Donnerstag, 26. Februar 2015

Es schimmert weiß im Grün ...



Blattknospen waren an der Prunkspiere schon länger zu sehen. 
Aber nun entfalten sich im Versteck erste grüne Blättchen und 
der weiße Blütenansatz ist hier auch schon zu erahnen ...


Fotos: S.Schneider


Mit Sonne ist es etwas harmloser ...



Das ist der Apfelast, der irgendwann im letzten Sommer 
plötzlich aus dem toten Apfelbaum an der Nordseite krachte. 
Inzwischen haben sich reichlich Baumpilze an ihm entwickelt. 
Und da er so malerisch aussieht, wird er dort unter dem Baum
 auch bleiben. Denn zum alten Efeu-Apfelbaum haben diese 
mit Pilzsporen befallenen Äste etwas Abstand. Und in diesem 
Kiefern werden wir auch nie wieder einen Obstbaum bzw. 
Baum pflanzen. Also darf das Holz nun auch weiterhin ein 
natürliches Insektenhotel bleiben. Und unter dem Holz 
können sich dann Mäuschen oder Igel verkriechen.

Doch das Holz liegt noch mitten auf dem Trampelpfad. 
Im letzten Sommer bzw. Herbst, als mir die Gartenlust 
total vergangen war, war das kein Problem. Denn ich 
habe mir diesen Bereich immer nur von der Betonfläche 
aus angesehen. Aber nun brauche ich bald mal wieder 
etwas gartentauglicher werden …

Fotos: S.Schneider


Sie warten vergeblich ...


… auf Brumseln:

Denn bei uns hat der Flugverkehr noch nicht begonnen.

Und bei den recht ungünstigen Wetterprognosen 
für die nächsten Tage müssen die Krokusse in der Wiese 
wohl noch etwas mehr Ausdauer haben ...

Nur die weißen Krokusse ahnen das wohl schon
 und bleiben heute lieber noch geschlossen …

Fotos: S.Schneider


Ja, ...



... hier rechts neben der Hedi Grimm in der Wiese 
hat die Helleborus orientalis 'Hochzeitskleid' als Solitär 
den richtigen Platz gefunden. Denn auch bei weniger 
schönem Winterwetter ist sie vom Haus aus zu sehen. 
Und in den Wintermonaten ist ihr Standort so luftig, 
dass sie hoffentlich kaum Probleme mit der Schwarz-
fleckenkrankheit oder Stengelgrundfäule bekommt.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 18. Februar 2015

Ob sie es heute endlich in die Erde schafft?



Jetzt hat die Helleborus caucasius, die ich mir im Winter 2013 
bei Naturwuchs bestellt hatteeine voll entwickelte Blüte. 
Und aus ihrem recht tiefen Rosentopf ist sie im Laufe des 
letzten Jahres sogar schon wieder nach unten durchgewachsen. 
Es wird also allerhöchste Zeit, dass sie in den Garten kommt. 
Obwohl, wenn ich mir ihre grünen Blätter um die Blüte herum 
anschaue, gibt es auch an ihr Spuren der Schwarzflecken-
krankheit. Und ihre Blütenblättern wurde leider auch vor 
dem Treppenhaus angeknabbert. Also waren die 14 Monate 
Quarantäne, die sie als Sumpf- bzw. Wüstenpflanze im Topf 
verbringen musste, eigentlich gar nicht nötig gewesen. Aber 
sie hat es zum Glück irgendwie trotzdem überlebt. Und nun 
soll sie als besondere Helleborus in das besonnte Beet zu den 
beiden Argutifolius zwischen Weg und Metallteich kommen …

Foto: S.Schneider


Nachtrag Freitag 27. Februar 2015:
Beim genauen Betrachten der Blüte bin ich mir jetzt gar nicht 
mehr so sicher, ob ich da wirklich eine Helleborus caucasius 
erhalten habe. Denn eigentlich müsste sie nach der Naturwuchs-
Abbildung jetzt eine hellgrüne Blüte schmücken. Diese erscheint 
mir aber mehr weiß mit einem grünlichen Schimmer. Habe ich 
da eventuell eine Orientalis mit einem Schild von einer 
H. caucasius erhalten? 

