Freitag, 30. April 2010

Am Aluteich ...



... blühen jetzt Scheinquitte, Prachtspiere und dahinter
die kläglichen Reste vom
Rhododendron.

Neben dem Teich hat sich zum Glück die Steinsame schon gut
ausgebreitet. Bald wird es hier viele blaue Blüten geben ...


Mit dem richtigen Blickwinkel sieht das Beet schon recht grün aus.

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 29. April 2010

Zeckensicherer?



Wie gut, dass ich vor einiger Zeit den Küchentisch etwas freier
geschnitten habe. Zur Zeit ist das an warmen Tagen der Lieblings-
platz unserer kleinen Maus. Nur ganz selten liegt sie noch in der
Wiese am Haus. Oftmals springt sie sogar vom Steg zum Gartenstuhl,
wandert, über den Tisch zur
toten Weide und balanciert über den
querliegenden Stamm zum Gartentisch. Dieser kleine Agility-Parcours
scheint ihr lieber zu sein, als den Küchentisch direkt über
die Wiese zu erreichen.

Aber trotz ihrer Vorsichtsmaßnahmen bringt sie häufig Zecken
im Fell mit nach Hause. Und selbst eine frische Frontline-Spot on-
Behandlung verhindert nicht, dass sich mal wieder eine Zecke
bei ihr am Kopf festgesetzt hat ...

Foto: S.Schneider


Hochbecken



Scheinbar sieht dieser Bereich des Teiches kaum anders als noch
vor 4 Jahren aus. Aber im Hochbecken hat sich im Laufe der Zeit
einiges geändert, ohne dass wir selbst die Veränderungen vor-
genommen haben. So sind die beiden
blauen Iris, dessen Namen
mir jetzt schon nicht mehr einfallen, aus dem Becken nahezu
verschwunden. Zumindest blühten sie nicht mehr. Stattdessen hat
etwas Saat der
gelben Sumpfschwertlilie (eigentlich in der linken
Ecke des Teiches beeheimatet) ausgereicht, um sie zu verdrängen.
Auch die
Binsen sind jetzt nahezu aus der Fläche verschwunden.
Ihren Platz hat jetzt wohl die
Wasserminze übernommen. Die
Wasserlobelien in weiß und blau sind nicht mehr auffindbar. Und
das
Gnadenkraut wird bedrängt. Der Fieberklee mag das sumpfige
Hochbecken nicht und wandert deswegen aus. Der
Froschlöffel
ist in der sumpfigen Fläche des Hochbeckens verschollen. Doch
seine Kinder wohnen nun
in der kleinen Wasserfläche
am
Überlauf des Hochbeckens ...

Foto: S.Schneider


grünes Wasser



Am vorletzten Wochenende hatten wir den Teich
von abgestorbenen Pflanzenteilen befreit, die Pumpen
und den Filter gereinigt, die Hochbecken aktiviert und
nach dem Auffüllen mit Grundwasser wie in jedem Jahr
Teichbakterien zugeführt. Und nun ist der Teich
erstmalig ganz anders grün.

Schaumige Algen auf der Wasseroberfläche,
die sich kaum abfischen lassen ...

und grünes Wasser, das zur Zeit kaum noch den Blick
auf den Grund
ermöglicht. Haben wir in den vergangenen
Jahren doch nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen,
als wir das Teichwasser durch eine UV-Lampe und diverse
Granulate & Schwämme im Filter leiteten? Oder haben die
Teichbakterien in der Flasche, die wir versehentlich auch
bei den sehr frostigen Temperaturen in der Garage stehen
gelassen hatten, den Winter nicht überlebt?

Fotos: S.Schneider


Baum, Strauch, Stauden und Kraut



Fast über Nacht erschienen die frischen
rötlichen Blätter an Nachbars Blutbuche.

Darunter, im Beet hinter dem Teich haben sich
Funkie und
Wiesenraute gemischt. Und dahinter
werden bald die Blüten der
Baumpäonie leuchten.

Ob sich der Beinwell die Freifläche unter den Heckenbüschen
zurückerobert? Oder entfalten sich dort bald mehr
Farne. Doch
wahrscheinlich macht
der Waldmeister das Rennen!

