Donnerstag, 21. April 2016

grüne Welle



Im Herbst hatte ich mir fest vorgenommen Hedi Grimm 
in die Schranken zu weisen. Denn es wurde im Laufe 
des letzten Jahres immer schwieriger unter ihrer Ranke 
durchzutauchen, um irgendwie noch ein Stück Steg 
zu erwischen, das noch tragfähig genug für uns war. 
Aber da der Winter für sie anscheinend zu mild war
fiel es mir vor einigen Wochen wieder sehr schwer 
ihre kraftvollen Triebe zumindest etwas einzukürzen. 
Und so durfte die ca. 4m lange Ranke zum Gründach 
nun doch noch bleiben. Am Haus sind ihre frischen 
Triebe nun teilweise schon wieder 40cm lang. Und 
hier vor der Glasfassade unter dem Treppenhausdach 
werden wohl schon bald erste Blüten erscheinen

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 20. April 2016

Hummelgesummel



Bein zeigen

weiterrücken

nochmal nachschauen

rauskrabbeln

und Abflug

Fotos: S.Schneider


Meine fast grüne ...


… Buschwindröschchen-Sammlung:

Eine einzige Blüte vom blauen Buschwindröschen …


erschien bisher in einem der 7 Töpfe. Ansonsten 
zeigten sich im Gegensatz zum letzten Jahr nur Blätter 
in der kleinen Sammlung. Es war also keine gute Idee 
die Pflanzen nach dem Wintereinbruch im Januar ins Haus 
zu holen und bis jetzt im kühlen Wintergarten zu belassen. 
Oder hadern sie mit ihrem Topfdasein? Wurde die Erde 
in den Töpfen trotz Moosabdeckung teilweise zu trocken? 
Fehlte ihnen das direkte Sonnenlicht? 

Nun werde ich also auch in diesem Jahr nicht erfahren 
ob manche Schilder tatsächlich zum Topfinhalt passen. 
Nur, nachdem im letzten Jahr kurz nach dem Erscheinen 
der ersten Blüten vom hellgelben Buschwindröschen - 
Anemone x intermedia, alle Blüten vollgeschleimt und 
abgefressen waren, wollte ich die zarten Pflänzchen 
vorerst im Topf belassen. Und da die Vögel in diesem Jahr 
besonders gern den Inhalt der Staudentöpfe auf dem 
Glastisch als Baumaterial verwendeten, wagte ich es nicht 
die Sammlung in den Garten zu stellen.

Also erfreue ich mich in diesem Jahr an der blauen Blüte
im Treppenhaus, dem blauen Teppich am Wegesrand sowie 
den kleinen Feldern mit weißen Buschwindröschen.

Und was das nächste Jahr bringt, wird sich zeigen …

Fotos: S.Schneider


Ein Teil der Topf-Ansammlung



In den vergangenen Wochen blühten hier vor der Glasfassade 
Helleborus torquatus 'Grünfink' und 'Schneeeule', die Hybriden 
von Helleborus orientalis 'Double Ellen White', 'Tiffany', 'Sally'
und 'Hochzeitskleid', die Niger-Kreuzung 'Winterbellsund 
zwei Helleborus niger. Helleborus dumentorum steht als 
Einblatt-Staude im Versteck hinter dem Tablett-Tisch, und 
eine zweite 'Grünfink' wollte in diesem Jahr noch nicht zur 
Blüte kommen. Doch inzwischen werden die meisten Blüten 
grün. Auch die Zeit der Sommer-Knotenblumen und der drei 
Schachbrettblumen-Töpfe auf dem zerbrochenen Küchentisch 
ist bald beendet. Doch einige Tage wird sich die Hellebori-
Ansammlung den Platz vor dem Haus noch mit den Zwiebel-
töpfen, dem himmlischen Bambus und den Stecklingen von 
Hedi Grimm teilen müssen. Und dann stellt sich demnächst 
die Frage: Wer bleibt noch im Topf, und wer kommt ins Beet?

