Montag, 21. April 2008

Teicharbeiten



Eigentlich sollte der Teichfilter schon wieder seit einiger Zeit
angeschlossen sein, aber das Wetter war in den letzten Wochen
einfach zu unfreundlich, um mit kaltem Teichwasser zu planschen.
Auch unseren Fischen war es wohl noch zu kalt, denn sie bettelten
noch nicht wieder um Futter. Leider ist unser Fisch-Thermometer,
ein Badewannen-Thermometer in Fischform, in diesem Winter
untergegangen und liegt noch immer, wie ein toter Fisch, am Grund
des Teiches. Daher können wir nur schätzen, ob die Wasser-
temperatur wirklich schon über 8 Grad Celsius beträgt, und die
Fische nun endlich wieder gefüttert werden können.

Durch das wärmere Wetter wachsen nun die Teichpflanzen
um die Wette, und binnen weniger Tage fiel der Wasserstand
extrem. Aber so erwärmt sich das Wasser schneller und
die Fische werden agiler. Manchen Wasserpflanzen scheint
dieser niedrige Wasserpegel zwischenzeitlich auch mal gut zu
bekommen. Und wir haben nun die Möglichkeit, den Teichrand
leichter vom Algenbesatz, abgestorbenen Pflanzenteilen und ein
paar eingewehten Blättern der nahegelegenen Buche zu säubern.

Aber nun wird es wirklich Zeit, den Pumpenkäfig zu reinigen.
In unserem Teich läuft die Pumpe das ganze Jahr, wird jedoch
für die Winterzeit in einem flacheren Teil des Teichs positioniert.
Durch die ständige Umwälzung bleibt die Stelle, wo das Wasser
zurück strömt länger eisfrei und es kommt mehr Sauerstoff in den
Teich. Das Hochsetzen der Pumpe sorgt dafür, dass unter der
Eisdecke, wenn die Fische ruhig am Teichboden überwintern, das
wärmere Wasser der unteren Schichten sich nicht so schnell abkühlt.

Den Teichschlamm müssten wir allerdings mal wieder aus der tiefsten
Stelle im Teich entfernen: Denn ursprünglich, im Herbst 2000, hatte
der Teich mal eine Tiefe von ca. 110 cm. Aber so viel Schwimm-
tiefe bietet er schon lange nicht mehr. Bei normalem Wasserstand
haben unsere Fische jetzt höchstens noch 85 cm Wasser über sich.
Wir scheuen uns jedoch davor, den Teich komplett zu entleeren. Es
hat lange Zeit gedauert, bis sich mit Hilfe von Teichbakterien ein
nahezu ausgewogenes System entwickelt hat. Trotz Fischfütterung
haben wir in den letzten Jahren klares Wasser und handhabbares
Algenaufkommen, das sich problemlos abfischen lässt. Daher
vertrauen wir lieber auf die Arbeit von Bakterien, die hoffentlich
auch in diesem Jahr wieder unseren Teichschlamm etwas abbauen.

Dieser Teichbewohner hilft uns bei der Arbeit gegen Algen und
abgestorbene Pflanzenteile: Allerdings fühlen sich Posthornschnecken
und Molche in unserem fischfreien kleinen Aluteich viel wohler.
Auch die Frösche halten sich inzwischen lieber zu sechst dort
in dem kleinen Tümpel auf. Leider haben sie uns im letzten Jahr
die Wasserlinse in den Teich am Haus eingeschleppt. Etwa 8 Jahre
blieben wir von dieser Pflanze verschont. Aber dann tauchten
die ersten Blättchen dieser wirklichen Plage im Aluteich auf.
Wahrscheinlich haben die Wander-Fröschen einen ersten Ableger
damals aus einem anderen Teich in der Nachbarschaft mitgebracht.
Hätten wir zu der Zeit gahnt, was das bedeutet, hätten wir penibel
jedes noch so kleine Blättchen aus dem Aluteich entfernt. Aber
nun ist es zu spät, und wir werden uns mit dieser zierlichen
Pflanze arrangieren müssen ...


