Sonntag, 21. März 2010

Es tut sich was ...



... in der Wiese erscheint schon das Kaukasus-Vergißmeinnicht.

Der Winterjasmin hat seine lange
Winterpause beendet und legt wieder los.

Hinter dem Teich blühen nun immer mehr Frühlingszwiebeln.

Am weißlichen Ribes werden die Blattknospen immer deutlicher.

Und der Seidelbast hat noch immer Blühpotenzial.

Im letzten Jahr war diese weiß-rosa Lenzrose recht blütenarm.

Dafür scheint die dunkelrote Helleborus Orientalis
neben dem Steg
nun nicht so üppig zu werden.

Diese weiße Variante am Wegesrand ...

und unter dem Seidelbast haben den Winter
anscheinend ganz gut überstanden.


Die grünlich-weiße gefüllte Orientalis unter der
Himalaya-Zeder war wohl einfach zu früh dran:

Ihre Rispe erschien bereits Ende Dezember.

Kaum zeigen sich wieder die blauen Blüten
der Leberblümchen, sind die Fraßfeinde nicht fern.


Dafür wird der Waldmeister irgendwann
den ganzen Garten erobert haben ...


Ein paar Kätzchen schmücken die Korkenzieherhaseln.

Auch an der Scheinquitte sind wieder
einige Knospen zu entdecken.


Die Prachtspiere wir in diesem Jahr wahrscheinlich
weniger prächtig. Bis jetzt zeigt sie kaum Blütenansätze.

Das Efeu im Apfelbaum hat den Winter nicht gut überstanden.

Viele der immergrünen Blätter werden braun und fallen zu Boden.

Und die große Hebe am Hochbeet ist komplett verfroren.
Doch die drei Buchsbaumkugeln haben sich erstaunlicherweise
wieder aufgerichtet!

Der Winter hat den immergrünen Heckenkirschen
sehr zugesetzt. Aber vielleicht erscheinen in den
nächsten Wochen doch wieder grüne Blättchen?
Ich werde noch etwas mit dem Rückschnitt warten.
Denn zur Zeit bringt der stinkende Nieswurz -
Helleborus foetidus ja noch etwas Grün ins Beet!


Und an einer anderen Stelle im Garten wird der Boden
allmählich von
der echten Sternmiere begrünt.

Die Schneeforsythie sieht auf den ersten Blick vertrocknet aus,
aber bei genauerer Betrachtung blitzen ihre weißlichen Spitzen.
Im letzten Jahr hingen die Glöckchen
Ende März im Schnee ...

Fotos: S.Schneider



Kommentare:

Gartenfee hat gesagt…

Ich sehe, bei Euch im Garten tut sich auch einiges...was so ein paar warme Tage doch ausmachen. Überall sprießt das Grün hervor. :) Unsere weißen Christrosen haben unter dem letzten Schnee und Frost arg gelitten, die Blüten sehen sehr kümmerlich und irgendwie verfault aus. Wie bei Euch hat der Winter auch unseren Heckenkirschen sehr zugesetzt, dabei hatten sie sich vom Winter davor noch nicht so richtig erholt. Wir müssen die nächsten Wochen abwarten, aber ich fürchte, dieses Jahr ist ein Radikalschnitt notwendig.

Liebe Grüße von Bärbel

Luna hat gesagt…

Ich mag Deine feinen Aufnahmen und die Zeilen dazu sehr.
Unsere Buchshecken haben kein einziges grünes Blatt, deshalb be-staune ich Deine.
Zum Schluß sind unsere kaputtgegangen?
Das wäre eine arge Arbeit, die alle aus der Erde zu holen, sind sie doch alle mind. 2,5o m hoch.
Lenzrosen sehen nicht so toll aus wie Deine, ich weißnicht, ob die dunkle blühen wird.
Die anderen schon gar nicht.
An dieser Stelle, wo sie wachsen, gibt es viel Efeu.
Kann der schuld sein?

Gestern und vorgestern waren wir im Garten, heute wurde eine Pause eingelegt, weil es ohnedies zeitweise regnete und dann alles naß war.
Erst abends kam die Sonne raus.

