Dienstag, 29. Juni 2010

Warum sterben jetzt Rosentriebe ab?



Während die Blätter der Sally Holmes jetzt nur etwas
unter der Blattrollwespe zu leiden haben, sterben über
ihren großen Blüten in der
Rankrose Belvedere nun
immer mehr frische Triebe ab.

Ob diese Knospen nun überhaupt noch zur Blüte kommen?

Auch die Kletterrose Sombreuil verhält sich ähnlich
merkwürdig: Durch die Aufräumarbeiten
hinter dem
Aluteich
steht sie schon seit einiger Zeit viel luftiger
und freier als in den Jahren zuvor. Doch ihre kräftigen
alten und neuen Triebe vertrocknen nach und nach.

Und selbst diese Ranke, deren schwere Blüten
von der Kiefer getragen werden, bekommt
schon dunkle Flecken, die ein allmähliches
Absterben signalisieren.


Und hinter dieser wundervoll duftenden Blüte
versteckt sich eine vertrockende Knospe.
Nährstoff- oder Wassermangel kann es nicht sein.


Gut, die Weiße Wolke steht sehr dunkel am Waldrand.
Aber gerade in diesem Frühjahr, haben wir den ab-
gestorbenen Apfelast entfernt, der sie in den Schatten
stellte. Ebenso verwunderlich ist es bei der
rosa Rose,
die im Winter bis zum Boden heruntergefroren war: Ein
Teil ihrer neuen Triebe - sogar schon mit Knospenansätzen
vertrocknete von einem Tag zum anderen. Oder waren
es in diesem Fall Vögel, die die jungen Triebe bei der
Nahrungssuche abknickten?


Climbing Schneewittchen am Teich hat viele neue aber
sehr weiche Ranken,
die überwiegend herabhängen.

Aber ausgerechnet der kräftige aufstrebende
Neuaustrieb sieht teilweise so trostlos aus.


Und so sieht unser White Rambler am Steg
in etwa 7m Höhe aus. Viel vertrocknetes Material
konnten wir aus ihm noch nicht herausschneiden,
denn erst sehr spät zeigte sich im Gewirr der
Ranken was verfroren oder vertrocknet war.

Doch nun scheint diese alte und sehr kräftige Ranke
dort oben Versorgungsprobleme zu bekommen ...

Fotos: SchneiderHein



Während ...



... die ersten Blütenblätter der wuchsfreudigen Omi Oswald am
Teichrand zu Boden fallen, beginnt die kleine
Penelope Hobhouse
unter ihr erst jetzt mit der
Blüte. Diese beiden Moschata-Hybriden
von
Louis Lens bzw. von John Scarman sind sich in der Blütengröße
so ähnlich, dass wir die zierlichere
Penelope Hobhouse bald etwas
weiter nach links versetzen sollten.

Und bei der genaueren Betrachtung der
alten Bilder von unserer
inzwischen geschwächten Penelope Hobhouse mussten wir fest-
stellen, dass ihre halbgefüllten Blüten verlorengegangen sind.

Diese Verwandlung von gefüllten zu
einfacheren Blüten mussten
wir bereits auch bei
Ledreborg und Dominique Loiseau feststellen,
die wohl sogar ihre markanten roten Staubgefäße
verlor ...

Foto: S.Schneider


manchmal ist noch ein Fisch zu sehen ...



Krebsscheren, Seerosenblätter, Fieberklee und Wasserfenchel

Foto: S.Schneider


Von meiner Mutter habe ich gelernt ...



... dass abgestorbenes Material im Garten häßlich aussieht
und bald möglichst herausgeschnitten werden sollte. So hat sie
vor ein paar Tagen an einem immergrünen Jelängerjelieber in
ihrem Garten fast Stunden damit zugebracht sorgfältig trockene
Zweige aus der Kletterpflanze zu entfernen. Und wir? Wir mögen
es wirklich, dass noch immer die seit einigen Jahren tote Birke
im Kupferkessel vor der Teichmauer steht. Zeitweilig diente sie
der Clematis Montana als Rankgerüst. Jetzt gibt sie dem Winter-
jasmin im Waschzuber etwas Halt in der Höhe. Und ermöglicht es
der White Flight wie eine weiße Welle auf der Mauer zu liegen.
Das heißt jedoch nicht, dass wir nichts vertrocknetes oder ab-
gestorbenes in unserem Garten schneiden,
aber manches ist
hier eben trotzdem noch nützlich
...

