Mittwoch, 23. Juni 2010

4 Rosen auf einen Streich ...


... im Gegenlicht:

Rosa tomentella im Vordergrund stand bis vor ein wenigen Tagen
noch viel zu dunkel unter den Ästen der Fichte am Steg. Das wird
uns wohl auch in diesem Jahr um ihre Blüte bringen! Gleich da-
hinter steht
Guirlande d'Armour. Sie beginnt gerade damit einige
Blüten
ihrer
üppigen Dolden zu öffnen. Fair Bianca, eine unserer
dankbarsten weißen Strauchrosen-Lieblinge, direkt an der Himalaya-
Zeder, lässt ihre ersten
Blütenblätter fallen. Und Belvedere hinten
im Flieder hat nur wenige Knospenansätze, während einige ihrer
meterlangen Ranken erst jetzt allmählich vertrocknen ...

Foto: S.Schneider


Rosenbilanz: Während wir uns zur Zeit an etwa 30 blühenden,
annährend weißen Rosen von mickerig bis üppig blühend erfreuen,
stehen nach diesen 2 kälteren Wintern und ungewöhnlichen trockenen
Sommern nun etwas über 20 Rosen auf der Verlust-Liste. Einige von
ihnen tauchen vielleicht noch auf, oder ihre Veredelungsunterlage
findet irgendwann später einen Weg ans Licht. Da sich unser Garten
aber gerade in den letzten Jahren immer mehr zum Schattengarten
gewandelt hat, werden wir wohl nur bei wenigen dieser Rosen in den
nächsten Jahren einen zweiten Versuch starten. Lieber werden wir
versuchen, die immer noch ca. 100 weißlichen Rosen in unserem
Wildwuchsgarten zu halten!


Kommentare:

vintage-rose Cottage hat gesagt…

Ohhh Anne....ja ja bei uns haben auch ganz viele Rosen nicht überlebt..ich habe aber nun die Lücken gefüllt und ganz dolle leid tut es mir auch um meinen riesen riesen Schmetterlingsflieder der im Hof stand und ein toller Sichtschutz war..heul...sei ganz lieb gegrüsst Belinda

Brigitte hat gesagt…

Während unsere Rosen den Winter alle überlebt haben, nur eine mickerte etwas, wurden sie dann die letzten 3 Wochen von diversen Schädlingen heimgesucht. Gifte verspritzen wir grundsätzlich nicht. Nur einmal habe ich Wermutbrühe gegen die Blattläuse gespritzt, und habe den Eindruck, dass das schon etwas geholfen hat.

Das kalte, naße Wetter hat dann noch die Knospen zum Teil verderben lassen, trotzdem schaut es nach einem Tag Sonne schon viel besser aus.

Lieben Gruss, Brigitte

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Belinda
Einige totgeglaubte Sommerflieder schlagen bei uns bzw. bei meiner mutter im Garten im Wurzelbereich wieder aus. Mein großer weißer Sommerflieder in meinem Vorgarten in BS, der von Ligustern umgeben ist, hates sogar geschafft ca. in ca 150cm wieder auszuschlagen. Undda ich sie nach der blüte nur wenig schneide, gibt eswahrscheinlich irgendwo im Garten wieder Kinder.

Mir haben die letzten beiden Winter gezeigt, dass wir in den letzten Jahren zu wetterverwöhnt waren und dadurch immer leichtsinniger wurden, was die Pflanzenvielfalt im Garten anbelangt. Es wird viel in Gärtnereien, Garten-Centern und Baumärkten angeboten, was für unser Gartenklima vollkommen ungeeignet ist. Bei uns kommen jetzt wirklich nur noch die Harten in den Garten ...

@ Brigitte
Beim Gift sind wir uns doch schon lange einig! Außerdem finde ich es unverantwortlich eine Katze im Garten zu haben und mit Gift zu arbeiten. Mal abgesehen von den anderen Tieren, die davon geschädigt werden. Den mit Haus und Garten geerbten Giftschrank habe ich 1995 als erstes entsorgt!
Schnecken können gesammelt werden, Zecken auch ;-), wenn Blattläuse mit Wasser abgespült werden, verschafft das der Pflanze Erleichterung und mit Rosenrost oder Blattrollwespe befallene Rosenblätter werden abgeschnitten und im Hausmüll entsorgt. Gegen Mehltau hilft etwas eine milchkur und wenn der Rhododendron wieder Zikaden hat, dann stärken ihn Dünger und Wasser um mit dem Problem fertig zu werden ...

Genau, Sonnenschein ist die beste Medizin. Aber ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Lebensenergie die Natur nach solchen Rückschlägen aufbringt und wieder neu durchstartet!

Babara hat gesagt…

Ja es ist schade um jede gepflanzte und mit Liebe gehegte Rose die nicht mehr auftaucht nach kalten Winterm oder sonstigen Widrigkeiten. Dieses Jahr habe ich aufgehört zu zählen, es waren leider auch zu viele...und noch immer bin ich daran erfrorene braune (oder vertrocknete?) Rosenzweige abzuschneiden. Und dann sind mir auch noch drei Buschrosen eingegangen, weil ein Nachbar sehr unsorgfältig mit Unkrautvertilger hantierte und auch meine Rosen "erwischte" die am Hag blühten :-( !
Liebe Grüsse
Barbara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Baraba
Bei Dir hören sich die Rosenverluste noch trauriger an. Einige meiner Verlust-Pflänzchen haben sehr spät dann doch noch ausgetrieben - ich gebe die Hoffnung ja nicht so schnell auf. Daher habe ich mich auch nur teilweise an den Rosenrückschitt gewagt. Der Garten sieht dadurch zwar unansehnlicher aus, aber meine Rosenlieblinge gehen vor. Was am Ende übrig bleibt wird der Sommer zeigen - es ist fürchterlich trocken. Aber zu sehr darf ich die Rosen auch nicht mit Wasser verwöhnen.
Bei einigen Rosen sterben immer noch frische Triebe voller Knospen ab: Climbing Schneewittchen, White Rambler, Belvedere und Sombreuil, die im Frühjahr beim Rückschnitt gut und gesund aussahen. Gespritzt wird hier nicht. Ob Rambler & Kletterrosen Versorgungsprobleme haben? Ich wollte schon längst einen Post zu dem Thema machen, aber ersticke in Rosenfotos ...