Donnerstag, 31. Juli 2008

spät, aber schön ...



Nun sind endlich die ersten Blüten der Princesse de Nassau geöffnet.
Diese wüchsige Noisette-Hybride von Laffay aus dem Jahr 1835
legte nach dem Kaufjahr als üppige Container-Rose im letzten
Sommer erst einmal eine Blühpause ein. Inzwischen sind ihre Triebe
fast bis zu 2m Höhe aufgebunden und verteilen sich auf 2,5m Breite.
Sicherlich wird sie im Halbschatten schon im nächsten Jahr die
angegebenen 3m Höhe erreichen.

Zartrosa überhaucht erscheinen bis zu 10 Knospen
in einem Büschel. Ob sie unter der Scheinakazie
später auch einmal bis zu 30 Blüten tragen wird?

Ihre geöffneten Blüten präsentieren tiefgoldene Staubblätter ...

und verströmen einen herrlichen Moschusduft.

Weiße flach gefüllte Blüten mit nur 40- 50mm Größe über
blassgrünen mittelgroßen Blättern. Spät haben sie in diesem
Sommer begonnen. Für eine öfter-blühende Rose zu spät?

Fotos: S.Schneider



Montag, 28. Juli 2008

Sammelsurium Ende Juli


Der Hibiskus auf dem Hochbeet beginnt nun bald mit der Blüte.

Wie gut, dass in der Teich-Ecke vor dem Hochbecken
nicht mehr nur gelbe Schwertlilien stehen. Auch ein
Hechtkraut- und Igelkolben-Ableger haben noch Platz
gefunden. Sonst würde es dort jetzt sehr zerfressen
aussehen. Denn die kleinen Raupen haben kaum noch
intakte Schwertlilienblätter übrig gelassen.

Dieses, uns unbekannte und meist rosa blühende Kraut hat sich
am Teich leider schon sehr ausgebreitet. Auch die weiß blühende
Variante sollte sich wohl nicht noch weiter im Garten vermehren!

Schmetterlinge sind leider immer noch rar.
Ob im August noch einige mehr vorbei kommen?

Fotos: SchneiderHein



Gerade noch rechtzeitig ...



Sie sehen ja sehr schön aus, wenn der Wind
diese filigranen Bälle vor sich hertreibt. Aber so viele
Disteln wollen wir doch nicht in der Umgebung haben.

Daher wurde die Saat schnell eingefangen.
Ob wir bei den anderen Blüten auch schnell genug sind?

Fotos: S.Schneider



Gefällt ...



Nicht nur Nachtschnecken sind eine Bedrohung für die Pflanzen
im Steinfeld am Teich. Auch die winzig kleine Posthornschnecken
scheinen außerhalb des Wassers kräftig mitzuarbeiten.

Diesen Eisenhut haben sie gemeinsam an der Wurzel gefällt.

Schade, denn er hatte gerade seine ersten Blüten geöffnet.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 26. Juli 2008

Ein paar Tropfen aus blauem Himmel ...




Foto: W.Hein


Etwas Farbe ...



... bringt jetzt Herr Gonzo in den Garten.

Aber das leuchtende Rot seines Schnabels
findet sich auch in den Beeren des Seidelbastes.

Ebenso in den lichtdurchfluteten Johannisbeeren,
die noch immer nicht von den Drosseln geerntet wurden.

Rot leuchten auch die letzten Beeren des Schneeballs,
die den Vögel wohl besser schmecken.

Auch der Weißdorn trägt jetzt rote Früchte.

Der Apfel hat schon ein Rotbäckchen.

Die Rosa canina trägt rötliche Hagebutten.

Ein Teil der Hollunderbeeren wechselt bereits von Rot zu Blau.

Auch die Brombeeren befinden sich im Farbwechsel.

Während die Beeren der Mahonie schon
ihr endgültiges Blau erreicht haben.

Diese, von den Drosseln noch nicht vernaschte Heidelbeere,
war trotz der intensiven Blaufärbung noch ganz schön sauer!

Jeden Tag erscheinen nun immer mehr blaue Blüten
des Hechtkrautes im Teich.

Die Edeldistel darf beim Thema Blau nicht fehlen.

Eine blaue Akelei hat trotz Saatständen
noch zwei auffällige Blüten, ...

und ihre Blattränder entwickeln jetzt rötliche Farbtöne.

Auch die Blätter der Scheinhasel verfärben sich.

Doch die Schwimmblätter der Seerose sind und bleiben rot.

Und rot leuchtet diese einsame Rose am Zaun.

Da passt Herr Gonzo zur Zeit perfekt zu den Farben im Garten.

Fotos: S.Schneider



Mittwoch, 23. Juli 2008

Doch wieder schwach geworden ...



Nachdem ich in den letzten Tagen feststellen musste,
dass der vor über 10 Jahren gepflanzte Fingerstrauch, in
diesem Sommer nun leider wirklich total vertrocknet war,
konnte ich diesem Anblick im Baumarkt nicht widerstehen.

