Donnerstag, 24. Juni 2010

3 Rosen und eine Vermißte ...



Die inzwischen 150cm langen Ranken von Mme Hardy sind in
Fair Bianca hineingewachsen. Nun bilden beide Rosen zwischen
Berberitze und Prunkspiere eine Blüh-Einheit. Zum Glück hat
Mme Hardy in Wurzelnähe - am Aluteich auch noch eine Solitär-
stellung, so dass ihre faszinierenden Blüten mit der grünen Mitte
dort besser zur Geltung kommen. Etwas weiter hinten links im
Bild ist
Mme Legras de St. Germain zu erahnen. Sie hat bis jetzt
jedoch nur eine Blüte geöffnet, scheint aber mit ihrem Standort
in diesem Jahr endlich zurecht zu kommen! Und vorne, wo nur
noch die Öhrchen des kleinen Metallhasen aus dem Beet blitzen,
da hoffe ich immer noch auf
White Morsdag. Doch gerade diese
Beetrosen mit den
kleinen kugeligen Blüten waren in den
beiden letzten Wintern besonders gefährdet ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Das Miniaturbild dieses Posts hatte ich vorhin nicht gesehen, nicht das vom unteren... Mme Hardy ist wirklich faszinierend. Hätte mir für hier auch gefallen. Aber für uns lohnt es nicht, zuviel hier anzupflanzen, da es doch nicht für die Dauer ist.

Lieber Gruß
Sara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Das war im Frühjahr auch mein Problem. Der Gedanke den Garten in 1 oder 2 Jahren aufgeben zu wollen hat viel Gartenlust behindert. Und bei einem Umzug könnte ich wahrscheinlich nur wenige jüngere Pflanzen mitnehmen. Außerdem fand ich die Vorstellung schrecklich jetzt etwas anzupflanzen, was dann voraussichtlich vom nächsten Besitzer gnadenlos niedergemacht werden würde ...

Die Blüte von Mme Hardy gehört für mich zu den schönsten weißen historischen Rosen, und sie scheint wohl sogar recht unkompliziert zu sein: Denn sogar als sie im letzten Sommer total von der Celematis montana überwuchert wurde, hat sie das recht gut überstanden und sich ans Licht gekämpft!

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Silke,
bei mir/uns ist es anders, denn wir sind tatsächlich im Hinblick darauf hierher gezogen, das das nicht für die Dauer ist sondern für wenige Jahre.
Ich hab' hierher zum ersten Mal kaum Pflanzen aus meinen früheren Gärten mitgenommen, anders als früher, wo ich jeweils ziemlich viel mitschleppte. Man kann sich immer mehr von den Dingen lösen im Laufe der Zeit. Und das befreit unglaublich.
Hier haben wir ja nicht das Problem, daß der Nachfolger etwas niedermacht, was wir persönlich angepflanzt haben, da das meiste alteingewachsen ist.
Auch wenn ich jetzt natürlich doch ein paar Dinge zugekauft habe, wie neuen Lavendel (der alte ging im Winter leider ein), eine Hortensie, Schleierkraut, neuen Rosmarin ... man kanns halt doch nicht lassen - zumindest Kleinigkeiten ...für etwas Abwechslung. Und doch kann ichs distanziert betrachten. Müßte ich es morgen hergeben, wäre es auch kein Drama!

Na, vielleicht bin ich nochmal so "verrückt" und hole mir die Mme Hardy - ich liebe ja weiße Rosen sehr. Hatte mal eine Kletterrose, Newn Dawn, die war ganz zartfarben, auch eine wunderbare sehr reich blühende Rose. Die hätte ich auch gern noch - meine Mutter zog sie mir mal aus einem Steckling. Heute hat sie keine Ambitionen mehr für sowas. ;-)

Lieber Gruß
Sara