Montag, 21. November 2016

Dummdussel, die ...



Bedingt durch die Haushaltsauflösung räume ich zur Zeit 
ich staunte nicht schlecht, als ich im unteren Kasten des
Gemüsekisten-Stapels diese beiden Molche entdeckte. 
Schon häufiger hatten wir Molchsbesuch im Haus. Denn 

So kommen häufiger Molche, Schnecken, Tigerschnegel
Regenwürmer, Spinnen, Libellen, allerlei andere Insekten, 
Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Igel, Nachbars
Kater Cäsar oder auch mal ein Eichhörnchen fast immer 
ungehindert ins Treppenhaus. Und irgendwann hatte sich 
sogar eine junge Elster verflogen. Bis jetzt hatte es ein Igel 
nachts auf Futtersuche die Treppen hoch bis zur Wohn-
zimmertür unserer Haus-Mitbewohnerin geschafft. Eine 
Amsel war in ihrer Küche unterwegs. Eine Meise wurde 
Mäuse werden von unserer Maus inzwischen bis ins Bett 
verschleppt. Und eine Nacktschnecke hatte es im Fell 
unserer kleinen Graukatze mal die Treppe hoch und 
weiter bis zur Küchenzeile geschafft 

Molche auf der Suche nach einem Winterquartier drangen 
schon häufiger bis ins Bad und in den Keller vor. Und meist 
sehen sie dann auch ziemlich staubig aus.

Für die beiden war es trotz schattigem Versteck wohl leider 
viel zu trocken im Treppenhaus. Aber sicherheitshalber setzte 
ich sie an den Teichrand und deckte sie etwas mit Laub ab 

Doch wenig später entdeckte ich im Hausanschlußraum im Keller 
zwischen Pappkartons noch einen kleineren Molch - für ihn 
war es leider schon lange zu spät.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 19. November 2016

Jetzt kann ich mir ruhig Zeit lassen ...



Eigentlich wollte ich nun bald wieder den Gartentisch 
weihnachtlich dekorieren, und wie in den Jahren zuvor 
dort integrieren ... 

stimmte mich vor einigen Tagen sehr nachdenklich. 

Und nachdem ich gestern auf dem Weg nach Braunschweig 
das Schild 'Wildvogel-Geflügelpest Sperrbezirk' am Ortseingang 
von Peine sah, war ich froh, dass ich bis jetzt noch keine 
Erdnußsäule aufgehängt bzw. ein Futterhaus aufgestellt habe. 

Meine Gedanken zur Vogelfütterung stehen ausnahmsweise 
mal hier auf unserem Blog 'SchneiderHein'. Denn schließlich 
betrifft es eher den Garten meiner Mutter, da sie normaler-
weise ganzjährig füttert. Und das Randgebiet von Braunschweig 
ist nur wenige Kilometer vom Speerbezirk entfernt. Daher 
haben wir gestern den Vögeln und der eigenen Gesundheit 
zuliebe die Ganzjahresfütterung auf unbestimmte Zeit 
nun leider eingestellt ... 

Foto: S.Schneider


 und die Stallpflicht in Peine informiert. Außerdem werden 
die Sperr- und Beobachtungsgebiete im Umkreis von 
3 bzw. 10km aufgeführt.


Der Nabu schrieb zum Thema Vogelgrippe am 24.11.2014 -
also vor 2 Jahren … Winterfütterung trotz Vogelgrippe? Es 
gibt keinen Beweis für Wildvögel als Verursacher der Vogel-
grippe. Amsel, Spatz und Meise sind keine Überträger 
des Virus. Aber Hygiene ist am Futterplatz trotzdem wichtig, 
daher empfiehlt der Nabu Futterspender- & Silos. 
'Die Naturschützer geben Entwarnung: Zum einen sei die Rolle 
der Wildvögel bei der Ausbreitung der Krankheit äußerst gering, 
zum anderen infizieren sich vor allem Wasservögel wie Gänse, 
Enten, Schwäne, nicht aber Meise, Rotkehlchen und Co.'
 Und weiter 'Futterhäuschen und Trinkschalen müssen mehrfach 
wöchentlich mit heißem Wasser gereinigt werden, um die 
Keimzahlen zu senken.'