Jetzt kann ich mich überhaupt nicht mehr entscheiden: 
oder trotzdem zur den beiden Helleborus argutifolius? Denn 
mit grünlichen Blüten wie H. cyclophyllus, H. dumetorum
H. multifidus, H. odorus und H. viridisUnd davon waren 
heute früh bei Zauberstaude noch einige lieferbar - sowie 
auch besondere Buschwindröschen, Elfenblumen und 

Schließlich fahren wir am kommenden Wochenende immer 
noch nicht zu den Schneeglöckchentagen ins Nettetal
Ich begnüge mich vorerst damit die zauberhaften weißen
Glöckchenvarianten in diesem herrlichen Buch anzuschauen 
und versuche noch nicht der Galanthophilie zu verfallen.


Da blitzt es weiß!


ihre Glöckchen zeigten, wurde ich von Tag zu Tag 
immer ungeduldiger. Denn in diesen Schneeglöckchen-
Töpfen vom letzten Jahr tat sich fast gar nichts. Und 
ich musste befürchten, dass ich die Zwiebeln im Winter 
unter dem Treppenhausdach versehentlich ertränkt 
hatte, oder sie zwischenzeitlich auch mal zu lange 
viel zu trocken standen …

Doch vor einigen Tagen blitzen zumindest grüne Spitzen 
unter der Moosschicht in allen Töpfen. Und heute früh 
konnte ich mein Glück kaum fassen, denn in dem größeren 
Zwiebeltopf mit den 7 gefüllten Schneeglöckchen aus 
dem 'patchgarden' war es plötzlich weiß:

Und nachdem ich die Moosschicht vorsichtig aufdeckte, 
konnte ich noch 4 weitere dicke weiße Blütenspitzen 
im Versteck entdecken ...

Aber auch in den kleinen Töpfen tut sich schon etwas mehr. 
Und der große Topf mit den Märzenbechern aus dem Garten 
meiner Mutter sieht auch sehr vielversprechend aus.

Die Märzenbecher kommen wahrscheinlich gleich nach 
der Blüte in die Überschwemmungszone am Teichrand 

Doch die besonderen Schneeglöckchen bleiben vorerst 
im Topf. Denn sie sollen noch immer an den Wiesenrand 
gleich neben das Stegpodest. Nur wenn wir im Frühjahr 
dann hoffentlich endlich das Holz auf dem sehr morschen 
Steg austauschen, wären diese Zwiebelblumen während 
der Bauphase extrem gefährdet. Also hoffe ich, dass ich 
sie nochmals als Topfpflanzen durchs Gartenjahr bringe.

Fotos: S.Schneider


Doch, hier stehen sie richtig ...



Diese einfachen Schneeglöckchen - Galanthus nivalis
waren die ersten in unserem Schneeglöckchenjahr. Sie 
zeigten bereits Anfang Februar weißen Blütenspitzen. 
Und bisher sehe ich hier am Rande der Wiese vor der 
krautigen Waldrebe auch noch keine Fehlstellen an den 
Blütenblättern. Schade ist nur, dass ich es mal wieder 
nicht rechtzeitig geschafft habe das Gras zwischen Steg 
und Tischgruppe zu schneiden. Denn nun konkurrieren 
die trockenen Halme mit den kleinen Frühlings-Tuffs 
am Wiesengrund. Und ob es nun gut oder schlecht ist, 
dass das Efeu aus dem Wäldchen die Wiese erobert, 
muss sich noch zeigen 

Jedenfalls, was die Blütezeit der Schneeglöckchen 
in der Wiese anbelangt, gibt es bei uns im Garten 
schattigen Standorten brauchen sie noch mehr Zeit -
oder verweigern dort sogar ganz ihre Blüte. Und da 
viel zu schneckengefährtet sind, werde ich die armen 
Glöckchen lieber bald an diesen sonnenverwöhnteren 
Platz umsiedeln.