Noch so eine Teich-Plage, die uns in den nächsten Jahren
reichlich Arbeit und Ärger bescheren wird: Das
Schilf. Die
beiden
Hochbecken am Teich sind als natürliche Pflanzenfilter
mit eigener Pumpenversorgung angelegt. Und Schilf soll da
hervorragend zur Wasserfilterung geeignet sein. Das tut es
auch. Aber ihm geht es offensichtlich so gut im Hochbecken,
dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann die starken Wurzeln
das obere gemauerte Becken sprengen oder zumindest die darin
eingearbeitete Teichfolie zerstören. Alle anderen Pflanzen hat
das Schilf im Laufe von 7 Jahren nahezu verdrängt. Und die
mit dem Garten geerbten Springbrunnen-Fische, vom damaligen
2 qm Teich, werden auch wieder in ein paar Tagen hinter
einem dichten Dickicht verschwunden sein.

Bei dem vorderen Hochbecken haben wir die Bepflanzung
etwas günstiger gewählt. Hier rangeln verschiedene Iris-Arten,
Fieberklee, Wasserlobelien, Gnadenkraut und Binsen um die
besten Plätze. Dem
Sumpfvergißmeinnicht und der Bachbunge
war es hier oben zu voll. Die Vergißmeinnicht haben sich in
das davorliegende Steinfeld versamt, und die Bachbunge erhielt
einen anderen Platz. Aber sie scheint sich an unserem Teich
leider trotzdem nicht wohl zu fühlen.

Erst vor ein paar Tagen habe ich den 'Osterfeuer-Haufen' und
die
Winterabdeckung von den Becken entfernt und geshreddert.
Dem vorderen Becken hat die Buchsbaum-Deko überhaupt
nicht geschadet und auch das hintere Hochbecken legt jetzt
schneller los, als es uns eigentlich lieb ist.

So sah unsere Ideal-Vorstellung bei der Teichplanung aus:
Quadratische Trittplatten, die sich ganz leicht aus dem Wasser
erheben. Aber trotz sorgfältiger Vermessung mit Schlauchwaage
erreichen wir diesen Zustand nur ganz kurz, wenn wir mit der
Grundwasser-Pumpe den Teich befüllen. Außerdem müßten
wir die alten Platten neu ausrichten und noch eine dritte Lage
Betonplatten darauf verteilen, da beim Fluten des Teiches
einige Trittplatten gleich mit überflutet werden.

Und kaum ist der Teich etwas gesäubert, kommen die
leichten Frühlingswinde und verteilen reichlich Nadeln von
Fichten & Tannen auf der Wasseroberfläche. Ein Teil von
ihnen wird jedoch gleich beim Auffüllen und einer leichten
Überflutung in Richtung Hochwald mit hinaus geschwemmt.

Aber leider nicht die Wasserlinse. Sie hält sich gut an den
im Wasser umherschwimmenden Wurzeln des Fieberklees fest.

Bald darauf hat der Teich seinen 'natürlichen' Wasserstand wieder.
Nun sind wir gespannt, wann sich die Krebsscheren aus der Tiefe
erheben und ob sie wieder so schön blühen wie im letzten Sommer.

Noch ist der kleine Metall-Vogel neben der Mauer zu sehen.
Aber der Eidechsenschwanz kommt schon zwischen den
Steinen hervor. Und spätestens im Juni wird sich der Vogel
wieder auf Wanderschaft begeben.

Kaum vorstellbar, dass Mitte Juni hier kaum noch Wasser
zu sehen sein soll. Aber erst einmal freuen wir uns über
die ersten Blüten im Teich:

Die weiße Supfdotterblume, die trotz mehrfachem Raupenbesuch
zum Glück noch einige makelose Blütenblätter besitzt.

Und die gelbe Sumpfdotterblume, die wohl nicht so gut schmeckt, ...

oder für gefräßige Raupen zu feucht-sonnig steht.

Auch wenn es erst im Juni blüht, so ist das Mädesüß auch jetzt
schon eine eindrucksvolle Teichpflanze mit attraktivem Laub.

Und das nächste zierliche Blüh-Pflänzchen steht bereits
in den Startlöchern - das Wiesenschaumkraut.