Am 10.11.2016 veröffentlichte der Nabu den Artikel
 'Vogelgrippe H5N8 wieder in Detuschland - Geflügelpest 
gefährdet auch Wildvögel'.


Der aktuelle Spiegel Nr. 47 vom 19.11.2016 zeigt 
unter dem Titel 'Hausarrest für Hühner' eine Grafik mit 
Fällen von Geflügelpest - Zeitraum 8. bis 17.11.2016. 
Dort wurden im Ort Barth neben 20 gestorbenen Hühnern 
auch 20 befallene Tauben registriert.


Und Tauben sind häufiger Gäste in unserem Garten



Nachtrag Montag, 28. November 2016:
Und wie ich eben zufällig erfuhr, sollte unsere kleine Maus 
vielleicht vorsichtshalber im Haus bleiben: Denn in der 
Region Hannover gibt es inzwischen den ersten Fall von 
Vogelgrippe. Bei einer toten Reiherente wurde am Samstag 
der Verdacht auf das H5N8-Virus bestätigt. Um den Fundort 
wird nun erst morgen - wie zuvor in Peine, ein Sperrbezirk 
eingerichtet und daran schließt sich ein Beobachtungsgebiet 
an. Zwar liegt unser Garten ganz knapp außerhalb dieses 
Beobachtungsgebietes, aber warum sollte sich ein infiziertes 
Tier nicht in unseren Garten verirren? Und natürlich gibt es 
in Hannover eine Ausnahme von der Regel: 'Hunde und 
Katzen dürfen grundsätzlich weder im Sperrbezirk noch 
im Beobachtungsgebiet frei umherlaufen… Es bestehe die 
Gefahr, dass sie das H5N8-Virus nach dem Kontakt mit 
verendeten Vögeln weiter verbreiten. Für das Beobachtungs-
gebiet in Hannover soll es allerdings eine Ausnahme-
genehmigung für Hunde- und Katzenhalter geben. In Bereichen, 
die mindestens 50m von natürlichen und künstlichen Gewässern 
entfernt liegen, dürften die Tiere frei laufen.' Doch so ganz 
geheuer erscheint mir das nicht. Denn unsere kleine, und 
teilweise auch sehr neugierige Maus hatte in jungen Jahren 
mal ganz stolz eine kopflose Taube nach Hause geschleppt … 


All' diese Links sollen keine Panik verbreiten, sondern 
sie tragen nur die zur Zeit verfügbaren Informationen 
zusammen.


Montag, 14. November 2016

weißfruchtiges Pfaffenhütchen



Das sieht aber ganz anders als erwartet aus …

Noch haben sich die allerersten Früchte meines weiß-
fruchtigen Pfaffenhütchens - Euonymus europaeus 'Albus', 
nicht geöffnet. Aber sollten sie nicht etwas weißer sein?

Oder liegt das zur Zeit noch an der Bodennähe, dass sich 
die vierlappigen Fruchtkapseln etwas rosa färben und 
noch nicht ihren orangefarbenen Samenmantel zeigen?
Was mich auch wundert: Die anderen Pfaffenhütchen 
in der Umgebung haben bereits ihre Blätter abgeworfen. 
Doch dieses - unter der Hedi Grimm in der Wiese, besitzt 
noch alle Blätter. Und die scheinen auch jemandem gut
zu schmecken. Denn so manches Blatt ist angeknabbert. 
Also mal wieder ein Strauch mit Mehrfachnutzen. Doch 
eigentlich faszinierte mich im Februar 2014 auf dem Blog
 'Günstig gärtnern' die Bezeichnung 'Rotkehlchenbrot'. 
Aber wie in dem Post zu lesen ist, braucht es wohl noch 
einige Jahre bis aus einem kleinen Strauch ein stattliches 
Vogelschutzgehölz entsteht. Unser Pfaffenhütchen kam 
Anfang März 2014 in den Garten. Bis jetzt hat es sich 
von den anfänglichen 30cm als kleine Containerpflanze 
schon auf ca. 50cm vorgearbeitet. Aber ob es hier jemals 
die 2 bis 3m Höhe und Breite erreichen wird?

