Donnerstag, 29. April 2010

Es geht nur sehr langsam voran



Der Waldweg ist inzwischen mal wieder vom Efeu befreit,
und der vertrocknete rötliche Rhododendron ist nun leider
zum größten Teil geshreddert. Überall im Garten hat der
Winter erhebliche Schäden hinterlassen. Aber noch geben wir
die Hoffnung nicht auf, dass das ein oder andere Pflänzchen
trotzdem wieder grünt und gedeiht. Aber so fotogen wie in den
letzten Jahren ist der Garten in diesem Frühjahr leider nicht.

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Helga hat gesagt…

Wir haben Glück gehabt und nur wenig Ausfälle.Ich hatte mit mehr gerechnet.
Liebe Grüsse
Helga

luna hat gesagt…

Ja, auch wir hoffen noch bei einigen Pflanzen, daß sie wieder kommen werden, aber ich fürchte, bei den meisten ist die Hoffnung umsonst.
Dafür sind 2 Clematis wiedergekommen, die im Vorjahr die Welke hatten.
Die dritte ist leider, scheinbar, verloren.

Schöne Gartentage..lg Luna

Neuer Gartentraum hat gesagt…

Schön, dass ihr wieder da seid. Laßt den Kopf nicht hängen, sicher werden sich viele Pflanzen erholen und später durchstarten. Obwohl ich nicht sehr weit von euch entfernt wohne habe ich kaum Kälteschäden zu beklagen. Der lange liegende Schnee hat manches platt gedrückt, aber auch vieles warm eingepackt. Totalausfall gab es bei den Bartfadenpflanzen. Aber auch die sind ersetzbar.
LG Anette

schweizergarten.blogspot.com hat gesagt…

Ich habe auch einige Verluste zu beklagen...ich vermute die langanhaltende Bise hat den Pflanzen den Rest gegeben...nun denn, bin heute mit einer Wagenladung voll neuer Pflanzen nach Hause gekommen (ist wie Geburtstag und Weihnachten zugleich ;-)
Liebe Grüsse Carmen
(die schon lange auf News von SchneiderHein gewartet hat!)

Die Gärtnerin hat gesagt…

Unser Efeu sieht nach wie vor schrecklich aus, aber er treibt schon neue Blätter! Bei der Hortensie tut sich allerdings noch gar nichts...

binimgarten hat gesagt…

schön, seid ihr trotzdem wieder zurück. auch bei uns gibt es einige ausfälle, teilweise mag ich die hoffnung nicht vor juni aufgeben... schnittlauch, zwiebeln und seltsamerweise bei uns auch die clematis haben aber wohl vom kalten wetter eher profitiert. bei uns sind vor allem grosse töpfe und kübel betroffen, es gab wohl doch zuwenig zeiträume, in denen man die mal richtig gut giessen konnte.
liebe grüsse aus dem garten von stefanie.

Gartenfee hat gesagt…

Es ist schön, nach langer Pause wieder etwas von Euch zu lesen, auch wenn die Neuigkeiten nicht so erfreulich sind. Ja, der Winter hat einiges an Spuren hinterlassen. Auch bei uns gibt es massive Schäden, vor allem an strukturgebenden Pflanzen wie Sträuchern und Hecken. Da hilft leider nur ein radikaler Rückschnitt...

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Bärbel

Mrs. Mauritio hat gesagt…

Wie ihr seht, habt ihr viele Leidensgenossen. Auch in Frauchens Garten hat so manches den Winter nicht überstanden. Trotzdem ist der Schaden nicht ganz so schlimm, wie anfangs gedacht. Zum Glück treiben wenigstens alle Rosen aus, die schon tot geglaubt waren.
Im Vergleich zu früheren Jahren im ehemaligen Garten, sieht es in diesem Jahr hier ganz schön trostlos aus.
Die Hoffnung stirbt aber zuletzt und vielleicht sieht in 4 Wochen alles schon ganz anders aus, bei euch und in Frauchens Garten.