Die einfachen Blüten dieses Potentilla fruticosa Abbotswood
und seine vielen Knospen ließen mich wieder schwach werden.

Aber nun stehe ich vor dem schwierigen Problem: Wohin?
Der alte Standort im schattigen Südbeet ist inzwischen zu dunkel
und eng für so einen noch recht kleinen und vor allem Sonne
liebenden Strauch geworden. Damals, als wir das Beet angelegt
hatten, standen alle Sträucher und die immergrüne Bepflanzung
noch recht weit auseinander. Zu der Zeit hatten all' die kleinen
Pflanzen in den Beeten noch genügend Licht und Entfaltungsraum.
Vielleicht wäre sein Foto-Standort unter dem Efeu-Apfelbaum
ein gar nicht so ungünstiger neuer Pflanzplatz.



Auch hier, bei der Edeldistel, siegte die Unvernunft:
Reduziert auf 2,45 Euro, wollte ich in diesem Sommer
dann doch nicht auf den Anblick der silbrig-blauen
kleinen Distel-Köpfe verzichten.

Zwar waren die beiden kräftigen Staudentöpfe aus dem
letzten Frühjahr schon bald nach dem Einpflanzen spurlos
verschwunden. Und auch die ältere Staude, die noch
Mitte Februar so kraftvoll aus der Erde kam, war leider nach
einigen Wochen nicht mehr zu sehen. Doch vor ein paar Tagen
entdeckte ich wieder neue Blättchen von ihr zu Füßen der
Boule de Neige! Vielleicht blüht sie ja dann im Sommer 2009
endlich einmal wieder so schön wie im Jahr 2006?

Einen schneckenfreien Platz werden wir dieser neuen Distel
kaum bieten können. Aber vielleicht hilft es, wenn wir sie ganz
dicht an die Betonfläche in die Nähe der Rosengruppe setzen ...

Fotos: S.Schneider



Wo will die wohl hin?



Dass Nacktschnecken an Fensterscheiben hoch hinaus wollen,
das ist uns ja schon bekannt. Aber als sich mir heute an der Scheibe
der Kleiderkammer dieses Bild bot, war ich doch sehr erstaunt.

Wohin will wohl diese Spitzschlammschnecke aus dem Hochbecken
am Teich auswandern? Ich unterbrach ihre Reise und setzte sie zurück
zu den Wasserpflanzen. Ob sie jetzt schon wieder auf der Suche nach
neuen Abenteuern ist?

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 22. Juli 2008

blaue Blüte und grüne Saat



Während der ausgesamte Eisenhut im Steinfeld am Teich
mit seiner Blüte beginnt, lösen sich schon in den nächsten Tagen
die gelblich-grünen Saatkörnchen der China-Sommeranemone.

Foto: S.Schneider


Dazu sind Schnecken mal nützlich ...



Und wieder einmal hat eine Taube im Waldstück auf dem Steg
einen dicken Klecks hinterlassen. Es dauert jedoch nicht lange,
bis eine von den Nacktschnecken herbei eilt und ihn beseitigt.

Foto: W.Hein


Montag, 21. Juli 2008

Ich habe fertig geblüht ...



So ähnlich sahen die Trockenstände aus, die wir im Spätsommer 2006
für die Deko am Straßenrand sammelten.
Im Winter 2006 entstand
daraus dann eine Weihnachtsdeko. Und erst in diesem Frühjahr fielen
uns im Steinfeld am Teich
merkwürdige Blätter auf, die uns vorher
noch nie begegnet waren. Durch den Post 'Was ist das', bekamen wir
dann den richtigen Hinweis: Es wachsen vier Karden zwischen den
Schottersteinen am Haus unter dem Sommerflieder. Wir sind jetzt so
fasziniert von ihrer Blüte, dass wir ihr noch einen Post widmen:

So begann am 8. Juli ihre erste Blütenreihe.

Am 9. Juli war dieser erste Ring bereits verblüht.
Aber dafür erschien nun unten und oben ein neuer
violetter Blütenstreifen.

Noch einen Tag später war der grünliche Teil
des Blütenkopfes merklich kleiner geworden.

Und nach 5 Tagen befanden sich nur noch in den
Randbereichen ein paar gut geschützte Knospen.

Gut besucht wurden die blühenden Kardenstreifen
vor allem von diesen kleinen Fluginsekten.

Und während sich an den Enden immer neue kleine Knospen öffneten,
vertrockneten im Mittelteil nach und nach die zierlichen Blüten.

Nach 12 Tagen trug nur noch die vorderste Spitze
einen kleinen violetten Farbakzent.

Aber selbst für den 20. Juli hielt dieser Kardenkopf
noch eine winzige Blüte bereit.

Erst einen Tag später segelten ihre letzten Blütenröhrchen
zu Boden. Nun reift ihre Saat. Doch es gibt noch reichlich
grüne Köpfe zwischen den Blattachsen ...

Fotos: SchneiderHein