Fotos: S.Schneider


Er bleibt noch grün-gelb ...



Wenn ich den Garten besser im Griff hätte, 
und Kübel sicherlich schon wieder eingekürzt. Aber so 
bringen sein grün-gelben Blätter etwas Abwechslung 
in den allmählich kahler werdenden Garten.

Und im Gegensatz zum großen grünen Hartriegel 
zwischen Wachholder und Haus beginnt er wesentlich 
später mit der Laubfärbung.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 13. November 2016

fast frostfeste Diamant



Den plötzlichen Wintereinbruch hat diese späte Blüte 
von Kordes Diamant erstaunlich gut verkraftet. Nur an 
den Rändern sind leichte Farbveränderungen zu erahnen.

Wahrscheinlich ist es aber auch ihr geschützter Standort
unter der Dünenrose am Teich, der sie schon häufiger 
dazu veranlasste auch in den Wintermonaten vereinzelt
 nachzublühen. Und im Gegensatz zur Dünenrose, die 
schon fast alle Blätter verloren hat, trägt Diamant noch 
ich bis jetzt noch nicht wieder an ihr entdecken ...

Fotos: S.Schneider


Und plötzlich war alles ganz anders ...



Irgendwie sah der Garten hinter dem Wäldchen so anders aus. 
Die Scheinakazie trug trotz Wintereinbruch noch reichlich Blätter. 
Doch was war denn mit dem Efeu-Apfelbaum los? Unten herum war 
alles so eng, und oben klaffte eine merkwürdige Lücke.

Belaubte Äste versperrten den Weg zur Betonfläche.

Und ein einsamer roter Apfel hing erstaunlicherweise in Greifhöhe.

Waren die Efeublüten früher nicht viel weiter oben?

Am Stamm des Baumes zeigte sich die traurige Wahrheit.

Ein riesiger Ast war aus dem alten kranken Baum gebrochen.

Und so sah nun plötzlich der klägliche Rest vom früher 

Unter dem mächtigen Ast befindet sich irgendwo die Viridiflora. 
Aber die Stauden im ehemaligen Erdbeerfeld werden wohl kaum 
unter dem Efeu- und Astgewirr leiden müssen.

Irgendwann las ich einmal 'Efeu würgt nicht'.

Doch kann Efeu anscheinend so schwer werden, dass 
ein kränkelnder Baum unter der immergrünen Last 
in Kombination mit zu viel Schnee zusammenbricht ...

Also werden wir die viel zu langen Efeuranken bald kürzen.

Und in nächster Zeit gibt es jetzt noch viel mehr 
zum Sägen, Schneiden & Shreddern …

Fotos: W.Hein


Aber wenigstens gibt es durch diesen Schnee-Unfall
jetzt eine neue Bärengeschichte aus dem Wildwuchsgarten.


Mittwoch, 9. November 2016

sonniges Tauwetter


gesellten sich am Abend noch einige Flöckchen hinzu. Dann kam kurz
leichter Nachtfrost, so dass die weiße Winterdecke stellenweise 
auch heute früh noch erhalten blieb.

Trotz schattigem Standort konnte sich der Farn am Teich befreien.

Doch auf dem Stegblech hielt sich der Schnee erstaunlich gut.

An der Leiter am Haus haben jedoch fast alle Töpfe 
ihre Schneehauben bereits abgeworfen.

Das gelb-braune Schilf im hinteren Hochbecken 
hat sich unter der fast verschwundenen Schneelast
 jetzt etwas mehr zur Seite geneigt.

Wo ist das Kaninchen? In dem Gewirr aus Gräsern 
für unsere grauen Damen, Farnen und allerlei Ausgesamten 
ist es nun nahezu untergetaucht.

