Sonntag, 29. April 2007

Unsere offene Pforte in Hannover

Wir öffnen unseren Garten am 1. Mai 2007 von 15.00 bis 18.00 Uhr.


Als Teilnehmer der "offenen Pforte Hannover" laden wir
Garteninteressierte herzlich ein, uns zu besuchen.


Weitere Informationen zu unserer offenen Pforte gibt es
auf dem Blog
SchneiderHein.


Freitag, 27. April 2007

Ein Rundgang vor der offenen Pforte


Ein kleiner Rundgang durch den Garten zeigt, was
unsere Besucher der "offenen Pforte 2007" am 1. Mai erwartet.

Dieser Blick durch den Wald in der Morgensonne
entgeht unseren Gästen leider, da der Garten
erst ab 15.00 Uhr geöffnet wird.

Über den Hochwald geht es auf dem gemulchten Pfad
zum "Erdbeerfeld".

Beinwell steht zu beiden Seiten des Pfades.

Der Blick vom Pfad über den blauen Beinwell zur Betonfläche.

Auch am Ende des Mulchpfades steht weißer Beinwell
von den wilden Bienen unseres Nachbarn heftig umsummt.

Dieser Elfenbein-Ginster war der erste von inzwischen
sieben Ginsterbüschen. Die R
einweißen kamen erst später.

Aus dem Hochwald zurück, geht es über den Steg zu den
alten Wegeplatten. Im Vordergrund rechts blühen noch
die Helleborus. Die blauen Blüten der ersten Akeleien
schweben
über ihnen.

Auf der anderen Seite leuchtet eine weiße Akelei in der Sonne.
Sie ist in diesem Jahr erst neu hinzugekommen.

Auf der Betonfläche sieht man Weiß. Denn inzwischen besteht
das "Erdbeerfeld" zu einem großen Teil aus Waldmeister, der in
dieser Zeit kurz aber heftig blüht.

Der Elfenspiegel zeigt nur noch die neuen Blätter.
Darüber erhebt sich eine Wiesenraute.

Der Efeu-Apfelbaum steht in voller Blüte. Überreich drängen
sich die weißen Blüten zu einer weißen Wolke zusammen, um die
wenigen Fluginsekten anzulocken.

Auf der gegenüberliegenden Seite markiert das "Sterngras"
den Zugang zum Beet der vergessenen Gemüse.

Hinter dem Flieder blüht der Rhododendron
und darüber gehen Scheinkerie und Clematis alpina
eine untrennbare Verbindung ein.

Blaues Vergissmeinnicht wird vom Gegenlicht durchleuchtet.

Die Stauden sind schon dicht an den Weg herangerückt.
In den nächsten Wochen werden sie die Platten
an manchen Stellen fast vollständig überwuchern.

Der Farn entrollt noch seine Spitzen. Er schießt
in diesen Tagen rasend schnell nach oben und wird
jeden Tag eindrucksvoller.

Zum Abschluss ein Blick ins Beet der vergessenen Gemüse.
Im Moment fühlt sich hier die Knoblauchsrauke viel zu wohl
und bedrängt den Bärlauch.



Fotos: S.Schneider & W.Hein


Die Blüten - Blühwunder am Teich


Etwas zerzaust wirken die Blüten in den ersten Stunden,
wenn sie sich entfalten.

Am 18. April begann die Verwandlung.
An den Tagen zuvor haben die Knospen
ihre grünen Hüllen gesprengt. Nun öffnen
sich die ersten Blüten der Baumpäonie.

Schon wird das auffällige Farbspiel in der Mitte
sichtbar. Staubgefäße in einem kräftigen Gelb
rahmen einen Stempel in knalligem Magenta ein.
Da wird kein Insekt widerstehen können.

Zu Beginn der Blüte stehen die Staubgefäße
noch senkrecht aufgereiht um den Stempel herum.

Der Gegensatz zwischen Blüte und Blatt
könnte kaum größer sein: Strahlendes
Weiß gegen dunkles sattes Grün. Leichte,
flatterhafte Eleganz gegen klare,
lanzettförmige Strenge.

Schon jetzt geht die Baumpäonie verschwenderisch
mit ihrem Blütenstaub um. Er scheint so reichlich
vorhanden zu sein, dass er durch die gerade geöffneten
Blüten auf die darunterliegenden Blätter rieselt.

Bald weiten sich die Blüten immer mehr und die
Staubgefäße umspielen nur noch locker die markante Mitte.

Der Vorrat an gelbem Staub scheint unendlich zu sein,
denn jeden Tag liegt er erneut in und unter den Blüten.