Heute sind mir wieder die ersten Blüten vom Gundermann ...

und vom winzigen Ehrenpreis in der Wiese am Haus aufgefallen.
Aber beide Pflänzen, die von vielen als Unkraut gefürchtet werden,
wollen sich in unserer Wiese einfach nicht ausbreiten. Mir scheint,
es werden jedes Jahr sogar weniger Blüten.
Gänseblümchenblüten
zum Beispiel, habe in in diesem Frühjahr noch gar nicht gesehen.
Dafür hat sich der zierliche
Sauerklee etwas ausgebreitet ...

Fotos: S.Schneider



Inzwischen haben wir die 2 GB Fotochips mit den Gartenbildern
der letzten Wochen gesichtet und sortiert. Nun ist der April 2010

hier auf dem Blog etwas aufgefüllt. Aber wie in jedem Frühjahr
gibt es noch immer viel Unveröffentlichtes ...


Es geht nur sehr langsam voran



Der Waldweg ist inzwischen mal wieder vom Efeu befreit,
und der vertrocknete rötliche Rhododendron ist nun leider
zum größten Teil geshreddert. Überall im Garten hat der
Winter erhebliche Schäden hinterlassen. Aber noch geben wir
die Hoffnung nicht auf, dass das ein oder andere Pflänzchen
trotzdem wieder grünt und gedeiht. Aber so fotogen wie in den
letzten Jahren ist der Garten in diesem Frühjahr leider nicht.

Foto: S.Schneider


Montag, 26. April 2010

Brachland ...



... im und am Teich. Aber trotz der extremen Teicharbeiten
scheinen sich ein Frosch und drei Molche im Becken noch wohl
zu fühlen. Auch zahlreiche
Posthornschnecken putzen schon
wieder den Beckenrand. Nur leben sie jetzt nicht mehr so sicht-
geschützt und sind daher gefährdet: Raben haben sie entdeckt
und ernten gern am Rand, um die Gehäuse dann anschließend
auf der Betonfläche zu knacken. Es wird wirklich Zeit, dass
die Seerose schützende Blätter bekommt.

In diesem Bereich befanden sich einmal 5 Rosen. Bis jetzt
scheint sich jedoch nur Little White Pet gut zu erholen.

Ob sich die kahlen Flächen der immergrünen Heckenkirschen
in den nächsten Wochen wirklich schon verwachsen?

Fotos: S.Schneider


kreuz und quer



Nun wird es hinter dem Teich grüner, denn die
Blütezeit der Magnolie ist schon wieder fast beendet.

Die weiße Sumpfdotterblume dankt es mir, dass ich
den niedrigen Schachtelhalm zumindest geschnitten habe.
Er bedrängt das zierliche Pflänzchen jetzt immer mehr.

Wie gut, dass in der nun freien Fläche um den Aluteich
am Sonntagabend
der Fingerstrauch aus dem Topf noch
einen Platz unter der kahlen Kiefer gefunden hat. Auch
die inzwischen unter der Scheinakazie viel zu versteckt
stehende
Rose Blanche-Fleur wird sich hoffentlich hinter
dem Teich nun besser entwickeln können. Und ein paar
Salomonssiegel aus den Randbereichen des Gartens kommen
in der so leeren Fläche besser zur Geltung. Nieswurz und
Akeleien samen sich vorzugsweise mitten im Mulchweg
am Waldrand aus. Jetzt sollen sich Pflänzchen in der Frei-
fläche ausbreiten. Die kleine Kiefer am rechten Teichrand
sieht jedoch so mitgenommen aus, dass der Schneeball
im Topf etwas von dem kläglichen Anblick ablenken soll.


Stacheldraht im Topf hat auch diesen Winter
im Hochwald gut überstanden.



Auch Donnas Rambler sieht in diesem Frühjahr erstaunlich
gut aus. Ob wir in diesem Jahr nun mehr als eine Blüte von
ihr sehen werden? Die Lenzrose davor rappelt sich ebenfalls.
Nur ihre ehemals gefüllte Blüte ist leider verschwunden.


Ob das wieder der winzige Igel ist, den ich vor
ein paar Wochen mit mindestens 7 Zecken besetzt
gesehen habe? Dann wirkt der kleine Kerl jetzt
gesund und munter. Aber er hat so viel Hunger,
dass er auch mittags unterwegs ist.


Der immergrüne Schneeball hat auch in diesem Jahr
wieder nur wenige Blütendolden. Liegt es an dem
schattigen Standort unter der Scheinakazie oder an
der falschen Schnitttechnik?