Foto: S.Schneider


Zinkkübel am Haus



Sie lebt! Nach dem extrem trockenen Sommer hatte ich nicht 
erwartet, dass sich im Topf von Helleborus viridis noch etwas tut. 
Die winzige Staude stand zusammen mit Helleborus dumentorum 
bis zum Spätherbst auf dem Wartebänkchen auf der Betonfläche. 
Und schon bald nach dem Umtopfen in ein tieferes Gefäß waren 
die zierlichen Blätter verschwunden. In diesem Frühjahr zeigten 
sich zwar recht früh die Blätter eines eingesamten Veilchens, 
aber bis auf das Pflanzschild war lange Zeit von H. viridis gar 
nichts zu sehen.

H. dumetorum hat es im Topf am Haus inzwischen übrigens auch 
wieder zu einem einsamen Blatt gebracht. Und H. multifidus 
ist im Januar zwar im Beet erschienen, wurde aber schon bald 
als sehr geschmackvolle Frühjahrsspeise von den Schnecken 
auf den Speiseplan gesetzt 

Wenigstens scheinen die ausgesamten Veilchen im Topf 
und in den Fugen am Haus einigermaßen schneckensicher 
zu stehen. Denn in den Beeten haben sie im Vergleich 
zu den Anfangsjahren kaum noch eine Chance.

Wie es den Hybriden von Helleborus orientalis 'Valerie' 
und 'Frühlingsüberraschung im Lenzrosenweg bzw. auf 
dem Hochbeet ergehen wird, ist fraglich. Bisher waren 
sie mir noch zu schwach um am Beetrand zu bestehen.

im Wildwuchsgarten sicherlich einen schweren Stand. Denn 
und Wildwuchs behaupten. Daher war es vielleicht ihr Glück, 
übersommert wurden, dabei mal zu feucht und dann wieder 
viel zu trocken standen, und erst zum Wintereinbruch im 
Januar ins Haus kamen. 3 der 6 Töpfe mit Schachbrett-
blumen vom Vorjahr blühen nun fast wie frisch gekauft 
vor dem Treppenhaus. Und 3 weniger wüchsige Zwiebel-
töpfe haben einen Platz in der Schale auf der Zinksäule 

Nach der Blüte werden nun die Schachbrettblumen-Zwiebeln 
von diesem und dem letzten Jahr in eine großzügige Schale 
gepflanzt, um dann im schneckenfreien Keller-Lichtschacht 
bei meiner Mutter zu übersommern. Und je nach Winterwetter 
kommen sie notfalls ins Haus und später in den Wintergarten. 
So haben sie dann hoffentlich bessere Überlebenschancen 

Fotos: S.Schneider


Leberblümchen-Leiter



Den weißen Leberblümchen im Topf wird es hier 
am Haus auf der alten Leiter nun bald zu warm.

Ständig ist die Erde in den Tontöpfen ausgetrocknet. 
Aber bis jetzt hat der kleinen weißen Sammlung der 
Standort anscheinend gefallen. Nur das erste weiße 
wohl wirklich nicht mehr. Es sah Anfang Januar -
ebenso wie die getopften Schneeglöckchen - sehr 
vielversprechend aus. Doch dann kam ein paar Tage 
der Winter und nahm es mit sich. Und aus den drei 
winzigen Sämlingen im Topf scheinen leider keine 
Leberblümchenkinder zu entstehen. Doch dafür sind 
an den drei neuen Pflänzchen Blüten erschienen. 
Und vielleicht fallen später die kleine Saatkörnchen 
auf fruchtbaren Boden. Auch wenn dafür wohl meist 

Und bald stellt sich nun die Frage wohin mit den drei 
oder vier Töpfen bzw. den Pflanzen. Finde ich einen 
geeigneten halbschattigen Platz für die Übersommerung? 
Oder haben sie schon jetzt eine Chance sich auf der 
rechten Seite des Lenzrosenweges zu behaupten? Denn 
dort tummeln sich schon seit einigen Jahren eine alte 

Fotos: S.Schneider


Schade, fast vorbei



Eigentlich kann ich mich wirklich nicht beklagen,
 denn der rötliche Seidelbast - Daphne mezereum 'Rubra' 
hat für sein Topfdasein erstaunlich lange geblüht.