Ich wünsche Dir einen schönen Wochenbeginn...lg von Luna

Neuer Gartentraum hat gesagt…

In eurem Garten hat der Winter ja leider seine kalten Spuren hinterlassen. Sicher wird der meiste Schaden im kommenden Sommer ausgewachsen. Eine Frage: Was sind die Freßfeinde der Leberblümchen? Ich habe unter den Rhodedendren etliche Pflanzen stehen, die jetzt wunderbar blühen, aber bisher dachte ich immer, sie seien ziemlich resistent. Nun bin ich doch beunruhigt und möchte sehr gern wissen, worauf ich achten muß.
LG Anette

Frauke hat gesagt…

Schön wieder von Euch zu sehen und lesen
und vor allem die schönen Bilder zu betrachten
kann es sein, das der Buchsbaum zu schattig steht ,und so die Pilze sich dort in der Feuchtigkeit gut vermehren, meine Pflanzen sind immer gut vom Wind durchgepustet und sehr gesund
und sie bekommen auch regelmäßig Humusdünger wie Kompost
Frauke

Cat with a Garden hat gesagt…

Ja, es war ein verlustreicher Winter. Bei mir sind viele Töpfe kaputt und ein paar pflanzliche Verluste habe ich auch zu beklagen. Meine zwei Heben sind allerdings bereits letzten Winter erfroren. Schön, dass sich bei euch so viel tut. Vor allem die Lenzrosen sind Gold wert.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Silke,
anhand Deiner Schilderungen und Bilder kann man alles sehr gut verfolgen. Ihr habt auch eine schöne Artenvielfalt - bei uns ists mehr der Waldgarten, so wie die Natur ihn bietet mit wenig Selbstangepflanztem und das mehr im verhältnismäpig sehr kleinen Terrassenbereich.

Hier blüht derzeit noch nicht viel. Die dunklen Krokusse haben sich aber innerhalb eines Tages gezeigt. An Leberblümnchen ist hier vorläufig noch nicht zu denken, obwohl es einen ganz beachtlichen Bestand gibt. Ist ein kalter Garten, in dem alles erst spät blüht, nach diesem Winter sowieso. Hie und da erblicke ich einmal ein Veilchen und eben die Krokusse, das war bisher auch alles ;-) Vieles scheint verfroren zu sein ... die Christrosen bzw. deren Knospen leider wohl auch. Sie blühten die Jahre, seit wir hier wohnen immer ganz wunderbar schon im Januar ;-).
Was ist eine große "Hebe"? Den Ausdruck habe ich für eine Pflanze noch nie gehört.
Hoffe ja, daß mein alter Salbeistock wie auch der Rosmarin wiederkommen. Bisher siehts nicht so danach aus ...

Liebe Grüße zum Wochenbeginn
Sara

Tanja`s Allerlei hat gesagt…

Die Fotos sind toll anzusehen :o)
Ich finde es auch total schön, wenn man sieht, wie die Pflanzen im Garten wieder zum Leben erwachen ;o)
Ich kann es schon garnicht mehr erwarten, bis alles wieder so richtig schön grün ist und blüht !!!

Luzia hat gesagt…

Ein wunderbar wilder Garten, der mir sehr sehr gut gefällt! Ich komme wieder.... LG Luzia.

Elke hat gesagt…

Und auf einmal schreibt sie wieder wie verrückt! Nach den Schneebildern Anfang März, habe ich schon befürchtet, nun käme bei dir wieder eine Dauerpause! Na, nun hab ich ja viel nachzulesen ;-)
Lieben Gruß
Elke

Herz-und-Leben hat gesagt…

Wollte nur vermelden - gestern das allererste Leberblümchen hier entdeckt :-)

Elke hat gesagt…

Und nun tut sich wieder gar nichts mehr! Wo steckst du denn?
Lieben Gruß
Elke

Herz-und-Leben hat gesagt…

... ja, das frag ich mich auch!
So ein klitzekleines Lebenszeichen wenigstens .....

Die Gärtnerin hat gesagt…

Sehr schöne Fotos!
Unser Efeu sieht nach diesem Winter auch aus wie ein gerupftes Huhn, aber das wird sicher noch, hoffe ich.
Viele Grüße!

