Montag, 9. Oktober 2006

Der Herbst 2006




Nach dem üppigen und überreichen Grün
der letzten Wochen zeigt sich im Herbst allmählich
wieder die geometrische Struktur des Gartens.

Die weiß/blauen Blüten sind inzwischen
nur noch vereinzelt anzutreffen.
Kräftige, warme Töne ergänzen die Gartenfarben:
Überall bilden die Rosen glänzende Hagebutten aus.


Die Tischdekoration schummelt mehr Farbe in den Garten.

Die Apfelernte kommt ins Glas.

Im mittleren Teil des Gartens hält das Sommerflair noch länger an.

Weithin sichtbar leuchtet das strahlende Weiß der Herbstanemonen.

Fein gefiederte Blüten: Fette Henne und Astern
Eine Einheit aus Clematis, Swany und Geißblattbeeren
rankt im Liguster.

Buchsbaumkugeln markieren den Endpunkt der Betonfläche.


Die Saatstände der Rasselblume und im Gegensatz dazu
blühende Astern - l
eider ein beliebtes Schneckenfutter,
wenn sie nicht mit Kaffeesatz geschützt werden.


Blühen im Verborgenen:
Die Krötenlilie wächst nur im hintersten Winkel am Gartenzaun
und eine Aster wird vom Schneefelberich fast überwuchert.

Feurige Blätter von Heidelbeere und Cotenaster umrahmen
die letzten Blüten des Schlingknöterichs.

Im Wald modert malerisch ein alter Weidenstamm.
Durch den Mulch haben sich Pilze angesiedelt.

Auch die alten Betonplatten sind von Mulch umgeben.
Er entsteht immer wieder neu, wenn die Stauden zurückgeschnitten
und die Abschnitte geschreddert auf den Beeten verteilt werden.
Nackte Erde sucht man hier vergeblich.

Jetzt kann der Winter kommen.