Dienstag, 12. Januar 2010

Und hoch oben ...

... tobt sich der Hopfen in der alten knorrigen Birne im 'Wald' aus.
Im Spätsommer wenn dort seine grünen Früchte zu sehen sind,
ist es trotz Südlage noch immer zu dunkel zum Fotografieren.
Aber nun, da seine Triebe sich
bräunlich verfärbt haben, ist er
besser im Astgewirr zu erahnen.

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Astrantia im Garten hat gesagt…

Wer Hopfen im Garten hat, der hat's gut. Mit den grünen weibl. Zapfen lässt sich so allerhand anstellen. Selbst mit den abgestorbenen Trieben kann man noch schöne Kränze binden. Ich habe noch keine Hopfenpflanze im Garten, aber ich weiß, dass ich gerne eine hätte.
Herzliche Grüße Astantia

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Astrania
Meinst Du das wirklich ernst? Ich hatte mich zuerst auch gefreut, als sich Nachbars Hopfen bei uns im Garten ansiedelte. Zumal ich auch die kleinen Zapfen und Ranken für die Deko herrlich finde. Aber die enstehen nun nur noch hoch oben bei uns im Wald - fast unerreichbar. Und unten im Unterholz ist der Boden komplett mit seinen Wurzeln durchseucht. Als ich diese Info mal auf 'das wilde Gartenblog' las, da war es bei uns schon zu spät. Ich bekomme ihn nicht mehr heraus, und er erobert inzwischen die gesamte rechte Waldfläche und arbeie sich in die Wiese vor. Und auf der Nordseite kämpft unser Nachbar, dass zumindest seine nördliche Grenze nicht komplett von ihm eingenommen wird. An seiner Hausseite sieht er jedoch herrlich aus. Nur erobert er dort jedes Jahr auch in Windeseile das Dach seines Anbaus. An Deiner Stelle würde ich es mir wirklich sehr genau überlegen, ob ich diesem Wuchergesellen ein Zuhause bieten würde. Mir scheint, dass die Trichterwinde dagegen wirklich harmlos ist ...