Foto: S.Schneider


zu viel Efeu im Weg



So, im sonnigen Morgenlicht sieht es ja wirklich malerisch aus, 
wenn das Efeu am Fuße der Douglasie den Boden im Wäldchen 
bedeckt. Und diese wuchernden immergrünen Ranken nehmen 
es zum Glück auch überhaupt nicht krumm, wenn sie mal mit 
Füßen getreten werden. Aber nun rächt es sich, dass ich im 
letzten Frühjahr - oder spätestens im vergangenen Herbst, die 
wuchernden Triebe nicht wieder großzügig vom Weg gerissen 
habe. Denn es wandert immer weiter in die schmalen Wege
hinein, so dass die gemulchten Trampelpfade schon fast 
im Efeudickicht verschwinden ...

Doch an einer anderer Stelle - hier am alten Reisigbündel 
links im Bild, schätze ich die Wuchsfreude des Efeus. Denn 
unseren Stromanschluß. Und je morscher das Reisig im
 Laufe der Jahre wird, um so üppiger begrünt das Efeu den 
häßlichen grauen Plastikstein über dem Stomanschluß.

wuchernde Efeu natürlich auch immer eine große Gefahr.

Fotos: S.Schneider


Kindergarten in Gefahr ...



Diese altrosa Lenzrose ganz dicht am Totholz, ...

anscheinend im vergangenen Sommer doch wesentlich 
breitwürfiger ihre Saat verteiltals ich vor einer Woche 
noch vermutet hatte. Denn plötzlich tauchen auch vor 
dem alten Ast immer mehr Lenzrosen-Sämlinge mitten 
im Weg auf. Dort haben sie natürlich kaum eine Chance
zu überleben - sie würden ständig niedergetrampelt 
werden. Und daher sollte ich bald möglichst mal mit 
dem Spaten anrücken, um diesen Kindergarten hier 
großzügig abzutragen. Unter den beiden Apfelbäumen 
an der Ostgrenze könnte sich diese bunte Sämlings-
mischung in einer kleinen Pflanzlücke dann zwischen 
Beinwell zukünftig austoben. Nur dann müssen sie 
wohl ganz schnell groß und stark werden 

Fotos: S.Schneider


Ob sie es jetzt mal schafft?


Ebenso wie Stanwell Perpetual gehört auch die Damaszener-Rose 
Quatre Saisons Blanc Mousseux in diesem kuriosen Gartenjahr zu 
den sehr vorwitzigen Rosen … 

Denn diese frischgrünen Blätter trägt sie schon seit einigen Wochen. 
Und die nur sehr wenigen frostigen Stunden bis -7°C scheinen ihren 
mutigen Blättern gar nicht geschadet zu haben. Daher bin ich schon 
seit Tagen versucht diese inzwischen 1,5m hohe Rose zu entspitzen
Denn der Tipp aus diesem hilfreichen Post auf dem Blog 'Rudolfs Park 
Historischer Rosen' hat wirklich gut zur Knospenbildung beigetragen. 
Nur mit der Blüte haperte es dann leider wieder einmal. Denn fast 
alle Blüten waren im letzten Sommer verklebt oder vertrocknet. 
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. 

Und so lange schaue ich mir diese üppig blühende Rose 
halt auf seinem Rosen-Blog an. Nur hoffe ich, dass unsere 
Quatre Saisons Blanc Mousseux vom Rosenhof Schultheis 
dabei wesentlich weißer bleibt als diese hier 

Und damit ich Rudolfs informative Tipps zum Rosenschnitt 
nun auch immer griffbereit auf dem Blog habe, hier noch 
die Posts 'Nachträge zum Rosenschnitt' , 'Noch ein Nachtrag 
zum Rosenschnittund wie historische Rosen nach dem 
Winterschnitt aussehen sollten.

Foto: S.Schneider


Nachtrag Dienstag, 24. Februar 2015:
Da heute nach diesem Post so schön die Sonne schien, 
griff ich kurz mal zu Schere und Eimer, um diese Rose 
etwas zu entspitzen. Und dann noch Stanwell Perpetual, 
Botzaris, die Rosa Canina gleich daneben und zum Schluss 
die kleine Swany im Schneefelberichfeld. Doch danach 
war mir kalt, und ich verkrümelte mich lieber wieder zur 
Wärmflasche & der Maus. Denn so richtig gartentauglich 
bin ich leider immer noch nicht