Donnerstag, 28. Januar 2010

Wann werden wir hier wohl ...



... zum ersten Mal in diesem Gartenjahr Kaffee trinken?

Foto: S.Schneider


So unterschiedlich können Winter sein:
Als wir im Januar 2007 mit diesem Blog begannen, war unserem
Garten
der Winter kaum anzusehen. Die Rosen blühten munter neben
den Christrosen,
der Waldmeister war noch immer grün, einige
Stauden hatten sogar Blüten
,
der Seidelbast legte seit Oktober keine
Blühpause ein,
die ersten Krokusse und Scilla erschienen, und selbst
die Schnecken und
Blattläuse waren noch immer aktiv.

Ähnlich war es im Winter 2007/2008, da gab es
kurz vor Weihnachten
zwar einige sehr frostige Tage
, aber die
Rosen hielt das nicht weiter
auf. Zum neuen Gartenjahr 2008 begrüßte uns
ein weißes Immergrün
am Teichrand. Und kurz darauf gab es
einen Hauch von Schnee.
Trotzdem zeigte im Januar 2008 die Helleborus
Silvermoon schon
Knospen,
die Schneeglöckchen waren bereit, das Leberblümchen
führte uns sein herrliches Blau vor,
White Princess zwischen den
Buchsbäumen auf dem Hochbeet hatte noch immer Blütenansätze,
die Winterlinge brachten leuchtendes Gelb in den Garten, das
erste Gedenkemein
erschien unter den Obstbäumen, und
die creme-
gelben Blüten des Beinwells schmeckten schon den Schnecken
...

Dafür war der Winter 2008/2009 wohl so kalt und nichtssagend, dass
wir noch immer keinen Post aus dieser Zeit auf unserem Blog haben.
Auf jeden Fall kann ich mich nicht daran erinnern, dass wir am Teich
auf der Bank saßen, um die Wintersonne zu genießen.
Auch der
Februar war wohl im letzten Frühjahr ein richtiger Wintermonat
.
Und sogar
Ende März zeigte uns das Wetter wieder einmal, dass es
sich nicht an Kalenderdaten hält ...

Wir nehmen es wie es kommt. Und wenn der Schnee auf der Bank
getaut ist, und zwischendurch an einem windstillen Tag die Sonne
lacht, dann liegen die warmen Winterklamotten bereit, und der
Kaffee ist schnell gekocht ...


Kommentare:

Neuer Gartentraum hat gesagt…

Deine Wintergegenüberstellung ist sehr interessant. Ich habe deinen Post gleich zum Anlass genommen, meine Winterbilder zu vergleichen und kam zu einem ganz ähnlichen Ergebnis. Die einzelnen Blühphasen der Frühstarter liegen in einem Zeitrahmen von 7 Wochen, das sind fast 2 Monate. Mein Fazit: das schöne am Garten ist, dass man immer wieder überrascht wird und kein Jahr dem anderen ähnelt.
LG Anette

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Anette
Genau das finden wir auch so spannend. Oftmals ergeben sich im Laufe der Jahre auch ganz andere Blühphasen, weil sich die Standortbedingungen ändern. Aber das ist uns erst aufgefallen, seitdem wir den Blog haben. Vorher waren wir immer nur bestrebt schöne Blümchenfotos vom Garten einzufangen. Doch wenn die Bilder mehr Zeitbezug bekommen, dann merkt man erst, wie wenig sich die Natur an Regeln hält.