Fotos: S.Schneider



13 Komentar(e):

Ulinne hat gesagt…

Moin Silke,
erstaunt lese ich, dass ihr die Fische in eurem Teich FÜTTERT. Warum tut ihr das?
Unsere Teichfische haben wir noch nie gefüttert - seit mittlerweile über 12 Jahren! Da ist doch genug Futter im Wasser. Jedenfalls scheinen alle gut zu überleben und immer satt zu sein. Außerdem gibt es bei uns am Teich kaum Mücken. Selbst wenn es demnächst dort mit den Larven am Teichrand wieder losgeht - innerhalb weniger Tage ist alles ratzfatz weggeputzt.
Probiert es doch auch mal ohne Futter, ihr werdet sehen: Die Fische verhungern nicht! ;-)
Liebe Grüße
Ulrike

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ulrike
Ich würde ja auch gern darauf verzichten. Aber Wolfgang träumte damals von Kois. Und nachdem die ersten beiden Kois 1996 den ersten Sommer nicht überlebten, kamen trotzdem 1997 gleich wieder 2 noch kleinere Kois in das 2qm Becken. Dann gab es reichlich Wasseraufbereiter, Fischmedizin usw, da sie Pilzbefall und allerlei andere Krankheiten hatten. Und immer überlebte einer der beiden Fische... Und der arme einsame Koi durfte laut Wolfgang dann nicht alleine bleiben. Irgendwann wollten wir nicht mehr. Aber als der große Teich kam, bekamen wir wieder einen billigen Baumarkt-Koi zu unserem einsamen dazu geschenkt. Inzwischen haben wir Medzin usw. aufgegeben, aber ohne Futter würden sie wahrscheinlich den gesamten Teich nach Futter durchwühlen. Außerdem sind sie vom Winter geschwächt und haben Mühe gut durchs Frühjahr zu kommen. Und wie bringt man Moderlieschen, Gründlinge, Goldfische, Shubunkins und selbst Molche dazu, dass das Futter nur für die Kois sein soll?
Aus heutiger Sicht könnten wir uns einiges an Teich-Technik sparen, wenn es nicht die beiden Kois gäbe. Aber die sind nun mal da und solange sie leben, soll es ihnen auch gut gehen. Nur Einkellern werden wir sie nie wieder! Aber das ist eine andere Geschichte...

guild-rez hat gesagt…

Liebe Silke..
ja Fische füttern oder nicht ..Das ist die Frage, die uns der Waschbär abgenommen hat. Er frass alle Koi bis auf zwei Exemplare, die ich schnell einem Nachbarn schenkte. Habe aber Besuchserlaubnis:)
Unser Nachbar hat die Fische in einem grossen Teich, der bis unter die Veranda reicht. Dort halten sich die Fische über Nacht auf und sind vor den fressgierigen Waschbären geschützt.
Weiterhin viel Spass mit den Teichbewohnern.
Einen lieben Gruß zum Wochenende und ein virtuelles Blümchen oder Fischlein für Dich.
LG Gisela

SchneiderHein hat gesagt…

@ Gisela
Eigentlich wollten wir ganz im Anfang gar keine Fische haben. In unserem kleinen Teich tummelten sich im Spätsommer 1995 zahlreiche Goldfische, die wir dann von einem Nachbarn mit Teich abfischen ließen. Aber es blieben trotzdem noch einige zurück, die sogar den Winter überlebten. Und je mehr wir ihnen zusahen, um so schöner fanden wir es. Dann mußte plötzlich Teichtechnik her, 2 Shubunkins und die beiden Kois...
Auch bei uns verschwinden nach und nach mal einige Fische. Mal steht ein echter imposanter Reiher am Steg, mal laichen die Fische zu sehr in den Randzonen und die ein oder andere Katze ist vielleicht sogar eine gute Fischfängerin.
Neue Fische möchte ich nicht mehr einsetzen, denn von den letzten Shubunkins, die wir vor ein paar Jahren kauften, gab es fast nur kleine Fische mit defekter Schwimmblase, krummer Wirbelsäule oder Augendefekten. Nur wenige von ihnen haben länger überlebt.
Da machen uns vitale Goldfische, die sich nicht mehr ganz oder auch gar nicht goldig färben dann doch mehr Spass. Auch wenn man bei den braun-grauen Fischen dann wieder genauer hinschauen muss!
Ja, Kois erfordern ganz andere Teiche & Technik. Da sind die beiden Fische bestimmt sicherer bei Deinem Nachbarn aufgehoben. Und mit Besuchserlaubnis ist das doch eine prima Lösung!

