Mittwoch, 28. Oktober 2009

kreuz und quer



Dieser Cox Orange schmeckte richtig gut!

Ach ja, Heidelbeere - wieder kaum etwas davon
abbekommen. Aber dafür sind ihre kahlen Zweige für
die Frühjahrs-Deko prima zu verwenden, sie blüht
wunderschön
und ihre Herbstfärbung ist ein Traum.

Die Berberitze haben wir nur wegen der Laubfärbung
im Garten. Und eigentlich wegen der kleinen Beeren,
aber dafür hatte ich sie zwischendurch im Sommer
wohl zu stark beschnitten ...


Ob dieser ausgesamte Storchschnabel sich
in der Wiese neben dem Steg wohl fühlt?


Hasel und White Rambler in luftiger Höh'.
Vor einer Woche sahen die Blätter noch so aus ...

Auch die Mirabelle ist nun gelb.

Und bei der Dünenrose sind nur die neuen Triebe noch grün.

Die Magnolie hinter dem Teich verfärbt sich.

Die riesige Blutbuche des Nachbarn zeigt
darüber verschiedene Blattfarben.


Der Bleiwurz auf dem Gartentisch wird bunt.

Der Hopfen ist blass-gelb und schmückt die seit mindestens
2 Jahren eingegangene Drachenweide hinter der Wiese.

Inzwischen ist die Weide sogar abgebrochen und liegt mit
ihrem Stamm auf der Rückenlehne vom Holzsessel auf. Doch
noch immer mag ich auf ihren Anblick nicht verzichten. Aber
ihre Zweige sind jetzt so brüchig, dass wir zu Weihnachten
wohl
keine Lichterkette mehr in ihr befestigen können ...

Die Teichumgebung wird übersichtlicher.

Hinter dem Hochbecken fällt jetzt die Sauerkirsche
zwischen Wachholder und Taxus
wieder mehr auf.

Jetzt ist sogar das Schilf im hinteren Hochbecken reizvoll.
Hier darf es auch bleiben, bis es uns das Becken sprengt ...


Auch von hier können wir nun wieder
etwas besser zur Bank am Teich sehen!


Beim Betrachten dieser Bilder und der Links musste ich feststellen,
dass wir uns den Garten im Herbst allmählich wieder zurückerobern.
Ab Ende Juni oder spätestens im Juli fühlen wir uns oftmals wie ein
Gast im eigenen Garten. Aber auch das hat seinen ganz besonderen
Reiz, auch wenn das vor 13 1/2 Jahren ganz bestimmt nicht so
von uns eingeplant wurde!

Fotos: S.Schneider



Kommentare:

Marie hat gesagt…

Beautiful photos :)

Frauke hat gesagt…

wie schön ihr alles so wachsen lassen könnt,
im herbst finden sich auch Bälle und Spielsachen in den beeten...
ich werde da auch mutiger mit dem Wachsenlassen...
Frauke

Andrea hat gesagt…

Unser Garten ist leider nicht sehr groß, so dass ich oft reduzieren muss schon jetzt. Aber den Storchenschnäbeln scheint es bei uns auch zu gefallen. Sie säen sich brav aus. Wo möglich lass ich sie auch stehen. Schöne Bilder! LG Andrea

Elke / Mainzauber hat gesagt…

Hallo Silke,
dank deines Berberitzenfotos weiß ich endlich, was da bei mir wild gewachsen ist und so schöne kleine rote Beeren trägt. - Du meinst also, ihr habt soviel Wildwuchs im Garten, dass ihr im Sommer nur noch mit der Machete durchkommt *lach*? Also das wäre mir zuviel des Guten, auch wenn's auf deinen Bildern immer schön aussieht. Dafür ist es mir bei uns immer noch zu kahl, aber das wird noch ein paar Jahre dauern, bis sich da wieder ein brauchbares Gesamtbild ergibt. -- Die Wasserschale im Haus wird von meinen Katzen ignoriert bis es garnicht mehr anders geht. Also solange es nicht regnet, sind die beiden nach wie vor gerne draußen. Trotz ihrer fast 11 Jahre haben sie einen enormen Bewegungsdrang.
Lieben Gruß
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Frauke
Vor ein paar Jahren hatte ich mal verzweifelt im Sommer meinen alten Kartoffelkorb gesucht... Im Spätherbst fand ich ihn erst wieder: Hinter den Hochbecken vor der Teichmauer war es nach Ostern so schnell gewachsen, dass ich den Korb nicht mehr sehen konnte. Und leider konnte ich mich auch nicht daran erinern, wo ich ihn zuletzt dekoriert hatte! Wie gut, dass ich dafür jetzt den Deko-Blog habe ;-)
Nein, wachsen lassen können wir nicht alles. Aber bisweilen ist es wirklich interessant zu beobachten, wie die Natur sich den Garten erobert, oder wer wen allmählich verdrängt. Wolfgang nennt das gern 'auf der Flucht'. Und es stimmt - so manche Pflanze wandert durch den Garten. Nur meist nicht dahin, wo wir es uns wünschen würden!

@ Andrea
Ich hatte gerade mit Wolfgang vor ein paar Tagen darüber gesprochen, dass Gärten wirklich komprimiert auf kleinster Fläche eigentlich viel zu viele Pflanzen haben. Aber fast jeder möchte ja möglichst immer irgendetwas blühendes und da gibt es meist kaum noch Entfaltungsraum für die verschiedenen Pflänzchen.
Wir genießen es zur Zeit wirklich zu beobachten, welche unterschiedlichen Richtungen Pflanzen einschlagen, wenn man sie nahezu ungehindert wachsen lässt. Aber dazu ist wirklich schon etwas mehr Garten nötig. Und selbst wir wollen uns demnächst mal wieder durch den Garten bewegen ohne irgendo hängen zu bleiben. Und zwischendurch in einem kleinen Sonnenflecken zu sitzen, wäre mal wieder schön ;-)

@ Elke
Nein, mit der Machete würde ich mir nie den Weg freischlagen! Aber es gibt ab und an wirklich Bereiche - zum Beispiel der Weg zur Bank am Teich, da stehe ich mit der Rosenschere davor und komme ohne gezielten Schnitt nicht mehr gut durch. Ich könnte natürlich auch einfach alles runtertrampeln ... ;-)
Aber ich beklage mich nicht, denn wir hatten damals ganz bewußt viel gepflanzt, um es schnell dicht zu bekommen. Nun haben wir eben auch viel zu schneiden.
Aber viel trauriger finde ich, dass wir jetzt nach und nach einige schöne Sträucher aus der Anfangszeit verlieren, die zu langsam wachsen ...

Iris hat gesagt…

Hallo Silke,
als ich eben die vielen schönen Herbstimpressionen aus Deinem Garten sah, dachte ich spontan: Diese Jahreszeit steht ihm besonders gut. Beim herbstlichen Farb- und Formenspiel des Laubes kann Euer wilder Garten so richtig auftrumpfen.
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
Iris

SchneiderHein hat gesagt…

@ Iris
Eigentlich gefällt uns der Garten vom Spätherbst bis etwa Mitte Juni.
Danach hängt es davon ab, wie und wieviel wir Hand anlegen. Das hatte ich in den letzten Jahren noch etwas besser im Griff. Aber wenn im Sommer überall die Zecken auf den gemulchten Wegen und in den Beeten auf mich lauern!? Da kann ich nur noch mehrfach verhüllt und eingenebelt im Garten arbeiten. Gerade bei einem so heißen Sommer vergeht mir dann die Lust. Da bleibe ich lieber auf den relativ sicheren Wegen und schaue mir an was die Natur so alles treibt ....