Foto: S.Schneider


Duftwolke am Morgen




Auch wenn wir im Rosarium Sangerhausen eine riesige
Hedi Grimm an einer Stange aufgebunden gesehen haben,
so hätten wir nie erwartet, dass sich
unsere Wiesenrose
in so kurzer Zeit zu einer so prachtvollen Rose entwickeln
würde. Jeden Morgen ist es nun eine Freude die Tür zum
Garten zu öffnen und ihren Duft zu genießen. Aber genauso
fasziniert sind wir von ihren Blüten:
















Fotos: W.Hein



Montag, 28. Juni 2010

Von der Sonne durchleuchtet ...



... Guirlande d'Amour

... Holunder

Fotos: W.Hein


Da sind sie wieder ...



Und ich hatte schon befürchtet, dass ich im Frühjahr, als ich
an der südlichen Grenze etwas nach
schneiden musste, den
Glyzinientrieb unseres Nachbar versehentlich gekappt hätte.
Aber nun ist ihr etwa 5m langer Trieb von der Grenze wieder
hier erschienen. Vielleicht kann ich jetzt diese drei Ranken
dazu bewegen im Flieder hochzuklettern! Dann wäre es die
perfekte Kombination: Unten der Buchsbaum für den immer-
grünen Winteranblick, dann folgen
die Blüten der Spiere und
des Flieders, so dass die Blühpause bis zur Belvedere von der
Glyzinie überbrückt werden könnte, bis im Herbst
der
wilde Wein für Farbe sorgt ...

Ob mir die Rank- und Kletterpflanzen irgendwann
zuviel werden?

Foto: S.Schneider


Licht & Schatten auf Beton



Das Holz geht, Feinstrahl kommt: Vor 14 Jahren
wurden zwischen den beiden Betonflächen
2 dicke Kanthölzer als Trennung verlegt. Je älter
das Holz wurde, um so mehr Pflänzchen siedelten
sich zwischen Holz und Beton an.

Die wuchernde Steinsame hat unter dem Efeu-Apfelbaum
nur wenig geblüht. Nun macht sie sich auf den Weg ...

Ebenso erobert die bodenbedeckende Glockenblume
immer mehr von der Betonfläche!

Selbst die pfirsichblättrige Glockenblume gedeiht
in diesem Sommer im Schatten der
Scheinakazie,
deren
Blütenblätter sie nun umgeben.

Das war mal unsere Wohnfläche, ...

aber noch haben wir viel zu wenig Glockenblumen.

Daher dürfen die ausgesamten Pflänzchen hier
noch etwas in den Steinfugen zwischen dem
vertrockneten Efeu-Laub wachsen!

Allerdings dieser Storchschnabel überlebt in den
Randbereichen der Betonfläche und wird, wenn
seine Saat reif ist, in den Beeten verstreut ...

Fotos: SchneiderHein



Feinstrahl auf dem Dach



Während sich das niedrige gelbe Fingerkraut von der ursprünglichen
Gründach-Bepflanzung irgendwann hinunter auf den Hof versamte,
hat sich
Feinstrahl hinaufgesamt ...

Foto: W.Hein


Selbst hier kommen die Schnecken hin:



Die beiden Blumenfrauen sehen fassungslos zu, wie selbst
die geschnittenen Funkienblätter hoch oben in der
Dekoschale
ein Lochmuster erhalten ...

Foto: S.Schneider


Steinfeld



In dieser nur etwa 5cm hoch mit Erde aufgefüllten Fläche
am Teichrand leben zwischen den Schottersteinen
die China-
Sommeranemone
, Binsenlilien, die noch blühunwillige astlose
Graslilie
, Malven, Günsel, Braunelle, einige Gräser für unser
Schäfchen Allegra
, eine mutige pfirsischblättrige Glockenblume
und der giftige Eisenhut - bis er trotzdem wieder
gefällt wird ...

