Dienstag, 29. Juni 2010

Von meiner Mutter habe ich gelernt ...



... dass abgestorbenes Material im Garten häßlich aussieht
und bald möglichst herausgeschnitten werden sollte. So hat sie
vor ein paar Tagen an einem immergrünen Jelängerjelieber in
ihrem Garten fast Stunden damit zugebracht sorgfältig trockene
Zweige aus der Kletterpflanze zu entfernen. Und wir? Wir mögen
es wirklich, dass noch immer die seit einigen Jahren tote Birke
im Kupferkessel vor der Teichmauer steht. Zeitweilig diente sie
der Clematis Montana als Rankgerüst. Jetzt gibt sie dem Winter-
jasmin im Waschzuber etwas Halt in der Höhe. Und ermöglicht es
der White Flight wie eine weiße Welle auf der Mauer zu liegen.
Das heißt jedoch nicht, dass wir nichts vertrocknetes oder ab-
gestorbenes in unserem Garten schneiden,
aber manches ist
hier eben trotzdem noch nützlich
...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Babara hat gesagt…

Oh, bei deinem letzten Satz muss ich dir beipflichten. Auch ich schneide nicht immer sofort alles ab, gerade mein grosser erfrorener Mönchspfeffer ist das ideale Stützgerüst für eine weisse Fairy, die sich zu einer Kletterrose entwickelt hat und bereits über 1,6m hoch ist. Kürzlich habe ich gesehen, dass der Mönchspfeffer unten wieder ganz zaghaft ausschlägt :-) ! Wie gut, dass frau nicht immer sofort alles entsorgt!
Liebe Grüsse,
Barbara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Barbara
Inzwischen lernt meine Mutter auch manches von mir - bzw. profitiert von meiner Experimentierfreude ;-)