So im Morgenlicht sieht es ja sehr idyllisch aus, wie
der Hopfen die Tischgruppe in der Wiese umspielt.
Ich bin gespannt, wie es hier in ein paar Tagen aussieht.
Denn im Moment kommt es mir so vor, als ob der Hopfen
pro Woche mindestens 1m an Zuwachs problemlos erreicht.
Am Säulentaxus am Steg hatte er seine Ranken einfach gut
zwischen den Zweigen getarnt und im Taxus verschwinden
lassen. Wie er es hier schon einmal im September 2009
Eigentlich sollte das Reisigbündel der Felsenbirne neben
dem Tisch nun schon längst verschwunden und geshreddert
sein. Denn es war nur als Winterdeko geplant. Doch die Vögel
nutzen es sehr gern als Anflug- und Warteplatz zum Futter-
haus oder zur Wasser-Etagere. Und bevor ich dazu kam die
trockenen Zweige zu entfernen, war der Hopfen schon quer
über den Tisch gewandet und dort angekommen. Nun darf
er sich also vorerst darauf konzentrieren das Bündel zu
Nur befürchte ich, dass unter dem Hopfen auch schnell die
Tischgruppe verschwinden kann. Aber da wir wegen der Zecken,
diesen Sitzplatz ohnehin schon lange aufgegeben haben, wäre
das zur Zeit auch nicht weiter tragisch. Und die Vögel müssten
dann zumindest auf der Tischfläche auf Futtersuche gehen ...
Nur in der Wiesenfläche macht mir der Hopfen wirklich viel
Kummer. Denn er bleibt schließlich nicht am Boden, sondern
den Rhododendron im Hintergrund musste ich in diesem Jahr
schon 3x von den Hopfenranken befreien. Ich muss mich wohl
darauf einstellen, dass ich mehrmals pro Woche in die Gummi-
um zumindest den alles umschlingenden Ranken den Kampf
anzusagen. Und im Herbst geht es hoffentlich den Wurzeln
mit dem Pflanzstecher an den Kragen!
Foto: S.Schneider






