Barbara hat gesagt…

Ich möchte, ich wäre so weit mit der Teichsäuberung wie ihr.Teicharbeit, das ist auch so eine Sache, die ich immer wieder hinausschiebe. Wir haben in unserem Teich keine Pumpe, da ich einfach mal sehen wollte, ob sich ein Teich in einem Wohngebiet auch auf "natürliche" Weise regeneriert. Allerdings sind keine Fische im Wasser. Wir haben viele Molche, Wasserschnecken, ab und zu mal einen Frosch (diese verschwinden immer wieder und ich kenne den Grund nicht; vielleicht hat es zuviele Katzen die unseren Garten als Durchgangsquartier benutzen!). Die Seerose hat innert kürzester Zeit den Teich halb zugedeckt (10m2) und ich denke,durch den vielen Blattbefall von Ahorn, Birke, Haselnuss & Co. hat sich auch recht viel Schlamm angesammelt. Noch ist das Wasser aber mehrheitlich klar und ich kann allfällige Algen gut herausfischen. Seit zwei Jahren haben sich auch etwas Wasserlinsen angesiedelt, aber nicht allzu schlimm. Dennoch, ich sollte den Teich mal gründlich säubern, denn ich möchte wieder Seerosen, aber ich glaube die Tiefe entspricht nicht mehr dem, was mal war.Zudem müssten verschiedene Pflanzen etwas dezimiert werden. Auch vermute ich, dass in der Folie irgendwo ein Leck ist (starker Wurzeldruck der umstehenden grossen Bäume), denn der Wasserstand sinkt. Aber wie gesagt, jetzt mag ich auch nicht ins Wasser steigen, vielleicht finde ich mal einen Helfer an einem heissen Sommertag ;-) !!
Ein schönes Wochenende und liebe Grüsse, Barbara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Barbara
Das hört sich so an wie unser kleiner Aluteich, der vor langer langer Zeit mal ein kleines sauberes Becken sein sollte. Das Wasser wollte ich häufiger zum Gießen nehmen und danach das Becken wieder blitzebank wischen. Aber dann wurden ein paar Pflanzen zwischengelagert und ganz fix hatten Molche und Frösche dort ihr Revier. Und die konnte man im Herbst doch nicht stören und im Frühjahr war auch schon wieder so viel im Wasser los! Nun lichte ich im hinteren Bereich die vertrocknete Segge etwas aus und zupfe noch im vorderen Bereich etwas Segge & Wasserminze möglichst mit Wurzeln, damit noch ein paar Tage ein Streifen von 60cm Wasser bleibt. Den nimmt jetzt aber bald wieder die kleine Seerose ein, die im nur 30cm tiefen Wasser & Schlamm überwintert und je nach Sommersonne auch üppig blüht. Der Rest gehört den Tieren. Das hatte ich mir wirklich damals anders vorgestellt! Aber es ist viel zu schön, wenn wir dort am Tisch sitzen, es Platsch macht, und eine kleine aufgeregte Maus auf Froschjagd geht. Aber das Teichdickicht macht es nur noch spannender für kleine Mäuse und für Frösche offensichtlich sehr sicher. Unsere Frösche sind zeitweilig auch wieder verschwunden und dann plötzlich wieder da. Sie wandern wohl wirklich durch die Gärten und verteilen Wasserlinsen ;-)
Versuch es doch einfach auch mal mit Teichbakterien zum Teichschlamm-Abbau und genieße lieber Dein kleines Biotop, anstatt einen Helfer zu suchen und im schönsten Sommer darin herumzuwühlen...
Allerdings bei uns ist der andere Teich jetzt bald wieder so zugewuchert, dass ich vom Rand aus auch wieder reichlich Schneiden und Schilf Reißen muss, damit wir am Haus überhaupt noch Wasser sehen können.
Unsere Seerosen gedeihen & blühen eigentlich besser, wenn wir sie möglichst in Ruhe lassen, und sie nicht so tief im Teich stehen - ca. auf 50cm, aber das ist bestimmt auch eine Sortenfrage.
Ich bin gespannt, wann Du mal mehr über Deinen Teich berichtest. Bis jetzt erinnere ich mich es erst an ein Foto davon!?