Am 25. April dominieren die weißen Blüten den kleinen Strauch.

Die Baumpäonie steht schon seit 5 Jahren am Teich.
Sie blüht jedes Frühjahr üppiger. Inzwischen hat sie
sich auf 11 Blüten gesteigert.

Während die ersten Blüten sich immer weiter auffiedern,
entfalten sich nun auch die Nachzügler.

Die Staubgefäße fallen nach außen und die magentafarbene Mitte
wird immer dominanter.

Immer noch rieselt es gelben Blütenstaub.

Anfang Mai, nach einer langen Sonnenperiode
ist es vorbei. Die Weißen Blätter lösen sich
und rutschen zu Boden.

Alles ist vergänglich ... die Baumpäonie


Fotos: S.Schneider & W.Hein

Glockengeläut


Weiße Glöckchen läuten den Frühsommer ein.

Kleine Knospen zeigen sich am grau-braunen Holz des Vorjahres.

Ganz am Ende des dünnen Zweiges entfalten sich ein paar Blätter.
Die kleinen gelb-grünen Glöckchen des Schneeglöckchenbaums
beginnen sich gerade zu öffnen.

In kleinen Büscheln zu zwei bis fünf Glöckchen hängen sie
zusammen und wiegen sich im leichten Sommerwind.

Schon bald danach erstrahlen sie in leuchtendem Weiß.

Überall sind diese Glöckchen an ihren dünnen Stielen ...

... üppig über alle Zweigspitzen verteilt.

Bis zu 15mm Länge erreichen diese glockenförmigen Blüten ...

... und spreizen ihre Röcke weit auseinander.

Bei uns heißt der Schneeglöckchenbaum jedoch
"Schneeglöckchenstrauch". Vor 11 Jahren hatten wir
uns ein sehr altes Exemplar im Bergarten Hannover
angesehen, und waren uns sofort einig, dass auch
dieses Gehölz einen Platz in unserem Garten finden sollte.
Nur die 6m Höhe und die genauso breite Ausladung können
und wollen wir ihm nicht zugestehen. Daher haben wir ihn
von Anfang an beschnitten. Das hat uns in den ersten Jahren
viele Blüten gekostet, da er am zweijährigen Holz blüht.
Inzwischen steht er nun auch schon seit 10 Jahren auf der
südlichen Seite unseres Gartens und ist uns etwas "über den
Kopf gewachsen". Der große Apfelbaum auf dem Nachbar-
grundstück liefert zwar einerseits reichlich Schatten, aber
andererseits zusammen mit dem Holzzaun einen perfekten
Hintergrund. Zumal wir damals unsere Bepflanzung zwar
schon üppig angelegt hatten, aber alle Koniferen und
Sträucher noch recht niedrig waren. Da der "Schnee-
glöckchenstrauch" sehr stark verholzt, kam einige Jahre
später einen Spierstrauch hinzu. Glücklicherweise blüht
dieser im Halbschatten wesentlich später als seine Verwandten
in der Sonne. Sonst würden die Blüten beider Sträucher
stark miteinander konkurrieren. So bildet die Spiere
jedoch den frischen grünen Rahmen für dieses Glockengeläut.

Hier geht es wieder zum - Schlussgeläut.

Fotos: S. Schneider & W.Hein

Donnerstag, 26. April 2007

Weiße Pracht - die Prachtspiere


Immer noch halten sich die kleinen braunen Saathülsen
vom letzen Jahr an ihren Zweigen.

Sie sind einen dekorativer Blickfang
in dem Gewirr aus braun-roten Zweigen.


Aber die neuen frischgrünen Triebe mit ihren kugeligen
Knospen ziehen jetzt die Aufmerksamkeit auf sich.

Jeden Tag entfalten sich die weißen Blättchen jetzt etwas mehr ...

... bis die erste weiße Blütentraube entsteht.

Dann sind die einzelnen Blüten nicht mehr wahrnehmbar.

Sie sitzen so dicht nebeneinander, ...

... dass sie sich kaum ganz entfalten können.

An allen Zweigspitzen dieses kleinen Strauches
zeigen sich jetzt die üppigen Blütentrauben.

Ein überschäumendes weißes Blütenmeer.

Und schon bald wird in der Mitte ein
kleiner grüner Punkt sichtbar - die Saatkapsel.

Viel zu schnell ist diese Pracht
bei den sommerlichen Temperaturen beendet.


Hier geht es zurück zu - Auch diese Pracht hat mal ein Ende

Fotos: S.Schneider & W.Hein