Sonntag, 19. Mai 2013

die verschwindende Tischgruppe



So im Morgenlicht sieht es ja sehr idyllisch aus, wie 
der Hopfen die Tischgruppe in der Wiese umspielt.

Ich bin gespannt, wie es hier in ein paar Tagen aussieht. 
Denn im Moment kommt es mir so vor, als ob der Hopfen 
pro Woche mindestens 1m an Zuwachs problemlos erreicht. 
Am Säulentaxus am Steg hatte er seine Ranken einfach gut 
zwischen den Zweigen getarnt und im Taxus verschwinden 
lassen. Wie er es hier schon einmal im September 2009 

dem Tisch nun schon längst verschwunden und geshreddert 
sein. Denn es war nur als Winterdeko geplant. Doch die Vögel 
nutzen es sehr gern als Anflug- und Warteplatz zum Futter-
haus oder zur Wasser-Etagere. Und bevor ich dazu kam die 
trockenen Zweige zu entfernen, war der Hopfen schon quer 
über den Tisch gewandet und dort angekommen. Nun darf 
er sich also vorerst darauf konzentrieren das Bündel zu 

Nur befürchte ich, dass unter dem Hopfen auch schnell die 
Tischgruppe verschwinden kann. Aber da wir wegen der Zecken, 
diesen Sitzplatz ohnehin schon lange aufgegeben haben, wäre 
das zur Zeit auch nicht weiter tragisch. Und die Vögel müssten 
dann zumindest auf der Tischfläche auf Futtersuche gehen ...

Nur in der Wiesenfläche macht mir der Hopfen wirklich viel 
Kummer. Denn er bleibt schließlich nicht am Boden, sondern 
den Rhododendron im Hintergrund musste ich in diesem Jahr 
schon 3x von den Hopfenranken befreien. Ich muss mich wohl 
darauf einstellen, dass ich mehrmals pro Woche in die Gummi-
um zumindest den alles umschlingenden Ranken den Kampf 
anzusagen. Und im Herbst geht es hoffentlich den Wurzeln 
mit dem Pflanzstecher an den Kragen!

Foto: S.Schneider


Ausblick auf No Name



Hinter dem Garten hält sich noch immer der Dunst. Das 
lässt den Himmel grauer erscheinen, als er eigentlich ist. 
Und vor dem abwechselungsreichen Grün des Wäldchens 
ist es nicht leicht die Ranke der Rose No Name, die da so 
lässig links aus dem Ilex herabhängt, zu erkennen. Aber 
da mir die Wuchsfreude ihrer gut mit Dornen besetzten 
Ranken wahrscheinlich in den nächsten Jahren einiges an 
Ärger bereiten wird, möchte ich diesen noch recht über-
sichtlichen Zustand hier mal festhalten ...


Foto: S.Schneider


dampfender Steg



Auch wenn die Kamera kaum in der Lage ist die aufsteigende 
Feuchtigkeit vom Steg festzuhalten, und das www diesen Effekt 
nochmals erheblich reduziert, so möchte ich diesen besonderen 
Moment am Ende meines Gartenspaziergangs trotzdem festhalten. 
Denn, was kurz nach 8 Uhr im Nebel begann, endete um 9:15 Uhr 
im schönsten Sonnenschein mit diesem faszinierenden Blick auf
aufsteigende Nebelschwaden ganz am Ende des Steges ...

Foto: S.Schneider 


Heute wieder geöffnet ...



Nachdem sich die Blüten der Baumpäonie gestern 
vor dem Dauerregen schützten, haben sie sich heute, 
sobald der Morgennebel verschwand, wieder geöffnet.

Foto: S.Schneider


Samstag, 18. Mai 2013

Fehlfarbe im Grünen



Besonders an so einem grau-feuchten Tag bereue ich 
es nun überhaupt nicht, dass ich den Rhododendron 
yakushimanum 'Percy Wiseman' unter die Korkenzieher-
weide an den Wiesenrand gepflanzt habe. 

Eigentlich sollte er im Garten meiner Mutter stehen. 
Doch nachdem bei ihr im Garten zwei Rhododendren 
muckelten, wollte sie damals keinen weiteren Pflege-
fall haben. Und so zog er plötzlich bei uns ein. 

