Sonntag, 18. Juli 2010

Noch etwas unbeholfen ...



... übt sich der junge Eichelhäher im Landeanflug.
Da ist es anscheinend ganz praktisch, dass es
die Liege in Bodennähe gibt!

Ein Elsterkind ist vollkommen unbemerkt in der Scheinakazie
groß geworden. Das eigentlich recht hässliche
Taubenkind
vor dem Küchenfenster
wurde von seiner Mutter gut vor den
Elstern verteidigt und war erstaunlich schnell flügge geworden.
Der wahrscheinlich alleinerziehende Drosselvater, der seine
Sprößlinge mit Katzenfutter aus der Wiese & Fischfutter aus
dem Teich versorgte, hat ganze Arbeit geleistet. Mindestens
2 seiner Kinder sind im Hochwald erfolgreich großgeworden,
und wurden uns beim Fischefüttern auf dem Steg wartend
vorgeführt. Und
die Waldohreulen haben ihr Nest in diesem
Sommer zum Glück weiter unten auf der Straße gebaut. Abends
hören wir manchmal ganz leise das Schreien der Jungvögel ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Drollig! Da ist ja bei Euch einiges ín Sachen Nachwuchs los :-)

Hier habe ich leider keinen weiteren Vogelnachwuchs sichten können - obwohl - gestern spät, bei der Berberitze (wo ich den Igel entdeckte) flog es auch immer hin und her - da wäre zu vermuten, daß inmitten dieses Strauches auch noch ein Vogel sein Nest baute. Da ich dort hinten nicht so oft hinkomme, weiß ich natürlich nicht, was sich da sonst so tut...

Lieber Gruß
Sara

Borkergarten hat gesagt…

Hallo,
kleine Vögel zu beobachten ist immer ein erhebender Augenblick. Wir haben bei uns nur kleine Meisen. Eichelhäher haben wir schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Umso schöner sie hier auf den Bilder zu sehen. VG Manfredaus dem Borkergarten

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
So ging es mir ja in diesem Jahr mit dem Elsternest! Da ich wegen der Hitze eigentlich nur zum Gießen auf die betonfläche gegangen bin, habe ich erst jetzt das Elsternest entdeckt.
Das Elster-Junge war inzwischen auch schon 2x im Treppenhaus. Wohl in der Hoffnung, dass es im Haus Nachschub für das Katzenfutterschälchen in der Wiese gibt ...

@ Kleine Vögel haben wir seltener - wohl weil sich hier Eichelhäher, Elstern, Drosseln und oben in den Fichten tauben wohl fühlen. Außerdem toben hier reichlich Eichhörnchen durch die Bäume. da sind die kleineren Vögel wohl besser in den nachbargärten aufgehoben. Allerdings hatten wir all' die Jahre zuvor Zaunkönige. Nur in diesem Jahr ist unser Efeu-Apfelbaum und die Efeu-Mauer so runtergefroren, dass der Herr Nestbauer dort zwar die Flächen betrachtete, aber für den Nestbau ungeeingnet empfand. Vielleicht wieder im nächsten Jahr ...

Brigitte hat gesagt…

Da hattet ihr ja allerhand zu sehen! Und erstaunlich auch, unter welchen Umständen die Eltern ihre Kleinen aufziehen.

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Brigitte
Seit dem Regen sind jetzt auch die Nacktschnecken am Haus interessiert: Innerhalb von 2 Tagen hatte ich 4 Schnecken an der Fensterscheibe, 2 auf dem Nadelfilz im Treppenhaus und eine sogar in der Küche auf dem Parkett - so weit sind selbst igel und Vögel bei uns noch nicht vorgedrungen. Die wählten bisher ja immer nur den weg zu unserer Mitbewohnerin ...
Manchmal wünschte ich mir auch, dass ich häufiger die Tür zum Garten schließen könnte. Aber die Schnecken kamen sogar unter der Tür durch. Und wegen Allegra, die sich mehr bewegen sollte, steht die Tür lieber oft offen. Und unser Winterproblem kennst Du ja! Da wird es wohl immer was zu erzählen geben, wer uns einen Hausbesuch abgestattet hat ...

Babara hat gesagt…

Ich mag so Geschichten und Beobachtungen mit und von unseren gefiederten Gartenfreunden. Bei euch scheint es ja recht spannend zu sein in dieser Beziehung. Diesen Sommer habe ich hier das Aufziehen des Amselnachwuchses bequem vom Esstisch aus beobachten und fotografieren können! Es war ein Genuss :-) !!
Liebe Grüsse,
Barbara