Er kam zufällig Ende Januar zu uns in den Garten, 
als ich bei Obi nur mal ganz schnell eine Helleborus 
meiner Mutter besorgen wollte. 

Aber eigentlich stand dieser dunkle Seidelbast schon lange 
auf meiner Wunschliste. Auch wenn ich ihn jetzt wieder 
als Fehlfarbe im Garten bezeichne. Doch er erinnert uns an 
den wohl schönsten Tag im Garten, als wir im August 2001 
einem frisch vermählten Brautpaar Haus & Garten für ihre 
Hochzeitsparty als Geschenk zur Verfügung stellten. Als 
Dankeschön bzw. Erinnerung an diesen besonderen Tag 
bekamen wir von unseren Freunden versehentlich - statt 
dem extra bestellten weißen Seidelbast, eine extrem 
frühblühende dunkelrosa Variante. Und da er sich erst 
im Folgejahr nach der Pflanzung outete, durfte er im 
Lenzrosenbeet bleiben. Doch leider wurde es ihm im 
Winter 2010 umgeben vom Efeu und unter der Douglasie 
wohl zu trocken. Oder er war mal wieder zu vorwitzig 
mit seiner frühen Blüte. Denn bald darauf gehörte er 
in die Kategorie 'Es war einmal …'

war dann irgendwie kein passender Ersatz. Außerdem 
war er so winzig klein, dass er jahrelang im Lenzrosenbeet 
neben dem Steg verschollen gewesen wäre. Er bereichert 
inzwischen die Frühlingswiese unter der Hedi Grimm 
direkt am Haus.

ist nun glücklicherweise ein passender Ersatz, der sich 
im Lenzrosenbeet behaupten kann. Aber ein paar Tage 
werden wir uns nun noch direkt am Haus an seinen 
letzten Blüten erfreuen 

Fotos: S.Schneider


Kirsche am Morgen



Auch wenn es schon gestern am späten Nachmittag 

mag ich auf diese morgendlichen Bilder der sich 
gerade entfaltenden Blutbuche unseres Nachbarn 

Fotos: S.Schneider


gar nicht mehr scheu ...



Als ich die Kamera zückte, war die Taube 
wohl instinktiv mal kurz auf der Flucht ...

Doch dann hielt sie inne und kehrte bald darauf 
ganz selbstverständlich zum Futterhaus zurück. 
Schließlich hielt ja sogar das laute Meckern der Maus 
die großen grauen Vögel nicht davon ab sich häufiger 
im Garten aufzuhalten. Und selbst der Eichelhäher 
wartet noch immer, bis das Taubenpaar den Vogel-
Futterplatz vorn auf dem Steg endlich räumt. Nur der 

Fotos: S.Schneider


Im Grünen ...



Während es jetzt überall auf den Gartenblogs üppig blüht, 
zeigt unser Garten nun überwiegend Variationen von Grün.

Foto: S.Schneider


Winterbells vor der Tür



Blick von der Treppe im Treppenhaus hinunter 
auf den Tablett-Tisch mit Helleborus Winterbells 
und drei Töpfen mit Sommer-Knotenblumen 
vor der Glasfassade ...

Hätte ich meine Helleborus-Sammlung in diesem Jahr
nicht um einige Töpfe erweitert, wäre der vordere Teil 
des Gartens nun schon ziemlich blütenlos. Denn in der 
erst allmählich begrünenden Wiese gibt es im Moment 
einmal üppig-weißen Kaukasus-Vergißmeinnicht habe ich 
sicherheitshalber zurückgetopft, und das Himmelblaue, 
ehemals üppige Pflänzchen, haben sich mal wieder die 
gefräßigen Schnecken einverleibt. Helleborus Orientalis 
Hochzeitskleid hält sich in diesem Jahr leider ganz mit 
der Blüte zurück. Der Bärlauch braucht noch einige Tage 
schieben zwar schon erste Blütenstengel hervor, doch 
auch dieses Blau braucht noch etwas Zeit …