Und wieder die für unseren Teich so typische Frage: 
Wo ist zwischen abtauchenden Krebsscheren, Wasserlinse 
und etwas Buchenlaub jetzt noch Wasser zu sehen?

Das Zinkgefäß war durch das Regenwetter der letzten Tage 
natürlich noch mit Wasser gefüllt. Doch für eine Eisschicht 
hätte es in der Nacht wohl länger frostig bleiben müssen.

Leise rieseln die Buchenblätter aus dem Nachbargarten.

Aber ihr herrliches Laub können wir jedes Jahr gut 
zum gleichmäßigen Abdecken der Beete gebrauchen.

hält sich nur noch ganz vereinzelt Schnee auf den Zweigen. 
Gestern waren der NoName-Rambler, der Ilex und die Hasel 
noch tief verschneit.

Doch auf der Nordseite vom Nachbardach hält sich 
die geschlossene Schneedecke wesentlich länger.

Das alte Efeu lässt die Korkenzieherweide immer mehr 
als immergrünen Baum erscheinen. Aber bald wird es hier 
wieder etwas heller. Denn nach diesem Wintereinbruch
 wird die Weide sich wohl bald von ihrem Laub trennen, 
und einige Pflanzen bekommen dann sicherheitshalber
ihren Winterschutz aus Weidenlaub.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 8. November 2016

Nachts wurde es weiß



Unter der Hedi Grimm standen die rostig-graue Maus 
und die efeuberankte Laterne noch etwas geschützt.

Doch auf dem Steg lagen am frühen Morgen 
stellenweise ca. 4cm Schnee. Während die noch belaubte 
Dünenrose kaum von der Schneelast beeinträchtigt wurde.

Auch der Steg im Wäldchen blieb nahezu schneefrei, 
jedoch weiter hinten im Garten war es ebenfalls weiß.

Der rote Hartriegel ließ den nassen Schnee einfach abrutschen.

Und auf der schon fast blattlosen Sauerkirsche 
konnte sich der Schnee nur auf einigen Zweigen halten.


Fotos: S.Schneider


Und nun mit Eis & Schnee



Hedi Grimms Blüten unter dem Treppenhausdach 
blieben glücklicherweise nur regennass.

Ein Trieb mit kleinen Knospen hat vor der Glasfassade 
vielleicht sogar noch Chancen sich weiter zu entwickeln.

Doch die Hagebutten waren der winterlichen Witterung 
schutzlos ausgeliefert.

Und die ca. 3 bis 4cm Schnee drückten …

die belaubten Triebe leicht nach unten.

Fotos: S.Schneider


Montag, 7. November 2016

Hedi bei naßkaltem Wetter



Es regnet fast den ganzen Tag bei ca. 3° Celsius, …

aber unter dem Treppenhausdach entfaltet Hedi Grimm 
trotzdem noch immer einige Blüten mit rosa Hauch.

Fotos: S.Schneider


Freitag, 10. Juni 2016

Das ist erst der Anfang ...



Sommer, Sonne, Rosenblüten

Von Tag zu Tag öffnen sich jetzt immer mehr Knospen 
an den üppigen Blütenbüscheln der Hedi Grimm.

Fotos: S.Schneider 


Samstag, 4. Juni 2016

zwischen Licht und Schatten



Eigentlich war ich gestern davon ausgegangen, dass mir 
im Rosendickicht vorläufig kein besseres Foto von weiße Wolke 
gelingen würde. Doch heute hat sich ihre Blüte noch etwas 
mehr entfaltet. Und ich war im richtigen Moment mit der Kamera 
im Garten unterwegs  …

Foto: S.Schneider


Hedi am Abend



Seit gestern früh - nach dem Regen, zieht der Duft 
von Hedi Grimm wieder ins TreppenhausUnd bevor 
sich auch am Strauch jetzt immer Blüten öffnen, 
noch schnell ein Foto-Versuch, um ihre unzähligen 
Knospenmengen einzufangen …


Fotos: S.Schneider