Dienstag, 15. Februar 2011

Alles ist vergänglich ...



... und unser Steg jetzt immer mehr!

Denn diese vordere Podestkante brach unter mir
beim
Fotografieren dieses Posts
zusammen. Das Stückchen vor
dem Steg konnte irgendwann im letzten Frühjahr Wolfgangs
Gewicht nicht mehr tragen. Aber für unsere Maus ist diese
Lücke im Podest
ein prima Mauseloch. Und dieses erste
Mauseloch
mitten im Steg ist im Sommer der Lieblingsplatz
unserer kleinen Maus
. Obwohl sie im letzen Winter ganz
andere Erfahrungen mit dem Loch machen musste
. Aber so
ein Loch mitten im Steg hat auch seine guten Seiten. Denn
sonst hätte nicht
dieses Foto entstehen können. Und ganz
bestimmt nicht
diese Geschichte mit der Fortsetzung ...

Wie gut, dass wir nicht mehr an der offenen Pforte
Hannover 2011
teilnehmen, denn allmählich wird unser
Garten in eingen Teilbereichen lebensgefährlich. Und zur
Zeit ist noch nicht absehbar, ob wir in diesem Jahr über-
haupt die Zeit finden das Holz komplett auszutauschen.

Im Herbst 2000 hatten wir uns aus Kostengründen für Kiefer
zum Bau des Steges und der beiden Podeste entschieden.
Vor der Montage hatte ich das gesamte Holz allseitig mit
Osmo-Produkten gegen Schädlings- & Pilzbefall behandelt
und anschließend wegen des besseren UV-Schutzes lasiert.
Diese Behandlung habe ich dann fast jedes Jahr wiederholt.
Aber die Hölzer direkt am Teich unterliegen nun mal durch
die dort verstärkt aufsteigende Luftfeuchtigkeit einer zu-
sätzlichen Belastung, und Holz ist ein vergängliches Produkt.

Foto: W.Hein


Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Holz ist einfach vergänglich, trotzdem würden wir dieses Material immer vorziehen. Für uns gehört es in den Garten. Ich hoffe, dass ein klein wenig Zeit übrig bleibt, um hier zumindest etwas zu stützen. Nicht dass einer von euch sich dann tatsächlich noch verletzt.

Wir haben dies Problem mit unserer Pergola, die werden wir wohl komplett neu aufbauen müssen. Worauf sich einer wahrscheinlich bereits freut. Nun kann er seiner Kreativität hier endlich freien Lauf lassen.

Gartendrossel hat gesagt…

liebe Silke,
danke für Deinen netten Kommentar im Geheimen Garten...
ja, Hermann Schmidt wächst und zeigt schon wieder die ersten Triebe und ich freue mich auf die ersten Knospen...dauert sicher noch einige Zeit, aber die Vorfreude darauf ist einfach zu schön...

liebe Donnerstagsgrüße aus dem Drosselgarten schickt Dir Traudi

Elke hat gesagt…

Holz ist leider immer vergänglich, aber halt auch ein wunderbarer Stoff. Nachdem wir allerdings unser Terrassendeck nun schon mehrfach erneuern mussten, haben wir im letzten Jahr zu einem Holzverbundwerkstoff gegriffen, der trotzdem wie Holz aussieht. Ganz frisch gelegt sah er zwar noch etwas künstlich aus, weil Holz niemals so gleichmässig ist, aber inzwischen ist er auch schon an der Oberfläche mal leicht schmutzig, mal leicht grünlich und sieht jetzt absolut natürlich aus. Und wir hoffen, dass sich das Material länger hält. Man wird ja nicht jünger.
Lieben Gruß
Elke

Borkergarten hat gesagt…

Hallo Silke,
Holz ist leider vergänglich. Trotz aller Oberflächenpflege. Ich muss an einem Rosenbogen die Reiter austauschen, da sie völlig durch sind. Am Holzdeck ist ein Seitenbrett, das Erdkontakt hatte, auch völlig durch. Und das Holzdeck steht erst seit 2002. Ich denke, dass Kiefer durchaus nicht viel länger als 10 bis 15 Jahre hält. VG Manfred

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Brigitte
Wir auch! Aber der nächste Steg sollte dann doch aus Lärche entstehen. Und für diesen Luxus braucht es doch einiges mehr an Budget. Und auch die Konstruktion sollte in Teilbereichen verändert werden, damit er vielleicht etwas länger als 10 Jahre hält. Denn die Unvernunft die Balken wieder der Länge nach zu verlegen, möchten wir uns trotzdem aus optischen Gründen leisten. Obwohl uns ja schon vor unserem Stegbau die Bohlenwege auf Amrum bewiesen haben, dass der Länge nach verlegte Bohlen nur eine kurze Haltbarkeitsdauer haben und extrem bruchgefährdet sind.

