Mittwoch, 26. November 2008

Während es auf dem Tisch taut ...



und der kleine blaue Keramik-Igel ganz allmählich
wieder in der jetzt spärlichen Deko auftaucht, ...

raschelt es in der Wiese und das Nesthäkchen kommt
in der Mittagszeit zum Fressen. Nun muss das Schälchen
immer gut gefüllt sein: Mittags, abends und mitten in der
Nacht gegen 2 Uhr kommt er vorbei, um sich den kleinen
Igelbauch ordentlich vollzuschlagen.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 25. November 2008

Ein kurzer Schwenk ...



... vom blühenden Winterjasmin vor der Teichmauer

... zum Teich, wo einige Krebsscheren nun
doch zu langsam nach unten abgesunken sind.

Dann weiter zum Reiher an der Dünenrose, ...

zu tieferen Einblicken auf die Betonfläche ...

und auf den verschneiten Gartentisch jetzt ohne Blumentöpfe.
Wenn man ganz genau hinschaut, guckt die Igelnase schon wieder
etwas aus dem Schnee hervor.

Fotos: S.Schneider



Montag, 24. November 2008

Spuren im Schnee



Am Samstag haben wir es tatsächlich noch geschafft
unsere Pflanzen in der Garage unterzustellen und die Rosen
provisorisch mit Buchenlaub zu schützen. Danach war der
Steg nicht mehr so makelos weiß und zeigt ganz deutlich
einen Tampelpfad. Doch in dieser Nacht wurde er nochmals
weiß überhaucht. Jetzt heißt es wieder 'Betreten verboten'.
Aber nicht für Katzenpfötchen ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 22. November 2008

Und bevor die weiße Pracht wieder taut ...



... hat sich Wolfgang winterfest angezogen, und ist nach dem
ersten Spaziergang unserer kleinen Maus, nun auch in den
verschneiten Wintergarten gegangen.

Der Sommerflieder am Haus versperrt als erstes den Weg
in den weißen Garten. Seine Zweige haben sich durch die
Schneelast jetzt sehr weit nach unten gebogen.

Daher zuerst ein Blick nach links zu dem Wachholder
hinter der Teichmauer und zu der kahlen Buche auf
dem Nachbar-Grundstück.

Im hinteren Hochbecken neigt sich das Schilf zum Boden.

Eisig kalt war es wohl in der Nacht noch nicht, denn
der Teich zeigt noch keine gefrorenen Ränder, aber ...

auf dem Steg liegen etwa 10cm Schnee. Da sind die
kleinen Katzenpfötchen ganz schön tief versunken!

Die Rückenlehnen der Gartensessel sind unsere Schnee-Höhenmesser.
Allerdings bevorzugen die Drossel diesen Platz, um uns zu zeigen,
dass es jetzt Futter geben soll. Daher ist die Schneehaube dort schon
etwas abgesessen.

Die Korkenzieherweide hinter der Deko-Garage wollten wir
schon längst wieder um 2/3 eingekürzt haben. Aber so ein
Schneebild ist auch einmal schön anzusehen.

Am Wiesenrand liegt weniger Schnee. Ganz leicht verhüllt er hier
die krautige Waldrebe und die kleinen Hagebutten der Apfelblüte
treten jetzt deutlicher hervor.

Hier noch ein unversehrter Schnee-Höhenmesser.

Die Etagere auf dem Gartentisch ist im Moment
keine Vogelfutterbar mehr. Zur Zeit wird das Futter
unter dem geschützen Treppenhausdach serviert.

Die Spuren im Schnee verraten, dass Maus
noch einen weiteren Spaziergang durch ihr
weißes Reich unternommen hat.

Im Hochwald ist es noch schneefreier. Ganz links liegt
das Buchenlaub vom Nachbar-Grundstück am Zaun, dass
heute eigentlich in unserem Garten als Winterschutz
verteilt werden sollte.

Hinter dem Hochwald gibt es viel weniger Schnee. Da das
Winterwetter von Norden kam, hat wahrscheinlich das 'Waldstück'
auf dem Nachbargrundstück die Schneemassen abgehalten
.

Daher trägt die mit dem Garten geerbte rosa Rose
wohl auch nur ein ganz leichtes Schneehäubchen.

Oder bieten ihre Hagebutten einfach nur eine
bessere Auflagefläche für den Schnee?

Die Natur wurde wohl wirklich vom Winter überrascht.
Es gibt noch so manchen Strauch, der seine Blätter noch
nicht abgeworfen hat.

Apfel mit Sahnehäubchen. Wenn die Haube später taut,
ist für die Vögel angerichtet.

Und für Igel & Mäuse ist auf dem Boden serviert.

Die Spiere wollte sich wohl noch Zeit lassen.

Und die Brombeerhecke wollte ich schon vor 2 Jahren
im Frühjahr zusammen mit Wolfgang einkürzen!

Aber das Gemisch aus Brombeer-Ranken, Liguster, Geißblatt,
Rosa Canina und der Rose Ilse Krohn ist erstaunlich schneestabil.

Mächtig erscheint die Hemlocktanne an der südlichen Grenze.
Ob wir es noch schaffen sie in diesem Winter einzukürzen und
ihre Äste als Deko-Material zu verwenden?

