Freitag, 18. April 2014

3 Kinder bitten zu Tisch ...


Heute Mittag bekam ich meine Bestätigung, dass ich 
mich gestern doch nicht verguckt hatte: Die Drossel-
eltern haben sogar 3 Kinder im Taxus großgezogen.

Inzwischen können zwei von den drei Amselkindern 
schon alleine das verstreute Futter vom Tisch picken. 
Und sie holen sich sogar Haferflocken & Erdnussbruch 
aus den Futterschalen. Doch wenn der Herr Papa mal
kurz vorbeifliegt, dann gibt es vielleicht Wurm & Co! 
Dann heißt es noch ganz schnell hinterher ...

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 17. April 2014

Die sitzt fest ...



Merkwürdig, morgens um 9 Uhr saß die Weinbergschnecke 
fast noch immer so auf dem Steg, wie ich sie gestern dort 
vorgefunden hatte. Und beim vorsichtigen Versuch sie um-
zusetzen, gab ich schnell auf, denn mit ihrem Kriechfuß 
klebte sie fest am Holz. Doch da ich es für keine so gute 
Idee hielt, dass sie die nächste Zeit mitten im Weg in der 
Sonne sitzen würde, gab ich ihr etwas Wasser zum Weiter-
schleimen. Doch das Tierchen rührte sich den ganzen Tag 
nicht von der Stelle …

Foto: S.Schneider


Nachtrag, Freitag 18. April 2014:
Am nächsten Morgen war sie spurlos verschwunden. 
Ich hoffe nur, dass sie jetzt einen günstigeren Weg
gefunden hat, und nicht plötzlich als Delikatesse in 
einem Tiermagen landete. Denn bei Raben & Elstern 
ist das sicherlich vorstellbar. Schließlich haben wir 
schon Raben & Drosseln beim Fischen von Posthorn-
schnecken beobachtet.

Und selbst der Amselvater holt sich ab und an winzige 
Nacktschnecken als Kinderfutter vom Wiesenrand 


Waldwindröschen vor Waldmeister



Wie gut, dass ich nicht so ein großer Freund des Fegens bin. 
Denn sonst hätte sich das große Waldwindröschen wohl kaum 
immer mehr in den Fugen der Betonfläche ausbreiten können. 
Aber obwohl ich den Saatflaum häufiger an den Beeträndern 
verteilt hatte, gedeiht es nur hier vor dem Waldmeisterfeld 
im lichten Schatten des Efeu-Apfelbaumes ...


Fotos: S.Schneider


Papa!


Gegen 6 Uhr morgens erschien es mir so, als ob Vater
Amsel 2 seiner Spößlinge am Futterhaus beköstigte. 
Doch als ich zum Auffüllen des Erdnußschälchens 
in den Garten ging, sah ich nur noch Vater, Mutter 
und Kind gemeinsam am Tisch sitzen. Da hatte ich 
mich in der Morgendämmerung wohl leider vertan.

Und gegen 16 Uhr erschien das Kleine wieder am Tisch. 
Nun war es schon ganz selbstständig in der Lage ohne 
Elternteil die auf dem Tisch verstreuten Haferflocken 
aufzupicken ...

Doch dann kam Herr Amsel zum Vorschein und mit ihm 
ein weiteres gut genährtes Jungtier, das noch auf die 
Schnabelfütterung bestand …


















Wenig später fanden sich wieder die Tauben ein, und 
bald darauf verdrängte eine Elster die Tauben vom Tisch. 
Eigentlich gibt es genug für alle, aber ab und an gibt es 
dann doch eine Rangordnung ...

Wie gut, dass ich gestern den 3. gebrauchten Meisenknödel 
aus meinem braunschweiger Vorgarten mitgebracht habe. 
Denn auf dem Futterhaus wird morgen Nachschub benötigt. 
Und auch meine Mutter stellt seit einigen Tagen fest, dass 
die 2 Knödel am Küchenfenster und auch im Apfelbaum nun 
von Tag zu Tag häufiger besucht werden. Es war doch gut, 
dass ich im Herbst einen üppigen Wintervorrat gehamstert 
habe, von dem die Vögel jetzt in beiden Gärten noch 
profitieren können.

Fotos: S.Schneider


Ilexknospen am Wiesenrand


Manchmal hat es wohl auch sein Gutes, dass 
Plan und Wirklichkeit nicht zusammenpassen:

Denn hätten wir - wie ursprünglich geplant, schon vor etwa
einem Monat den Ilex am Wiesenrand von den alten Hopfen-
ranken befreit und seine Spitzen geschnitten, dann würde er 
demnächst kaum zur Blüte kommen. Aber ohne die winzigen 
weißen Blüten könnte der panaschierte Ilex hinter ihm an 
der Südgrenze wohl keine Beeren bilden, denn Stechpalmen 
sind zweihäusigUnd nun sollten wir lieber auch noch 
seine Blütezeit abwarten …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 16. April 2014

Der Herr Papa und sein Kind ...



Inzwischen ist das kleine Amselkind schon so mutig, 
dass es mit zum Tisch kommt, während der Herr Papa 
den Erdnussbruch in den Schnabel schaufelt ...

Und wenn er den Schnabel voll hat, kommt 
der kleine Schreihals ganz schnell um die Ecke.


Fotos: S.Schneider


alte Blätter im Morgenlicht


Was ich am Frühling ganz besonders mag, kommt 
hier im Morgenlicht eindrucksvoll zur Geltung:

Elfenblume im frischen Grün … 

Frühling im Garten bedeutet für mich nicht unbedingt 
alles aufzuräumen, sondern auch welkendes Material 
und einige abgestorbene Triebe im Garten zu belassen. 
Denn immer wieder ist es faszinierend, wie sich die 
Natur diesen toten Raum erobert und alles mit ihrem 
frischen Grün verhüllt.

Foto: S.Schneider


Schauspiel



Licht und Schatten am Morgen. Der Efeu-Apfelbaum 
dimmt das Licht der aufgehenden Sonne ...

Foto: S.Schneider