Ulinne hat gesagt…

Ach KOIS sind dabei. Ja, dann ist es etwas anderes. Ich dachte, das seien genauso "gewöhnliche" Goldfischchen wie bei uns. ;-)
Ich hab gestern Abend mit meinem Michi noch drüber gesprochen, und ihr seid ja nicht die Einzigen, die ihre Teichfische (auch die "normalen", kleineren) füttert, aber da sagte auch er: Vielleicht sind es Kois ...
Aber wenn Wolfgang es nicht erträgt, wenn bei euch ein Koi mal einsam überlebt, werden die bei euch sowieso ewig leben, wenn es nicht mal beide auf einmal trifft, denn dann kommt ja immer wieder ein Neuer dazu. *grins*
Ja, dann will ich nix gesagt haben. Eure diversen Wasseranlagen find ich auf jeden Fall sehr schön. ;-)
Schönes Wochenende euch
Ulrike

sisah hat gesagt…

Beneidenswert ein Teichbesitzer zu sein...oder sollte ich Euch lieber doch nicht beneiden? Einen Koiteich zu pflegen ist aufwändig, das habe ich schon gehört...aber auch einen ganz "normalen" Naturteich über die Jahrzehnte in Gang zu halten und eine Verlandung zu verhindern ist eine Aufgabe, der ich mich immer in der Schule widme. Aber da habe ich ja Helferlein :-)
So artenreich( pflanzenmäßig) wie Euer Teich ist der allerdings nicht . Es ist immer wieder wunderschön Eure Teichfotos zu sehen! Wer allerdings Schilf in einen Gartenteich pflanzt ist selber schuld, wenn sein Wachstum durch die gute (Koi)Düngung förmlich explodiert...im Schulteich wurde der Fehler gemacht Riesenbinsen (Name ist gerade nicht parat) zu pflanzen, die haben sich auch ganz schön breit gemacht und das ohne Fischexkremente.
LG
Sisah

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ulrike
Ich befürchte ja auch, dass der überlebende Koi immer wieder einen neuen Partner braucht... Aber vielleicht finden wir dann ja auch einen netten Teichbesitzer, der den Überlebenden billigen & aus den Fugen geratenen Baumarkt-Koi später bei sich aufnimmt. Allerdings möchten wir ihm auch weite Transportstrecken & stressige Fahrten zu seinem neuen Zuhause ersparen. Aber das wird sich finden.

@ Sisah
Stimmt, an die wuchernde Binsen-Erfahrung erinnere ich mich aus einem früheren Kommentar von Dir. Die haben wir anscheinend auch im Teich ;-)
Wolfgang hat damals so ziemlich alles an Wasserpflanzen gesammelt, was zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen könnte. Schon im Herbst 2000 bin ich mit der Säge dabei gegangen, um all die Rohrkolben, Schilf und anderen Wasser-Pflanzen aus unserem 2qm Teich wieder voneinander zu trennen. Nur bei der Segge hatte ich Bedenken, so dass sie zusammen mit dem Schilf ins obere Hochecken gesperrt wurde. Aber eben nicht alles...
Da auch unser Teich mit den Jahren immer mehr verlandet, und das Schilf nun schon den gesamten Teich durchkreuzt, steht bei uns irgendwann sowieso das komplette Ausräumen an. Aber solange wir das Schilf noch schneiden bzw. sogar herausreißen können, verschieben wir diese Arbeit. Allerdings graut es mir schon jetzt vor dem Tag X

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sisah
Von einem Koi-Teich ist unser Teich zum Glück weit entfernt. Das wäre uns wirklich zu viel Technik! Aber damals waren wir in der Beziehung auch unwissend. Und das Angebot in den Baumärkten ist leider viel zu verlockend...

Northern Shade hat gesagt…

I have enjoyed the tour of your garden and love the style. You have done such a great job combining the look of woodland, wilderness, and man made structures.

SchneiderHein hat gesagt…

@ northern shade
thank you for this very pleasent, so accurate and even short description of our garden. You keep the spirit. Your blog starts so interesting, we take it on our link bar.

Margit hat gesagt…

Liebe Silke, wunderschön deine Teichfotos. Schön auch, wie sich euer Teich und die Hochbecken über das Jahr hinweg verändern. Klingt aber auch nach ganz schön viel Arbeit, die ihr damit habt. Der Anblick entschädigt euch hoffentlich ausreichend dafür!
Ich muss noch viel über Teichpflege lernen, bin ja erst am Anfang. Schön, dass du über deine Erfahrungen damit immer wieder berichtest!
Liebe Grüße, Margit