Er beginnt mit Pink, das sich zu Rosa wandelt und 
extreme Farbmix, den ich erst im Folgejahr nach der 
Pflanzung kennenlernte, erscheint zum Glück jedoch 
nur sehr kurz ...

Foto: S.Schneider


üppig grüne Hedi Grimm



Wo will Hedi Grimm in diesem Jahr mit ihren Trieben hin
Ich hatte sie während der Forsythienblüte zwar nicht stark 
geschnitten, aber zumindest eingekürzt. Ohne Düngung 
haben sich nun aus dem alten Holz 30 bis 50cm lange Triebe 
mit Blütenansätzen entwickelt. Doch das lädt jetzt leider 
auch die Blattrollwespe ein ...

Foto: S.Schneider


kleiner Schmetterling



trägt zum Blühbeginn kleine Schmetterlinge. 

Foto: S.Schneider


Tropfenfänger


Regen hat auch reizvolle Momente:

 Wie hier die Tropfen auf der Akelei im Farn.

Foto: S.Schneider


kleine Nacktschnecke



Nachdem ich mich trotz Nieselregen entschloss einen Garten-
spaziergang zu machen, begegnete mir sogleich eine 2 bis 3cm 
lange Nacktschnecke auf dem Steg. Sie hatte Mühe auf dem 
regenfeuchten Holz überhaupt voranzukommen und schwamm 
eher, als dass sie voranschleimte. Ausnahmsweise durfte sie 
ihren Weg fortsetzen. Denn ich keine Lust hatte die Kamera 
auf dem feuchten Boden abzustellen, um das Tierchen auf den 
Hochwald-Kompost zu befördern. Und im Moment scheint das 
Schneckenaufkommen in unserem Garten erstaunlicherweise 
noch erträglich zu sein. Ob wir das dem teilweise so frostigen 
Frühjahr zu verdanken haben?

Foto: S.Schneider


Rot im Regen



Ausgerechnet im Dauerregen beginnt der rote Rhododendron 
mit seiner Blüte. Doch zum Glück befinden sich die ersten
geöffneten Blütenkelche unter einem schützenden Blätterdach.

Foto: S.Schneider


Jetzt haben wir auch eine 'Taschentuch-Päonie' ...



Der Regen hat die Blüten der Baumpäonie in sich
zusammenfallen lassen. Nun sehen sie aus wie 

So haben wir heute mal eine andere Art einer 
kleinen 'Taschentuch-Päonie' in unserem Garten.

Foto: S.Schneider


feuchter Weg



Noch ist der Weg zur Betonfläche auch an regnerischen Tagen 
einigermaßen begehbar. Doch schon bald verlieren Akeleien, 
Knoblauchsrauke und Storchschnabel ihre Standfestigkeit 
und biegen sich zum Weg. Auch Walderdbeeren und ebenso 
der Waldmeister werden bei dem feucht-warmen Wetter sehr 
schnell höher. In nur wenigen Tagen überwuchern sie dann 
die Trittplatten. Nun beginnt hier wieder die gefährliche Zeit, 
denn Wetter und Beetrand bieten jetzt ideale Bedingungen 
für die fiesen Blutsauger. Und schon oft haben Maus & Allegra 
oder wir auf diesem Weg in den letzten Jahren Zecken mit-
genommen. Eigentlich sollte die Weggestaltung inzwischen 
schon einige Pflanzen umgezogen. Doch leider habe ich es im 
Frühjahr wieder nicht rechtzeitig geschafft, den Weg komplett 
freizupflanzen, wie ich es mir schon im letzten Jahr 
vorgenommen hatte ...

Doch zum Glück hält sich das Zeckenaufkommen im Moment 
einigermaßen in Grenzen. In diesem Monat waren es bisher 
'nur' 20 Tiere: 12 Weibchen, 5 Männchen und 3 Nymphen.

Erstaunlicherweise sind mir bei den Arbeiten in den Beeten 
an der ehemals verwilderten Ostgrenze kaum Zecken begegnet. 
Sie scheinen sich eher am Wiesenrand in Hausnähe und am Steg 
aufzuhalten. Auch die Garage scheint ein guter Warteplatz 
zu sein. Denn eine Nymphe saß dort oben am Verschluss der 
Düngerflasche. Dafür musste das Tierchen mehr als 1m vom 
Wiesenrand zurücklegen und wohl 1 Woche auf mich warten. 
Denn diese Flasche fasse ich nur 1x pro Woche an ...