Foto: S.Schneider


Winterbells im Haus


Normalerweise sind Blumen in einer Vase auf DekoGerümpel 

Und diese Blüten der Helleborus x sahinii 'Winterbells'
einer Kreuzung aus H. foetidus x H. niger, hätte ich 
auch nicht freiwillig für die Vase gepflückt. Doch leider 
habe ich für den schon Ende Januar gelieferten Topf 
entweder den falschen Standort gewählt, oder sie auch 
zu tief getopft. Denn das ist nun schon ihr 2. Trieb, 
den ich an die Stengelgrundfäule verliere …

Hoffentlich macht mir die vor einigen Tagen im Gartencenter 
gekaufte Winterbells nun weniger Probleme. Denn umgetopft 
soll sie demnächst als Geschenk auf einen Balkon umziehen. 
Zuerst war ich zwar sehr erstaunt, dass man sich an der Blüte 
diese Helleborus nun noch sehr lange erfreuen soll, aber laut 
Verkaufsschild blüht sie von Oktober bis Juni. Und tatsächlich 
sind ihre Triebe noch überreich mit Knospen besetzt …

Nur meine Winterbells vor dem Treppenhaus sieht leider nicht 
mehr so üppig aus. Ich werde sie wohl in den nächsten Tagen 
nochmals umtopfen müssen, und ihr dann an einen luftigeren 
halbschattigen Standort suchen. Denn alle Helleborus niger 
und auch ihre Kreuzungen sind bei uns im Garten extrem 
schneckengefährdet und bleiben daher nun lieber im Topf.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 19. April 2016

Nun geht's los ...



Sauerkirschblüten vor ersten Blutbuchenblättern.

Dazu fast blauer Himmel.

Und wo bleiben die Brumseln an diesem herrlichen und
fast windstillen, sonnig-warmen Frühlings-Nachmittag?

Fotos: S.Schneider


Wo einst ...



… erscheint nun nur noch eine einsame Blüte 
und eine kleine versteckte Knospe im Grünen.

Ist dieser Standort vor dem roten Rhododendron 
inzwischen zu trocken? Waren es Lilienhähnchen 
Oder können sie auf Dauer nur an einem freien 
und sonnig-feuchten Platz bestehen? Mit den drei 
neuen Töpfen der 'weißen Auslese', an denen ich 
mich zur Zeit noch immer im Treppenhaus erfreue, 
werde ich es im vorderen Hochbecken versuchen. 
Denn diese 6 Standortversuche sagen ihnen wohl
leider nicht mehr zu. Und zumindest in ihren 
Kauftöpfen blühten sie im Frühjahr 2007 ganz 
wundervoll auf dem Hochbecken …

Fotos: S.Schneider


Montag, 18. April 2016

Topftisch im Treppenhaus


So war das aber nicht gedacht:

Zunächst standen im zeitigen Frühjahr nur die 2 
noch nicht blühenden Aurikeltöpfchen 'Standish' 
und 'Edith Major' bei uns im Treppenhaus. 

Dann hatten wir versehentlich 2 Rote Beete zu lange 
in einer Kiste gelagert, so dass sie schrumpelig und 
am oberen Ende grün wurden. Daher wanderten 
sie in einen hohen Topf, wo sie schon bald kraftvolle 
rote Blätter hervorbrachten. Wenig später erwachten 
3 Möhren sowie etwas Fenchelknolle im Kühlschrank 
zum Leben. 

Und als ich kurz vor dem Blühbeginn die Aurikeln 
im Wintergarten meiner Mutter umtopfte, ergab sich
schon ein erster Ableger von 'Merlin Stripe' für meine 
beginnende Aurikel-Sammlung. In einem alten Tontopf 
zogen dann noch 2 weitere winzige Aurikel-Kinder 
von Braunschweig nach Hannover um. Sie waren mir 
beim Umpflanzen unbemerkt abgefallen. Und da ich 
Mühe hatte sie einer Gruppe zuzuordnen, bekamen 
auch diese Ableger einen eigenen Entfaltungsraum. 
im Wintergarten protestierte meine Mutter.

So stehen nun plötzlich 7 Töpfe auf dem Tablett-Tisch 
im Treppenhaus, der eigentlich vor dem Treppenhaus 
gedacht war. Aber jedes Jahr ist halt irgendwie anders.

Foto: S.Schneider