Liebe Grüße, Mrs. Mauritio

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, der Winter war allzu hart. Einige Schäden gibt es auch hier. Die Lorbeerkirschen hatten viele braune Blätter. Konnte ich zum Glück wegschneiden, da sie ja wieder üppig nachwachsen. Und an einigen Rosen ist auch ein Teil abgefroren. Trotzdem treiben sie aus. Es wird aber dauern, bis sie die vorherige Größe wieder erreicht haben. Ich habe es mit den Rosen hier aber nicht allzu ernst genommen, muß ich zugeben, da dieser Garten ein kalter, windiger und dazu ein Schattengarten ist. Unsere Vorgänger trafen schon keine besonderen Maßnahmen, und bisher ging das auch immer irgendwie gut. Von meinen/unseren zeitlichen und sonstigen Prioritäten wäre das auch kaum machbar. Insofern ist alles - im Rahmen eines relativ einfachen Waldes - noch relativ pflegeleicht. Wenn man keine zu hohen Ansprüche stellt.
Im Topf hatte ich einen Ginkgo und einen Hibiscus, die bis jetzt nicht austreiben - die scheinen wohl auch abgestorben zu sein. Eine Weile lasse ich sie noch stehen ... vielleicht ...

Wirklich schade um Euren Garten bei dieser schönen Vielfalt und all der Mühe, die da drin steckt.

Herzlicher Gruß zum Wochenende
Sara

Elke hat gesagt…

Hallo Silke, wie schön, dass du mal wieder "piep" machst ;-) Dass bei dir soviel kaputt gegangen ist, das tut mir leid. Bei mir gibt es zwar auch Ausfälle, aber im Großen und Ganze staune ich eher, was sich doch noch alles aus der Erde wühlt. Es kommt wohl ziemlich auf die Gegend an, in der man wohnt. Aber ich bin sicher, dass auch du in ein paar Wochen wieder mehr Blühendes siehst als im Moment.
Liebe Grüße und "Kopf hoch" - das wird wieder.
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Helga
Bei uns sind es wohl eher Trocken- denn Frostschäden, denn zwischenzweitlich gab es kaum frostfreie Tage, um die teilweise versteckt stehende immergrüne Bepflanzung zu wässern. Und bei den Rosen hoffen wir noch, dass sie neu durchstarten.

@ Luna
Die Zeit wird es zeigen. Da ich totgeglaubte Pflanzen nur abschneide und nicht ausbuddele, ist so manches Pflänzchen auch erst im folgenden Jahr wiedergekommen. Im letzten Jahr war auch bei mir eine Clematis verschwunden, die jetzt plötzlich munter treibt. Der Garten ist immer wieder für Überraschungen gut :-)

@ Anette
Bartfaden hatte ich auch in milderen Wintern nicht durchbekommen. Am meisten trifft mich der Verlust der strukturgebenden immergrünen Bepflanzung - siehe Helga. Denn an den Stellen macht es keinen Sinn nachzupflanzen - zu dunkel und trocken. Da müssen Natur und Tiere nacharbeiten, aber das dauert leider sehr lange und deckt dann nur selten die unerwünschten Zaunpfähle oder andere Durchblicke ab.

@ Carmen
Ja, so ein Wagenladungs-Einkauf ist herrlich! Ich erinnere mich noch gern an die Zeiten, als wir zugeschlagen haben und kein Gartencenter vor uns sicher war. Aber inzwischen ist unser Garten zu dunkel und trocken. Da hätten kleine zierliche Pflanzen kaum eine Chance sich zwischen dem Altbestand zu entfalten.
Außerdem hat uns gerade dieser Winter gezeigt, dass es eine Reihe von Rosen und Sträuchern gibt, die nicht in unsere Klimazone gehören: Nur die Harten sollen noch bei uns neu in den Garten ;-)

@ Die Gärtnerin
Beim Efeu übe ich mich auch in Geduld.
Die Hortensien im Beet sind im Garten meiner Mutter zumindest alle runtergefroren. Ob da noch Leben drin ist? Bei meiner Mutter haben die Hortensien im Kübel unter dem Glasdach überlebt, und unsere Limelight im Topf, die wir im Hochwald überwintert hatten treibt ebenfalls schon gut aus.

@ Stefanie
Ich hatte zwar zwischenzeitlich Fotos gemacht, aber bei dem überwiegend grau-brauen Trauerspiel wirklich keine Lust darüber zu berichten.
Auch bei uns taute die Erde in den Kübeln kaum auf. Aber bis auf eine Rose haben alle Töpfe ihre Wintereinlagerung im Hochwald gut überstanden.
Dafür sind bei uns alle Ranken der weißen Clematis montana verfroren. Doch nun kommen am Fuß frische Triebe!
Zur Zeit gibt es bei uns im Garten noch viele Ecken, wo ich lieber den unansehnlichen vertrockneten Anblick ertrage und noch hoffe, dass etwas grünes zum Vorschein kommt ...