Unterstützungs-Konstruktionen hatten wir schon früher versucht, aber da richten wir inzwischen noch mehr Schaden am morschen Holz an. Nee, den Garten bis auf weiteres für Gäste zu sperren ist zur Zeit das sicherste. Wir kennen unser Holz ;-) Und die Katz' freut es, wenn kein Fremder ins Haus kommt ...

Schön, dass der Herr Signore nun bald Zeit für Pergola & Co. hat!

@ Traudi
Unsere Hermann Schmidt hat den Winter im Topf (im Beet eingebuddelt) bis jetzt gut überstanden. Wirklich eine tolle Rose, die uns schon im letzten Jahr viel Freude/Vorfreude machte. Auch bei meiner Mutter im Garten hat sie schon Blattknospen! Aber ohne Deine Fotos wäre sie mir wahrscheinlich nie begegnet. Schön, dass es so informative Blogs mit so traumhaften Fotos gibt!

@ Elke
Stimmt, mir fällt die Gartenarbeit auch nicht mehr so leicht wie noch vor 11 bzw. 15 Jahren. Dass ich da fast 50qm mit den 50x50cm Betonplatten selbst hinten in den Garten befördert habe, dazu schubkarrenweise den Sand durch den Garten kutschierte, im Jahr 2000 den Teich nahezu allein ausgeschachtet habe, und an so manchem Sommertag über 1000 Liter Wasser per Gießkanne im Garten an den Rosen verteilte ... Da dürfen meine Hände sich jetzt auch beklagen. Solche Baumaßnahmen geschen jetzt nicht mehr so mal eben zwischendurch ;-)
Nee, den Luxus nochmals echtes Holz zu verwenden, werden wir uns dann schon erlauben, zumal auch unsere Maus den Steg liebt. Und wenn ich nicht gerade mal wieder ein Zeckenmagnet bin - kommt leider sehr oft vor - dann sitze ich/wir gern hinten auf dem Podest zwischen den Lenzrosen. Das kann ich mir bei einem Holzverbundwerkstoff nicht so gut vorstellen.
Aber dieses Jahr werden wohl noch ein paar Geschichten rund um die Mauselöcher usw dazukommen ...

@ Manfred
Mit Deiner Schätzung was die Haltbarkeit von Kiefer anbelangt, hast Du sicherlich recht. Denn das vordere Podest (liegt überwiegend im Schatten) ist total morsch. Und beim Steg ist es nur der vordere Abschnitt, der sich über dem wasser befindet. Der Rest des Steges ist noch erstaunlich stabil. Nur wenn wir vorne erneuern, dann geht es wahrscheinlich bald darauf weiter hinten los, denn auch die Gartenzeit rast - was sind da schon 3 bis 5 Jahre ...
Daher werden wir wohl besser vorne sehr vorsichtig gehen und uns an die verschiedenen Lochgeschichten erinnern und weiter hinten den Steg noch etwas genießen ;-)

Herz-und-Leben hat gesagt…

Holz ist schon schön, aber wenn man Hartholz nimmt? Nur das wäre dann wieder was aus den Tropen - oder Robinie soll auch gut sein.
Wobei man ja angeblich kein schlechtes Umweltgewissen mehr zu haben braucht bei Tropenhölzern ;-)

http://www.wohnatelier.de/Aussenanlagen/teakholzmoebel.htm

SchneiderHein 3 hat gesagt…

@ Sara
Die Kostenfrage ist nicht ohne - das sind immerhin 12m Steglänge und die Bohlen sollten wir auf keinen Fall beim nächsten mal dünner wählen. Unsere Gartenmöbel sind aus Akazienholz. Sie sind auf jeden Fall haltbarer als Kiefer, fangen aber durch die Sonnenbestrahlung jetzt auch schon an zu reißen. Und ich vermute, dass bei den Abmessungen, die wir benötigen eh' nur noch wenige handelsübliche Hölzer in Frage kommen. Denn alles was nicht im Standard-Sortiment ist, wird bestimmt gleich nochmals um einiges teuerer. Aber es zeichnet sich immer mehr ab, dass wir dieses Jahr noch Slalom auf dem Steg laufen werden ;-)