Fotos: S.Schneider



vor bedecktem Himmel



Termin verpasst: Jetzt schlägt die Scheinakazie schon aus.
Dann wird sie eben erst nach der
Blüte wieder eingekürzt ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 25. April 2010

Pausenblick



Die Betonfläche und die Beete um den Aluteich
gleichen jetzt einem Schlachtfeld. Über 3 Stunden
haben wir das Seggendickicht auseinandergesägt,
um es in handlicheren Stücken aus dem Teich ziehen
zu können. Nun liegen die etwa 30cm hohen Wurzel-
placken im Hochwald. Nie wieder Segge im Teich!

Foto: S.Schneider


gut getarnt am Nachmittag



Einer der Frösche aus dem Aluteich ließ sich
umsiedeln und fand sogleich Gesellschaft ...

Foto: S.Schneider


Und nun sind die Seggen dran ...



Die trocken Seggen im Aluteich sind auch runtergeschnitten
und bereits durchgeshreddert. Inzwischen hat ihr Wurzelwerk
über 2/3 der Teichfläche eingenommen und bedrängt die
kleine Seerose. Aber heute soll das wuchsfreudige Gewirr
endlich ganz aus dem Metallbecken verschwinden ...

Foto: S.Schneider


Nach 6 Stunden Gartenarbeit ...



... liegt am nächsten Morgen noch reichlich
Shreddermaterial auf der Betonfläche.

Die Schneeforsythie und die Rose Sombreuil sind
jetzt endlich von den abgestorbenen Sträuchern
und
toten Clematisranken befreit.

Und bei diesem immergrünen Heckenbusch
hoffen wir nun, dass seine Reste ausschlagen.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 24. April 2010

Viel totes Material


Eine kleine Auswahl:

Hinter dem Küchentisch muss noch etwas mehr
vertrocknetes Efeu von der Mauer entfernt werden.

Nur noch hoch oben haben ein paar wenige Spitzen
des Ginsters einen grünlichen Hauch.

Teilweise sind die Rosen schon geschnitten,
doch viele Triebe werden erst jetzt braun.

Die Kiefer lebt noch, wird aber recht kahl.

Die Efeuranken am Apfelbaum haben ihre Blätter
überall im Garten verteilt. Ungünstig für die Vögel,
denn zwischen dem schützenden Efeu gab es sonst
Raum für zahlreiche Nester.


So markant sind nun die Wachholder!

Der immergrüne Sichtschutz zum Nachbargarten bekommt
zahlreiche Lücken: Diverse Wachholder und Kirschlorbeer-
sträucher haben den Winter nicht überlebt. Auch einige
Sommerflieder stehen jetzt auf der Verlust-Liste.


Hier sind der Elfenbeinginster und die 3m lange
Rose Oriole ein Opfer des Winters geworden.


Doch die noch recht trockene Bartblume scheint durchzukommen!

Allerdings wird von den Heckenkirschen zwischen Mirabelle
und Zwetschge nicht viel übrig bleiben.


Ganz tot oder gibt es doch noch etwas Leben in dem Strauch?

Und hier im und um den Aluteich?

Ausgerechnet die Segge im Becken kämpft sich wieder durch.
Doch die Clematis montana und die darunter befindlichen
Pflanzen haben wohl sehr gelitten.


Mal abwarten, was von der Yucca übrig bleibt ...

Fotos: S.Schneider



Dienstag, 20. April 2010

Ab ins Freie ...



Hier der Beweis, dass der Fieberklee nur ungern
zwischen anderen Wasserpflanzen im Hochbecken lebt.
Dann unternimmt er lieber einen Landgang ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 18. April 2010

Im Feuchtgebiet ...



... neben dem Steg zeigen sich die Blütenansätze
vom
Wiesenschaumkraut.

... ist die weiße Sumpfdotterblume üppiger als je zuvor.
Obwohl sie der kleine Schachtelhalm schon arg bedrängt.

... müssen demnächst wieder einige Eidechsenschwanz-
Pflänzchen weichen. Denn mit nassen Füßen sind seine
Ausläufer
extrem wuchsfreudig. Ob er sich allerdings
auch versamt
, das konnte ich noch nicht feststellen.

Fotos: S.Schneider



von Nah und Fern








Die Blütenverteilung an der Magnolie und das angenehme
Frühlingswetter passten an diesem Wochenende perfekt.
Das musste festgehalten werden, obwohl es bereits

viele Bilder aus dem vergangenen Frühjahr gibt ...

Fotos: SchneiderHein