Auch diese blau-graue Wachholder-Spitze
neben der Felsenbirne ist eigentlich schon fest
als Deko-Material eingeplant.

Die Seggen im Aluteich schützen die kleine freie Wasserfläche.
Wenn der Schnee verschwindet, dann werden sie geschnitten.
Schon so manchen Winter standen sie jedoch bis zum Frühjahr
so aufrecht, dass der Rückschnitt unterblieb.

Die Scheinakazie hält sehr lange an ihrem Laub fest. Aber nun wird
sie es wohl bald fallen lassen. Und im Vordergrund liegt einer von
den 6 Mulchsäcken, die ich heute an die Rosen verteilen wollte ...

Aber zum Glück stehen die meisten Pflanzen so geschützt,
dass sie wohl noch keinen Schaden nehmen werden. Doch
bald sollen die eisigen Nächte kommen.

Dem Reiher wird jetzt sogar die Sicht auf seinen Teich versperrt.

Damit der Steg noch so schön verschneit bleibt,
wählt Wolfgang jetzt lieber den Weg über die Wiese
zurück zum Haus.

Hedi Grimm am Steg haben wir inzwischen
etwas vom Schnee befreit.

Und den Sommerflieder werden wir jetzt abschütteln.

Souvenir de la Malmaison kommt jetzt in die schützende Garage.
Ob wir sie in diesem Jahr noch pflanzen können? Stacheldraht und
Stanwell Perpetual werden wir heute noch im Topf im Hochwald
eingegraben und mit Buchenlaub abdecken. Dort müssten sie die
nächsten Tage gut überstehen.

Auch Allegras Knabber-Garten-Wintergras kommt jetzt
vorsorglich ein paar Tage in die Garage. Die Katz' geht
ja eben sowieso kaum noch vor die Tür.

Die Rosensaat wird jetzt ebenfalls kurz untergestellt, bevor sie den
Winter im Wintergarten bei meiner Mutter in Braunschweig verbringt.

Der Winter kam nun doch zu plötzlich. Die Fuchsien meiner Mutter
haben wir erst gestern im ersten Schnee eingekellert, und heute
sollte nun unser Garten endlich winterfest werden. Aber es taut.
Dann bekommen nachher vielleicht doch noch ein paar Rosen und
frostempfindlichere Pflanzen einen provisorischen Winterschutz aus
Buchenlaub. Der Mulch kommt dann eben erst später ...

Fotos: W.Hein



Und heute sollte der Garten winterfest werden ...




Foto: S.Schneider


Mittwoch, 19. November 2008

Ein kurzer Blick in den Garten



Es gibt noch Einiges zu tun, bis der Garten winterfest ist.
Und laut Wetterbericht wird es jetzt auch allerhöchste Zeit.
Aber zur Zeit stürmt es, und die Pausen zwischen den Regen-
schauern sind viel zu kurz ...

Foto: S.Schneider


Montag, 17. November 2008

Dafür hatte Wolfgang etwas Zeit ...


... und während ich in meinem weißen Vorgarten
in Braunschweig die Korkenzieherweide schnitt,
machte Wolfgang einen kurzen Spaziergang
durch unseren Garten:

Hedi Grimm fasziniert uns jeden Tag aufs Neue.
Für uns ist sie inzwischen die schönste
Lensrose.
Allerdings sind wir von
Guirlande d'Amour und
Omi Oswald ebenso begeistert. Ach, wenn wir
doch endlich auch Green Snake und White Spray
irgendwo hier in den Baumschulen finden könnten!
Aber diese beiden Bodendecker-Rosen müssen wir
uns wohl wirklich irgendwann einmal selbst in
Belgien bei Lens abholen ...

Die krautige Waldrebe am Wiesenrand gehört auch zu
unseren sehr beliebten Fotomotiven im Spätsommer
und Herbst eines jeden Jahres.

Und trotzdem fehlte bis jetzt dieses Stadium
mit gelben Blättern und aufgeplusterten Saatständen.

Diese Bodendecker-Glockenblume gehört fast
zu unseren Timeless-Stars: Sie blühte bereits
Ende Januar im Jahr 2007 zusammen mit
der Gänsekresse und am
9. Dezember 2007
gab es auch einen guten Grund sie hier auf
dem Blog zu zeigen. Aber eigentlich ist ihre
Hauptblütezeit
im Juni.

Das Schilf im Teich verfluchen wir ja eigentlich, da wir
wegen dieser agressiv wuchernden Wasserpflanze irgend-
wann den Teich komplett ausräumen müssen. Dann sollten
wir versuchen alle anderen Pflanzen soweit überhaupt
möglich, von den Schilf-Wurzeln befreien. Das Schilf ist
durch den ganzen Teich auf Expansionskurs. Und wenn wir
Pech haben, zerstört es uns auch noch mit den spitzen
Trieben die Teichfolie. Aber trotzdem sieht es im
herbstlichen Garten sehr fotogen aus.

Im Hochbecken ist Schilf jedoch als Filtermaterial für den Teich
äußerst erwünscht. Bleibt nur die spannende Frage, wann es ihm
im Hochbecken zu eng wird, und das Becken auseinander bricht ...

Zum Schluß noch herbstliches Sonnenlicht
auf dem Sommerflieder am Haus.

Fotos: W.Hein