Montag, 4. Januar 2010

Jetzt mal zur nördlichen Grenze schauen ...



Also über den Hochwald, und vorbei an den Säcken
voller
Buchenlaub aus Nachbars Garten. Das sollte nun
schon längst die empfindlicheren Pflanzen vor der
Kälte schützen ...

Die Äste der Kiefer am Waldrand hängen schneeschwer herab.

Kaum ein Pflänzchen, an dem nicht der Schnee klebt.
Nur die Zweige der Rose Double White bieten den
Schneekristallen wohl noch nicht genug Auflagefläche.


Der kleine Trampelpfad zur Mirabelle ist noch zu erahnen.

Aber der Waldmeister, Gedenkemein, die Walderdbeeren
und selbst die Farne sind jetzt unter der dicken Schneedecke
gut verpackt.


Die große Liege blieb nun doch im Erdbeerfeld stehen.

Der Gartentisch ist akurat mit Schnee gedeckt.
Und unter dem Efeu-Apfelbaum sind die Drosseln
mit dem
Freilegen der Äpfel beschäftigt.

Die langen Ranken der Rosa Longicuspis
biegen sich immer mehr aus der Mirabelle.


Alle Wachholder haben schwer am Schnee zu tragen.
Auch die Zweige vom Kirschlorbeer und dem großen
Buchsbaum an der Grenze werden durch die Schneelast
fast zu Boden gedrückt.


Da hat es die blattlose Zwetschge zur Zeit etwas einfacher.

Zwetschge, Scheinakazie und Efeu-Apfelbaum.
Diese drei Bäume wollten wir im zeitigen Frühjahr
endlich mal wieder schneiden!


Viridiflora liegt nun auch fast am Boden.

Die Steinsame unter dem Efeu-Apfelbaum hatte sich
im letzten Sommer prächtig entwickelt. Zur Zeit sieht
sie jedoch sehr verfroren aus. Aber vielleicht startet sie
im Frühjahr aus dem Boden neu durch.


Links Sea Foam und rechts daneben Aspirin. Diese beiden
Kleinstrauchrosen werde ich im Frühjahr bestimmt viel mehr
als sonst üblich beschneiden müssen.

Wie lange dieser herausgebrochene Ast wohl noch
dort oben im Apfelbaum liegen bleibt?


Ein Teil dieses Apfelbaumes ist ebenfalls vor zwei Sommern
abgestorben. Aber bis jetzt wollten wir sein Totholz noch
nicht entfernen.


Im Vordergrund nur noch zu erahnen - die Rosa Arvensis.

Wie oft dieser sehr alte Apfelbaum
wohl schon so viel Schnee erlebt hat?


Weiß, Weiß, Weiß wohin man auch schaut.
Fast alle Gartenstrukturen verschwinden
unter dem dicken weißen Wintermantel.


Nur in der Nähe des Hochwaldes, geschützt
unter der Kiefer, wo sich der Schnee nicht ganz
so sehr ausbreiten konnte, da sind die wartenden
Laubsäcke noch gut zu erkennen.

Fotos: S.Schneider



Kommentare:

Aiko macht sich Gedanken hat gesagt…

Was für eine schöne und interessante Führung durch Euren Schneegarten. Bin sie - ohne Schnee fressen zu müssen - gerne mitgelaufen....
Wuff und LG
Aiko

Ute hat gesagt…

Ich finde es herrlich, so durch den Schnee zu spazieren. Es sieht alles so friedlich aus. Und eine warme Zudecke für die Pflanzen bildet die weiße Pracht allemal. Schlimmer ist es da, wenn es nur frostig und bitterkalt ist. Hatte mir ja anfangs gewünscht, dass auch hier mal wieder richtiger Winter kommt, aber jetzt, wo er in den Wetterberichten angesagt wird, graust es mir doch davor. Am schönsten ist der Winter ja eigentlich nur, wenn man nicht unterwegs sein muss.
Ich hoffe, ihr seid auf sicheren Wegen unterwegs.
Viele Grüße von Ute

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Aiko
Mit warmen Pfötchen macht so ein Spaziergang bestimmt mehr Spass!

@ Ute
Das mit dem starken Frost ohne Schneedecke hatten wir ja schon vor Weihnachten. Da werden viele Pflanzen stark zurückgefroren oder ganz verfroren sein. Und nun sind die Zweige erst angefroren und darauf folgte die Schneelast. Ich glaube, in diesem Jahr brauche ich mir überhaupt keine Gedanken über Formschnitte zu machen - die Frostschäden weisen mir den Weg ;-)

Wahrscheinlich dürfen wir am Wochende zuhause bleiben und das Winterwunderland von drinnen genießen ...
Hoffentlich lässt sich Dein Auto wiederherstellen!