Samstag, 19. September 2009

Wehe wenn sie losgelassen ...



Rosa Brunonii vor dem Taxus brachte es
in diesem Sommer auf ca. 5m Jahreszuwachs.

Die weiße Clematis montana am Reisigbündel
hat nicht nur
das ganze Rosenbeet eingenommen,
sondern erklimmt auch die Himalaya-Zeder.

Die Rankrose Belvedere ist aus dem etwa 4m hohen Flieder
in nur einem Sommer wieder am Boden angekommen.


Diese blaue Glyzinie steht bei unserem Nachbarn im Garten.
Vermutlich 1m von der Grenze entfernt vor dem Holzzaun.
Anscheinend sind unsere Rank- & Klettermöglichkeiten für
sie besonders attraktiv, denn sie wächst voller Energie in
den verschatteten Norden. Diese beiden sich auf der Beton-
fläche kreuzenden Triebe sind seit dem Frühjahr mindestens
5m gewachsen. Ebenso hat sie schon die Spitze unserer
über 5m hohen Hemlocktanne an der Grenze erreicht. Da
ich Glyzinien sehr gerne mag, es bei uns im Garten aber nach
mehreren Versuchen aufgeben musste, darf Nachbars Glyziene
nun gerne bei uns einwandern. Allerdings sollte sie sich eher in
Grenznähe aufhalten und nicht das ganze Grundstück erobern!


Das war einmal breiter ein Waldweg!
Wenn hier nicht bald geschnitten wird,
sieht man nur noch einen Tramelpfad.

Der Hopfen ist von unserem Nachbarn auf der Nordseite
eingewandert. Hätte ich damals geahnt, wie schwer es ist
seine Wurzeln zu entfernen, hätte er hier nicht einziehen
dürfen. Aber nun ist er da und erscheint unter anderem
regelmäßig im Taxus am Steg.

Noch zu erwähnen ist
der Schlingknöterich, der schon wieder
auf den
beiden Kronen der Apfelbäume an der östlichen Grenze
thront. Inzwischen hat er nun auch
die Zwetschge geentert ...

Da ist
das Geißblatt vergleichsweise harmlos. Aber im
schattigen Südbeet sollte es demnächst auch in die Schranken
gewiesen werden, da sonst der Boden nur noch mit seinen
frischen grünen Blättern überwuchert wird. Zum Glück versamt
es sich trotz zahlreicher
roten Beeren kaum in unserem Garten.
Aber wer weiß, wo die Vögel die Beeren überall verteilen ...

Fotos: SchneiderHein



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