Foto: S.Schneider


Und hinter dem Wald ...



... blüht Guirlande d'Amour.

Foto: W.Hein


morgens um 8 Uhr am Garten




Foto: W.Hein


Samstag, 26. Juni 2010

Weiß ...



... vom Holunder

... vom Pfeifenstrauch Schneesturm

... vom Schlingknöterich

... vom Waldgeißbart

Fotos: W.Hein



Vergängliche Schönheit



Am 17. Juni blühend im Topf gekauft und nun verwandeln sich
die 3 Blüten der Pfingstrose - Paeonia X lactiflora 'Shirley Temple'.
Auch wenn sie zu den Stauden-Pfingstrosen in unserem Garten
gehören sollte, die einfach verschwinden, so hat sie in diesen
Tagen viel mehr Freude als ein Blumenstrauß gemacht!

Foto: W.Hein


Freitag, 25. Juni 2010

eine einsame Akelei ...



... zwischen Waldmeister & Steinsame.

Foto: S.Schneider



noch etwas versteckt ...



Die erste weiße Seerose des Sommers
unter den Blättern des Fieberklees.

Foto: S.Schneider


Igeltreten leicht gemacht ...



Nach einem anstrengenden Abend im Igelkarussell ruht sich dieser Igel
ausgerechnet zwischen Betonfläche und Waldmeisterfeld aus. Fast
hätte ich ihn auf der Suche nach geeigneten Gartenmotiven getreten.

Aber damit haben unsere Igel ja inzwischen Erfahrung, denn vor
einigen Jahren machte sich abends eine trächtige Igelfrau an unserer
Haustür zu schaffen, und wurde dabei versehentlich in der Dunkelheit
beim Türöffnen von Wolfgang in den Hausflur getreten. Nach gründ-
licher Kontrolle wurde sie in der Wiese hiner dem Haus ausgesetzt,
bekam noch etwas Katzenfutter, und wir konnten uns dann im Herbst
an den Igelkindern im Hochwald erfreuen.

Foto: S.Schneider


Drei auf einen Streich



Hedi Grimm in der Wiese, White Flight an der Mauer
und
Omi Oswald am Teich.

Foto: W.Hein


Donnerstag, 24. Juni 2010

markantes Blau-Grau



Hinter dem Teich geht es dieser schneckenresistenteren Hosta
noch recht gut. Ein paar Lochmuster sind zwar an ihr zu finden, aber
im Vergleich zu
ihren Wegbegleiterinnen ergeht es ihr zwischen Ribes,
Baumpäonie und Wiesenraute unter der Magnolie noch recht gut.

Foto: S.Schneider


3 Rosen und eine Vermißte ...



Die inzwischen 150cm langen Ranken von Mme Hardy sind in
Fair Bianca hineingewachsen. Nun bilden beide Rosen zwischen
Berberitze und Prunkspiere eine Blüh-Einheit. Zum Glück hat
Mme Hardy in Wurzelnähe - am Aluteich auch noch eine Solitär-
stellung, so dass ihre faszinierenden Blüten mit der grünen Mitte
dort besser zur Geltung kommen. Etwas weiter hinten links im
Bild ist
Mme Legras de St. Germain zu erahnen. Sie hat bis jetzt
jedoch nur eine Blüte geöffnet, scheint aber mit ihrem Standort
in diesem Jahr endlich zurecht zu kommen! Und vorne, wo nur
noch die Öhrchen des kleinen Metallhasen aus dem Beet blitzen,
da hoffe ich immer noch auf
White Morsdag. Doch gerade diese
Beetrosen mit den
kleinen kugeligen Blüten waren in den
beiden letzten Wintern besonders gefährdet ...

Foto: S.Schneider


Ein ganz besonderes Licht ...



Noch sind fast alle Knospen von Violet Hood geschlossen, aber
neben dem Treppenhaus in der purpur-violetten Rosen-Deko
sieht der
Topf in diesem Jahr sehr vielversprechend aus ...

Foto: S.Schneider