HaBseligkeiten hat gesagt…

...auch hier tut sich was...Eure Aurikel hat wunderschöne gefüllte Blüten bekommen :)
Einen lieben Gruß schick ich Euch,
Heidi

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Bärbel
Mit dem Radikalschnitt haben wir erst am letzten Wochenende angefangen. Ein paar wenige Zweige der immergrünen Heckenkirschen haben überlebt - aber viele habe ich nun bodenbündig geschnitten. Auch viel immergrüne Bepflanzung und Rosen sind eingegangen. Und dazu im Mittelpunkt die fast blattlosen Efeu-Ranken im Apfelbaum.
Wie gut, dass wir eben kaum Zeit haben das Trauerspiel so oft zu sehen - vielleicht erholen sich noch ein paar Pflänzchen ....

@ Luna
Unsere Lenzrosen sind auch vom Efeu umgeben, gedeihen aber trotzdem noch. Allerdings befreie ich die Pflanzen auch vom Efeu.

Bei den Buchsbäumen schneide ich nur die toten Triebe. Aber es treten inzwischen fast überall an den Sträuchern braune Stellen auf. Doch zur Zeit geht es noch. Ausbuddeln werde ich unsere Sträucher ganz bestimmt auch nicht. Aber neue Buchsbäume werde ich auch nicht mehr pflanzen.

@ Anette
Die Winterschäden werden sich erst richtig im nächsten Winter zeigen, wenn sehr viel der immergrünen Bepflanzung an der Grenze fehlt. Aber neue kleine Pflänzchen hätten jetzt keine Chance mehr sich im Beet zu entwickeln. Der Garten verändert sich eben.
Bei uns werden die Leberblümchen tatsächlich von den Schnecken angeknabbert, aber zum Glück hatten wir trotzdem noch einige blaue Blüten.

@ Frauke
Inzwischen stehen die Buchsbäume alle schön eingewachsen, und der Wind kann nur wenige von ihnen durchpusten. Aber zum Umpflanzen sind die meisten schon zu groß bzw. bessere Plätze kann ich ihnen leider nicht mehr bieten.

@ Britta
Bei unseren Töpfen, die im Hochwald eingebuddelt waren, hatten wir erstaunlich wenig Verluste. Nur ausgerechnet drei schöne Lenzrosen-Töpfe kamen nicht über den Winter. Ich hatte sie viel zu früh wieder rausgestellt. Spät, aber dann plötzlich doch noch kamen die älteren Lenzrosen im Garten. Sie sind wirklich das Highlight in unserem Frühlingsgarten.

@ Sara
Einen anderen Begriff als Hebe habe ich für diese immergrünen und leider wohl frostempfindlicheren Pflanzen noch nicht gehört. Meist werden sie in verschiedenen Blattformen und Farben im Herbst zur Balkonbepflanzung angeboten. Aber nach den Erfahrungen des letzten Winters werde ich sie nun nicht mehr pflanzen ...

@ Tanja
Ja, so langsam siegt das Grün über das verfrorene Gestrüpp und die vertrockneten Blätter. Aber in diesem Jahr gibt es doch so manche Fehlstellen, die sich erst allmählich wieder schließen ...

@ Luzia
Leider ist der Garten im Moment nicht so wild-romantisch wie in den Jahren zuvor. Zur Zeit fällt mir schwer schöne Motive zum Posten zu finden ...

@ Elke
Tja, erst bin ich zwischenzeitlich da und dann wieder weg. Mich hat mal wieder der Foto- & Blog-Unlust-Virus gepackt. Und in den nächsten Wochen werde ich wohl nur wenig Zeit zum Posten haben. Außerdem hat der Garten sehr unter dem Winter gelitten. Es gibt viel mehr als in den Jahren zuvor im Garten zu tun und wenig ansprechende Motive.

@ Die Gärtnerin
Geduld bringt das Efeu zurück ;-)
Das Efeu im Apfelbaum sieht zur Zeit bei uns noch richtig schlimm aus. Aber es treibt! In diesem Frühjahr müssen wir eben etwas mehr Geduld mit einigen Pflanzen haben.

@ Heidi
Ach schön!
Uns ist die gefüllte Aurikel im letzten Jahr leider eingegangen. Bei ihr kam jede Hilfe zu spät - ich hätte sie früher umtopfen müssen. Aber dafür ist die einfache Aurikel nun besonders üppig geworden.