Sonntag, 24. Mai 2015

unsere Pfingstrose ...


Die Baumpäonie arbeitet bereits an den grünen Krönchen 
und Pfingstrosen fühlen sich bei uns leider nicht wohl. 
Die Dünenrose erfreut uns schon seit einigen Tagen mit 
Rhododendron war zwar die Zweite Rose im diesjährigen 
Rosenrennen, aber sie steht so hoch oben im Gemisch 
aus Holunder, Rosa multiflora und dem NoName-Rambler 
am Rande des Wäldchendas ihre erste Blüte dort 
kaum zur Geltung kommt.

Ganz anders bei Zigeunerknabe. Ihre erste Blüte - und damit 
ist sie die dritte blühende Rose in diesem Gartenjahr, leuchtet 
hoch oben über der Kübellandschaft.

Lang, lang ist es her, dass sie einmal mit dieser noch recht 
dem Gartentisch in der Wiese spielte. Denn inzwischen müsste 
ich mich auf einen Stuhl stellen, um ihr in die Blüte zu schauen. 
Aber in den nächsten Tagen werden sich bestimmt noch weiter 
unten einige Blüten zeigen. Nur im Moment ist sie ein ganz 
besonderer Pfingst-Solitär im hinteren Teil des Gartens …

Fotos: S.Schneider


Jetzt auch noch Schaum an Hedi Grimm



Der milde Winter hat es dem Geziefer wohl sehr leicht gemacht. 
Denn seit heute trägt unsere üppige Lieblingsrose Hedi Grimm 
neben zahlreichen Knospen nun auch noch 'dekorativen' Schaum.

Da haben es sich nun also auch noch Schaumzikaden 
zwischen den Blütenbüscheln gemütlich gemacht 

Also ob diese markanten Blattdekore, 

die wahrscheinlich den Larven der Blattwespen oder 
auch der Blattschneiderbiene zuzuschreiben sind, 
nicht schon reichen würden.

Denn die frischen Rosentriebe werden ohnehin 
seit einiger Zeit von besonders höhenerprobten

Und noch wohler fühlen sich die winzigen Pflanzensaft-Sauger
im Moment anscheinend an den Blütenbüscheln. Aber weder 
Marienkäfer noch Florfliegen lassen sich blicken. Und seitdem 
die Vogelfütterung wegen der Kohlmeisenkinder eingestellt ist, 
halten sich die Eltern mit ihren hungrigen Kindern überwiegend 
im hinteren Teil des Gartens auf. Da nützen all' diese natürlichen 
Tipps gegen Blattläuse wohl nix, und ich sollte zumindest mal 
zur Wasserwaffe greifen 

Und gegen die immer häufiger auftretende Blattrollwespe 
hilft wohl am Besten möglichst viele Blätter zu pflücken. 
Nur da Hedi Grimm zu den recht wehrhaften Rosen gehört, 
bleiben meist genug Blätter im Innern des riesigen Strauches 
zurück. Und damit auch reichlich Tierchen für die nächste 
Rosensaison.

Doch trotz all' dieser Bewohner macht unsere inzwischen 
riesige 'Wiesenrose' auch ohne Düngung noch einen recht
gesunden frisch-grünen Eindruck und wird bald wieder 
in voller Blüte stehen … 

Fotos: S.Schneider


Die Grün-Elfe im Perlschweif-Topf


Leider haben sich die Rosenstecklinge und die mit Knospen besetzen 
Hartriegelzweige im Perschweif-Topf nicht so entwickelt, wie ich es 
erhofft hatte. Daher ist vor einigen Tagen noch etwas Wasserminze 
vom Teichrand in das Feuchtgebiet auf der Säule eingezogen. Und da 
die Schale dann trotzdem noch ziemlich kahl aussah, begab ich mich 
auf die Suche nach der Grün-Elfe und ihren Blattjungen. Doch die 
versteckten sich richtig gut irgendwo in der Deko-Garage …

Da traf es sich gut, dass bald darauf ein junger Elferich zum Dank 
fürs Cäsar-sitten über den nördlichen Zaun schwebte und sogleich 
den kahlen Topf neben der Gartentür besetzte.

Doch gestern kamen dann ganz plötzlich und unverhofft 
die Grün-Elfe und ihr Gefolge wieder ans Tageslicht:

Vielleicht können sie nun Hartriegel & Co dazu motivieren 
den Topf schneller zu begrünen. Und der keine Elferich fand 

Foto: S.Schneider


Der Cäsar-Elferich am Klee



ganz plötzlich in den tiefen der Deko-Garage wieder 
kleinen Cäsar-Elferichs. Und der flog jetzt einfach auf 
die andere Seite der Gartentür zur Katzengras-Schale
den ausgesamten Ruprechtsstorchschnabel-Kindern 
und der bauwütigen Amsel zu beschützen …


Fotos: S.Schneider


Akelei im Schilf



Es muss wohl dieser Gartenstrauß im Sommer vor 2 Jahren 
gewesen sein, der auf dem Hochbecken mitten im Schilf 
blaue Akeleiensaat abwarf …

Foto: S.Schneider


ungebetene Gäste ...



Eine der Wiesenrauten am Teich hat Besuch.

Bis an die Knospen sitzen sie dicht an dicht.

Aber trotzdem schafft sie es heute einige Blüten zu öffnen.

Fotos: S.Schneider


erste Wiesenraute am Teich



Und nur wenige Zentimeter von der mit gruselig-grauen Läusen 
besetzten Pflanze entfernt, steht ein zierliches noch vollkommen 
läusefreies Pflänzchen der wundervollen Wiesenrauten. Also 
besteht doch noch Hoffnung, dass einige der Stauden trotzdem
unbeschadet zur Blüte kommen …

Foto: S.Schneider


Zwischenstadium



Hoch oben Richtung Osten steht der Holunder 
Aber diese tieferstehenden Dolden bekommen 
nur kurz etwas Abendsonne und sind daher 

Foto: S.Schneider


Übergang ...



Beim Betrachten der Fotos zeigten sich erste braune Spitzen an 
den strahlend weißen Fliederrispen. Aber schon bald verhüllen 
die braunen Blüten …

Foto: S.Schneider


Hoch oben zwischen frisch-grünen Blättern



Noch sind die Blüten zu weit entfernt, aber Richtung Süden 
sind die ersten weißen Rispen in der Scheinakazie zu erahnen.

Und wenn das Wetter mitspielt, haben Bienen & Co 
in den nächsten Tagen in dem mächtigen Baum 
gut zu tun …

Fotos: S.Schneider