aufstehen. Zumindest
einer von ihnen ist abgeknickt.

Hoffentlich war ich bei der krautigen Waldrebe
nicht doch zu voreilig mit dem Rückschnitt am
Helleborus niger an der Garage sieht gut aus und wird
sich wohl wieder erheben, wenn es wärmer wird.


Bei Helleborus argutifolius bin ich mir unsicher.
Die Knospe könnte nun auch wieder vertrocknen.


Die wohl einzige Überlebende der weißen und
ohnehin schon arg geschwächten Lenzrose.


Noch viel mehr hat die viel zu voreilige gefüllte Lenzrose
mit Tupfen
gelitten. Wie schön, dass ich zumindeste ihre
Blüte
schon fotografiert habe! Nun muss ich mich wohl bis
zum nächsten Jahr gedulden!


Halb & halb vermute ich bei dieser sehr frühen
Helleborus orientalis
. Ein paar Knospen befinden
sich in Bodennähe, so dass sie sicherlich noch
ein paar Blüten durchbringen wird ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Elke hat gesagt…

Das sieht noch nach reichlich Kälte aus bei dir. Aber heute weht auch bei uns ein eiskalter Wind.
Lieben Gruß
Elke

Gartenfee hat gesagt…

Ui, bei Euch ist es ja noch mächtig kalt. Wir haben nachts zwar auch Frost, so dass die Christrosen morgens etwas angeknackst aussehen, aber tagsüber erholen sie sich bei +8 Grad wieder gut. Wirklich schade um Deine Helleboren.

Liebe Grüße von Bärbel

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Elke / Bärbel
Vorsicht, ich poste nach! Diese Bilder habe ich zwar gestern erst veröffentlicht, aber sie sind vom 25. Februar als sich die extreme Kälte gerade etwas zurückgezogen hatte.
Inzwischen ist es schon wesentlich angenehmer. Aber die Nachtfröste zwingen die Lenzrosen immer wieder zu Boden. Dieses auf und ab werde ich hier noch etwas ausfühlicher posten. Denn bei einigen Blüten war ich mir sicher, dass sie durchkommen - die sind aber vertrocknet. Und andere, die schon tot aussahen, blühen dank einiger Wassergaben nun weiter.
Es ist ein interessanter, aber wohl wirklich für die Pflanzen ein sehr belastender Winter, der wahrscheinlich wieder reichlich Schäden hinterlassen wird. Eigentlich müsste ich wohl die Pumpe anschmeißen und den Garten gründlich wässern ...

HaBseligkeiten hat gesagt…

......ja es ist wirklich ein auf und ab. Bei uns sind es die Schneeglöckchen die mich morgends ganz schlapp am Boden begrüßen und wenn ich dann am Nachmitag wieder zuhause bin, mich "aufrichtig" begrüßen :)
Ich hoffe nur, dass uns der Frost nicht bis Ende Mai begleitet wie im letzten Jahr. Für Anfang März ist es schon in Ordnung.....aber Du hast recht, die Märzensonne trocknet gewaltig aus.

Sonnige Grüße schickt Dir,
Heidi

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Heidi
Am Liebsten würde ich mich wirklich mit dem Schlauch in den Garten stellen und Buchsbäume und andere immergrüne gründlich wässern. Denn falls wir doch wieder schöne heiße Sommertage bekommen, dann leiden die Pflänzchen ja schon wieder. Aber wahrscheinlich haben wir immer noch zu viele Pflänzchen im Garten, die auf Dauer mit diesen Wetterbedingungen nicht klarkommen. Und ich sollte dann besser auf sie verzichten :-(
Aber eigentlich ist es doch normal, dass es bis Mitte Mai frostige Nächte geben kann und die Schafskälte uns dann nochmals frösteln lässt. Nur nach all' den milden Wintern hatten wir das vergessen. Und es passte ja auch so schön zur Vorstellung der Klimaerwärmung ...