Mittwoch, 9. Februar 2011

In der Mittagssonne


Auch wenn der Garten noch fürchterlich unordentlich ist,
so gibt es doch ein paar Lichtblicke im Durcheinander:

Der ausgesamte rote Hartriegel leuchtet im Sonnenlicht.

Trotz der im Weg liegenden krautigen Waldrebe und
dem schon wieder mit Efeu überwucherten Waldweg
mag ich den Lichteinfall in Wald & Wiese.

Der Seidelbast im Lenzrosenbeet ist wahrscheinlich
eingegangen. Sonst hatte er bereits
im Herbst mit der
Blüte
begonnen. Aber er bleibt trotzdem noch stehen.
Denn vielleicht kommt irgendwo doch Leben durch ...

Der vom Schnee platt gedrückte Schneefelberlich liegt einfach so
am Boden rum. Und das Steck-Häschen markiert noch immer eine
im Juni 2007 gekaufte Pfingstrose, die schon im Folgejahr kein
Blättchen mehr zeigte. Weiter hinten wuchern die Brombeeren.
Die müssen dort endlich mal wieder raus, denn
Rosa arvensis und
die Rose Sea Foam werden von ihnen zu sehr bedrängt. Davor hat
sich das
ausgesamte und im Winter 2009 geköpfte Tannenbäumchen
aus dem Beet erhoben. Den unteren Zweig hatte ich ihm nämlich
gelassen. Wer so viel Lebenswillen zeigt, der darf bleiben - auch
wenn so ein Bäumchen hier gar nicht ins Beet gehört ...

Nur vereinzelt sind Blätter und nur ganz wenige Blütenansätze am
immergrünen Schneeball unter der inzwischen schon wieder viel
zu hohen
Scheinakazie zu sehen.

In der wuchernden Berberitze zeigt sich ersten Grün.

Das Geißblatt arbeitet sich kreuz und quer durch das schattige Süd-
beet und entert schon
das Leberblümchen an der Betonfläche. Aber
dafür bringt das Geißblatt neben einer herrlichen
'Nachblüte' und
dieser wunderschönen Pflanzgemeinschaft
viel 'schnelles' Grün in
den noch winterlichen Garten.

Im Aluteich liegt reichlich Laub. Und noch viel mehr Nadeln
vom nahegelegen 'Wald' schwimmen auf der Wasseroberfläche.
Aber zur Zeit ist das Wasser noch gefroren. Und so früh im Jahr
werden wir noch nicht an den Wasserpflanzen zuppeln. Zumal
Krebsscheren nicht gern angefasst werden, ihre Blattrosetten
leicht brechen, und sie dann schnell in Schieflage geraten ...

Hier könnte mal gefegt werden! Das stelle ich häufiger fest.
Inzwischen sind aber die drei Betonplatten auf dem Weg zum
Steg kaum noch unter dem Nadel-Laub-Gemisch zu erkennen.

Die Hasel leuchtet hoch oben herrlich Gelb. Ich glaube seit
mindestens 3 Jahren möchte ich sie mit Wolfgangs Hilfe ein-
kürzen. Inzwischen sind es mindestens 3m, die da
in 4m Höhe
mal abgesägt werden müssten, damit die Rosen darunter im
Sommer genügend Licht bekommen ...

Aber dann hätten wir jetzt nicht so viele
schöne Haselkätzchen vor blauem Himmel ...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Muß mich auch mal auf den Weg nach Lichtblicken machen ;-) Im Augenblick sehe ich irgendwie nichts ;-)
Naja und das mit dem Einkürzen, das kenne ich auch nur zu gut. Letztes Jahr haben wir es mal gerade geschafft mit Hilfe meines noch verbliebenen Sohnes die Quitte etwas auszulichten, aber auch nicht ganz optimal (ist ja sooo viel Arbeit ... ich würde mi dafür eine Gärtner nhmen ...) ;-)

Herz-und-Leben hat gesagt…

OH sorry meine Funktastatur spinnt leider augenblicklich. Ich schreibe sonst nämlich schnell und blind und überprüfe das nicht sonderlich, weil ich damit sonst keine Probleme habe ...

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Sara
Das mit der aussetzenden Tastatur kenne ich nur zu gut bei diesem Laptop - was der an Großrschreibung, Leerzeichen & Buchstaben manchmal verschluckt, wenn ich da nicht regelrecht drauf rumhämmere ;-)

Mit der gärtnerischen hilfe hatte ich für dieses Jahr auch ernsthaft überlegt, da sich abzeichnet, dass ich Wolfgang kaum in den Garten zum Arbeiten bekomme - und dann muss an den 'Frei-Tag' auch noch das Wetter stimmen ...
Aber nachdem ich den Post auf 'Broceliandes Garten Eden'- Link auf der Sidebar - über gärtnerische Leistung gesehen habe - neeeeee!!!! Und notfalls nur unter strengster Aufsicht.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Guten Morgen liebe Silke,
meine zusätzlich angeschaffte separate Funktastatur und Mouse fuktionierten eigentlich einwandfrei. Neulich habe ich beides mal gereinigt. Seither spinnt vor allem die Tastatur. Wahrscheinlich habe ich etwas zu heftig den Staub herausgeschüttelt ;-)

Mit dieser engeren Notebook-Tastatur komme ich nicht so klar als Schnellschreiberin. Ist auch gar nicht gut für die Hände, jedenfalls wenn man viel schreibt.

Das mit dem Gärtner hatte mein Sohn mal gesagt ;-) nun hat man - zumindest zeitweilig - schon so viele Männer im Haus und nixda ...
Zur Not muß ich dann schon mal auf einen sog. "Gärtner" zurückgreifen. Aber nur in den Bereichen, wo es nicht so schlimm ist. Denn ich selber kann leider nicht alle Arbeiten tun und irgendwer muß sie schließlich erledigen.

Liebe Grüße
Sara