@ Bärbel
Nicht so erfreulich trifft es gut! Wir waren vom überschwenglichen Frühling der letzten Jahre einfach zu verwöhnt. Nun hat der Winter Spuren hinterlassen. Aber uns steht nicht der Sinn nach 'alles raus und neu' nur damit der Garten möglichst schnell wieder ansehnlich wird. Denn auch wenn viele Pflanzen und Sträucher hier stark wuchern, so gibt es doch dazwischen viele liebgewonnene Pflanzen, die Jahre brauchten, um ihre jetzige Größe zu erreichen. Da ertragen wir lieber einige Zeit das triste Braun, um wirklich sicher zu sein. Es wird in den nächsten Jahren bestimmt auch wieder erfreulichere Frühlings-Monate geben ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Mrs. Mauritio
So, wie jetzt der Garten aussieht, das ist eben auch Natur! Und teilweise sahen die Straßenränder in den vergangenen Wochen sogar noch trostloser als unser Garten aus. Mir scheint, der Winter hat in den verschieden Gärten ganz unterschiedliche Spuren hinterlassen. Bei uns sind überwiegend die immergrünen Winter-Strukturen betroffen. Bei den Rosen hoffen wir noch. Aber ihre Triebe werden es schwer haben sich durch die Bodendecker emporzukämpfen.
Inzwischen kaschieren die frischen grünen Blättchen schon einige Lücken im Garten ...

@ Sara
Ja, an Vielfalt hat der Garten in diesem Winter bestimmt wieder einiges verloren. Aber das gehört eben auch zum Garten, wenn wir nicht permanent eine bestimmte Idealvorstellung erhalten wollen. Es gibt inzwischen so manche Pflanze, die nicht oder nicht mehr in unserem Garten überleben kann, je dichter, schattiger und dadurch auch trocknener die Beete werden. Auch die Rosen haben es nun viel schwerer als noch vor etwa 5 Jahren. Und je dichter der Garten wird, um so größer wird der Arbeitsaufwand: Was ich früher noch mühelos allein geschnitten und geshredert habe, dass bekomme ich heutzutage allein gar nicht mehr geschnitten bzw. zum Shredder transportiert ohne dabei Schaden anzurichten. Die Gartenarbeit und Ansprüche haben sich im Laufe der Jahre verändert und sich dem Garten und auch unserem Zeitbudget angepasst. Halt ein Garten im stetigen Wandel. Da scheinen sich unsere Gärten immer ähnlicher zu werden ...

Die Hibiscus im Topf bei meiner Mutter zeigen auch noch keine grünen Spitzen. Aber die sind oftmals spät dran. Den Ginkgo auf dem Balkon unserer Mitbewohnerin habe ich mir noch nicht angesehen, aber der steht in einer größeren Pflanzbox ...

@ Elke
Es kommt wohl nicht nur auf die Gegend, sondern auch auf den Garten an. Entscheidend ist wohl auch wie dicht, geschützt oder trocken die Pflanzen stehen.
Den Kopf lasse ich bestimmt nicht hängen, aber über das trostlose braun-graue Gestrüpp wollte ich in den letzten Wochen einfach nicht berichten. Doch wenn ich mir die Bilder der letzten Wochen ansehe, dann gab es trotzdem reichlich Blüten. Nur gingen sie halt im Gesamtbild unter. Wir waren von den vergangenen Jahren eben viel zu verwöhnt!
Inzwischen sorgt der Waldmeister schon wieder für eine grün-weiße fast durchgängige Bodenbedeckung. Und auch ein paar Sträucher zeigen nun Blüten...

Babara hat gesagt…

Ja, liebe Silke, es ist sicher kein Trost, wenn ich sage, dass es auch hier ziemlich ähnlich aussah wie bei euch. Und noch immer bin ich am Schneiden von Erfrorenem, Vertrocknetem und sonstigen Pflanzenabgänge. Der Garten verlangt diesen Frühling viel Geduld von uns ab...und lässt uns hoffen, dass vielleicht das eine oder andere doch überlebt hat. Vielleicht ist gerade deshalb jetzt der Gartenrundgang auch so spannend ;-) !
Liebe Grüsse,
Barbara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Barbara
Dieser Winter ist wohl kaum an einem Garten schadlos vorübergegangen. Aber ich hoffe, so extrem wird es so schnell nicht wieder werden. Daher finde ich es nach der ersten Unlust nun auch sehr interessant, wie anders dieses Gartenjahr im Vergleich zu den vorhergegangen Jahren ist.
Zumal wir viele der eingegangenen Pflanzen nun nicht mehr ersetzen wollen. Nur die Harten kommen bei uns noch in den Garten ...