Foto: S.Schneider


Prunkspiere im Regen



Die Blütezeit der Prunkspiere ist fast beendet. 
Aber umgeben von Regentropfen bekommt sie 
nun doch nochmals besondere Aufmerksamkeit.


Fotos: S.Schneider


Etwas geschützt unter Zweigen ...



... leiden die Blüten vom Rubus x 'Tridel Benendennicht so sehr 
feuchte Wetter jedoch überhaupt nicht, denn seine Blütendolde 
ist noch fest verschlossen.

Foto: S.Schneider


rechts und links des Weges



Regenschwer hängt die Blütenrispe des Flieders herab. 
Begleitet wird sie von einer schon mit winzigen Früchten 
besetzten Ranke des wilden Weines ...

Noch sind nicht alle Blüten geöffnet, und es besteht Hoffnung, 
dass der Flieder bei trockener Witterung noch ein paar Tage 
seinen Duft entfalten kann. Doch, wie auch bei anderen Pflanzen 
in unserem Garten, ist das Dufterlebnis hier meist recht schwach. 

Vorgarten. Der steht nach der Mittagszeit vollsonnig, so dass man 
im Vorbeigehen 'eine Nase voll' davon mitnehmen kann. Aller-
dings war er im letzten Jahr so üppig, dass ich ihn mal wieder 
stärker beschneiden musste. Dementsprechend fällt seine Blüte 
in diesem Jahr recht spärlich aus. Und das steht dem Flieder im 
Wildwuchsgarten nun leider auch bald mal wieder bevor ... 

bald nach der Blüte zahlreiche Zweige lassen.

Zeitweilig hatte ich ihr mal etwas mehr Entfaltungsraum 
gegönnt, aber dadurch wurde sie schnell blühfaul.

Doch ich muss zugeben, dass ich auch nach ca. 15 Jahren 
hier noch nicht die richtige Mischung zwischen nötigem 
Schnitt und ganzjährig ansprechender Form gefunden habe.

Doch in diesem Jahr bin ich mit dem Blühergebnis links des Weges 
mal wieder zufrieden. Nur der kleinere Spierstrauch - links unter 
dem Flieder, der nur ganz wenig Weiß zeigte und jetzt bereits 
verblüht ist, den muss ich wohl wesentlich stärker einkürzen ...

Fotos: S.Schneider


die Spiere beginnt im Regen



Heute ist der erste Tag, an dem die gerettete Spiere vor der 
noch brauen Ligusterhecke mit ihren weißen Blüten auffällt.

Natürlich ist das kein Vergleich zu früheren Zeiten, als sie noch 
mehr Licht und Raum zwischen den beiden Apfelbäumen hatte. 
Doch ich bin glücklich, dass ich zwei oder drei lange Triebe von 
ihr aus den Fängen des Schlingknöterichs befreien konnte und 

Fotos: S.Schneider


Günsel an Erdbeerblatt



Noch vor ein paar Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, 
behaupten konnte, im schattigen Südbeet Flächen vereinnahmte 
und selbst in der Wiese zeitweilig eine gute Figur machte, jetzt 
Freude riesig, als ich diese Blütenkerze links auf dem Hochbeet 
zwischen den Walderdbeeren entdeckte. Und nach hinten bietet 
ihm das Beet zum Glück sogar noch Entfaltungsraum ...


Fotos: S.Schneider


Scheinhasel im Regen



Obwohl der heftige Dauerregen sich am späten Nachmittag 
in ganz leichten Nieselregen wandelte, hielten die Blättchen 
der Scheinhasel die Regentropfen noch fest.

Foto: S.Schneider


schmutziges Waldwindröschen



Heute war der Dauerregen extrem, dass selbst im Schutz
des Efeu-Apfelbaum die Blütenblätter vom großen Wald-
windröschen abgeschlagen wurden, und der Abrieb der 
Betonfläche das strahlende Weiß der Blüten beschmutzte.

Foto: S.Schneider


Freitag, 17. Mai 2013

Nahezu zeitgleich ...



gewinnen heute Stacheldraht im Wäldchen, ...

und die Dünenrose am Steg ...

das diesjährige Rosenrennen im Wildwuchsgarten.

Fotos: S.Schneider